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Das ändert sich 2015: Neuregelungen im Gesundheitswesen

Kreideschrift auf Tafel: Neuregelungen 2015 - Das ändert sich im neuen Jahr

Da tut sich was: Für 2015 stehen wieder viele Veränderungen an. Krankenhaus, ambulante Versorgung und Pflege – gleich in drei großen Bereichen setzt die Bundesregierung 2015 zu Reformen an.

22.01.2015Autor: Alexander FugmannRubrik: Presse und Politik 0

Da tut sich was: Für 2015 stehen wieder viele Veränderungen an. Krankenhaus, ambulante Versorgung und Pflege – gleich in drei großen Bereichen setzt die Bundesregierung 2015 zu Reformen an.

Für die kommenden Gesetzesvorhaben hat bereits der AOK-Bundesverband einige Konstruktionsfehler und schwere Ausgabenrisiken bemängelt. Die Lastenverteilung sei unausgewogen und die damit verbundenen Ausgabensteigerungen werden allein den Beitragszahlern aufgeladen, so heißt es aus Berlin. Doch lesen Sie selbst was 2015 alles auf der Agenda steht.

Hier die wichtigsten Änderungen des Jahres 2015:

Neue Krankenkassenbeiträge
Zwar sinkt der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung zum Jahreswechsel um 0,9 Prozent von 15,5 auf 14,6 Prozent. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte (7,3 Prozent). Doch die Krankenkassen haben dann wieder das Recht einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag des Mitglieds zu erheben. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt bundesweit momentan bei 15,4 Prozent. Die AOK PLUS gehört mit 14,9 Prozent zu den günstigsten Krankenkassen.

Mehr Unterstützung, Pflegeleistungen werden seit 2015 erhöht.

Pflegeleistungen werden erhöht
Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz steigen die Leistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige um insgesamt 2,4 Milliarden Euro pro Jahr. Pflegebedürftige erhalten höhere Zuwendungen für Sachleistungen und für Pflegemittel sowie für den barrierefreien Umbau von Wohnraum. Dementsprechend erhöhen sich die Beiträge zur Sozialen Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte. Künftig wird der Beitragssatz 2,35 Prozent und 2,6 Prozent für kinderlose Mitglieder betragen.

Pflegezeit wird bezahlt
Das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist ebenfalls seit dem 1. Januar 2015 in Kraft getreten. Damit können Beschäftigte für bis zu zehn Tage eine Lohnersatzleistung beantragen, wenn sie einen akuten Pflegefall in der Familie bewältigen müssen. Das Pflegeunterstützungsgeld kann bis zu 90 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Bisher war die zehntägige Auszeit unbezahlt. Auch können sich jetzt Beschäftigte für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen für bis zu 24 Monaten teilweise freistellen lassen. Sie müssen aber mindestens 15 Wochenstunden arbeiten.

Es gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte
Außerdem gilt ab dem 1. Januar 2015 ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte als Berechtigungsnachweis, um Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch nehmen zu können. Gleichzeitig verliert die bisherige Krankenversichertenkarte ihre Gültigkeit, unabhängig welches Verfallsdatum auf der Krankenkassenkarte vermerkt ist.


Das tritt 2015 noch in Kraft oder wird beraten:

Entlastung für Hebammen: Hebammen, die nur wenige Geburten begleiten werden in Zukunft von den Krankenkassen unterstützt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass diese durch die Beiträge zur Berufshaftplicht nicht finanziell überfordert werden.

Anti-Korruptionsgesetz: Ziel ist es, einen neuen Straftatbestand der „Korruption im Gesundheitswesen“ zu schaffen. Derzeit ist es nicht illegal, wenn Mediziner Geschenke als Gegenleistung für die Verordnung von Medikamenten entgegennehmen.

E-Health-Gesetz: Damit soll der schleppende Aufbau einer Telematikinfrastruktur voran gebracht werden. Im Fokus steht die elektronische Gesundheitskarte, um daraus Vorteile für die medizinische Versorgung zu gewinnen.

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz: Mit dem Gesetz packt die Bundesregierung das Problem der Überversorgung in Ballungszentren an. Insbesondere soll die ambulante ärztliche Versorgung in strukturschwachen Regionen verbessert werden. Geplant sind sogenannte Terminservicestellen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen. Innovative und selektivvertraglich organisierte Versorgungsformen sollen weiter gestärkt werden.

Krankenhausreform: Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat 2014 über die Reform der stationären Versorgung beraten. Die erreichten Eckpunkte eröffnen die Chance, die Qualität in den Häusern neu zu ordnen. Die Qualitätsorientierung soll in der stationären Versorgung verankert, die Pflege in den Kliniken gestärkt und der notwendige Umbau der Krankenhausstrukturen vorangebracht werden.

Präventionsgesetz: Das Ziel lautet: Vorbeugen statt heilen. Dadurch sollen am Arbeitsplatz, in Kitas und Schulen Krankheiten vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen. Bezahlt wird das Ganze von den Krankenkassen. Dazu sollen die Leistungen zur Prävention und Gesundheitsförderung mehr als verdoppelt werden.

Quellen: AOK-BV, Bundesministerium für Gesundheit, www.blogbold.de

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