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Das AOK PLUS-Blog

Herzlich Willkommen auf unserem AOK PLUS-Blog. Hier schreibt ein buntes Autoren-Team aus der Unternehmenskommunikation. Wir sind echt grün: vom AOK-Urgestein bis zum Trainee. Wir posten zu hoffentlich allgemein interessierenden Neuigkeiten aus der Gesundheitsbranche, geben Einblicke in die AOK-Welt und teilen auch gerne unsere persönliche Sicht der Dinge. Weil Kommunikation nicht auf der Einbahnstraße funktioniert, laden wir Sie ein, unsere Beiträge zu kommentieren, Fragen zu stellen und Ihre Meinung mitzuteilen. Sie sind uns wichtig und willkommen.

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1. Digitale Services stärker nutzen Wir haben das Essen aus unserem Lieblingsrestaurant per App bestellt, im Supermarkt kontaktlos statt mit Bargeld bezahlt und das Fitnessstudio per Online-Kurs nach hause geholt. Kein Zweifel, Covid-19 hat viele Lebensbereiche „turbodigitalisiert“.Wir haben uns angesehen, wie die Pandemie die Kommunikation zwischen der AOK PLUS und ihren Versicherten beeinflusst hat. Steigen, wenn alle […]

13.06.2020Autor: Katja ZeidlerRubrik: Versorgung und Innovation 0

1. Digitale Services stärker nutzen

Wir haben das Essen aus unserem Lieblingsrestaurant per App bestellt, im Supermarkt kontaktlos statt mit Bargeld bezahlt und das Fitnessstudio per Online-Kurs nach hause geholt. Kein Zweifel, Covid-19 hat viele Lebensbereiche „turbodigitalisiert“.

Wir haben uns angesehen, wie die Pandemie die Kommunikation zwischen der AOK PLUS und ihren Versicherten beeinflusst hat. Steigen, wenn alle 140 Filialen über Wochen geschlossen sind, die Nutzerzahlen bei unseren digitalen Services? Ein Blick in die Auswertungen des Bereichs Dokumentenmanagement bestätigt die These: Die „Corona-Kurve“ ist unübersehbar.

Die Online-Filiale, die zu Jahresbeginn 2020 die Marke von 300.000 registrierten Nutzern geknackt hatte, gewann im März überdurchschnittlich viele neue User hinzu. Gleichzeitig schnellte die Zahl der digital eingereichten Dokumente um zwei Drittel nach oben. Beispiel Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen: In der Online-Filiale wurden 17.000 Scheine hochgeladen, hinzu kamen mehr als 11.000 Uploads über die Meine-AOK-App – ein Anstieg von 70 Prozent bzw. 63 Prozent im Vergleich zum Februar. Die Zahl der neuen AU-Fälle stieg im gleichen Zeitraum „nur“ um knapp 23 Prozent.

Noch nicht mitgezählt sind da Erstattungsanträge – bspw. für Zahnreinigungen, Anträge auf Kinderkrankengeld oder sonstige Anliegen, die in der Online-Filiale erledigt werden können. Das Portal hat sich mit seinen vielen Funktionen zu einer tollen Ergänzung zum Filialnetz der AOK PLUS entwickelt. Unsere Prognose: Solche digitalen Services, die Zeit und Papierkram sparen und unabhängig von Öffnungszeiten rund um die Uhr genutzt werden können, haben ihre neuen Nutzerinnen und Nutzer nachhaltig überzeugt.

2. Einsatz von Telemedizin weiter ausbauen

Auch in den Arztpraxen hat Covid-19 die Digitalisierung beschleunigt. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres registrierte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine steigende Nutzung von Videosprechstunden. Veit Malolepsy, Sprecher der KV Thüringen, sagte dem MDR: „Ende April haben in Thüringen 423 ambulant tätige Ärzte und Psychotherapeuten in 387 Praxen eine Genehmigung zur Nutzung der Videosprechstunden. Zum Vergleich: Ende 2019 waren es noch 21 Praxen.“

„Zahlreiche Ärzte haben Videosprechstunden zwar aus der Not heraus eingeführt, erkennen mittlerweile aber das Potenzial dieses Instruments.“

von Studie Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2020

Damit folgen sie einem bundesweiten Trend. Wie die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2020“ offenbart, boten im Mai bundesweit bereits 52 Prozent der Befragten Videosprechstunden an, weitere zehn Prozent beabsichtigen in Kürze zu folgen.

Besonders deutlich wird der Unterschied im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2017: Nur 1,8 Prozent der befragten Ärzte boten ihren Patienten eine Videosprechstunde an, 2,7 Prozent trugen sich zumindest mit dem Gedanken. Von 58 Prozent der Befragten wurde die Videosprechstunde hingegen komplett abgelehnt. „Zahlreiche Ärzte haben Videosprechstunden zwar aus der Not heraus eingeführt, erkennen mittlerweile aber das Potenzial dieses Instruments“, so das Fazit der aktuellen Studie der Stiftung Gesundheit.

 

Dazu beigetragen haben dürfte auch der Wegfall des Deckels Anfang März, wonach Ärzte maximal jeden Fünften ihrer Patienten per Videosprechstunde behandeln dürfen. Diese vorübergehende Regelung soll am 30. Juni auslaufen. Wie viele der aktuellen Sonderregelungen sollte auch diese nach dem Auslaufen evaluiert und ggf. verstetigt werden.

3. Weniger Dienstreisen, mehr digitale Meetings

Apropos Video: Große Veränderungen haben wir auch intern beobachtet. Die Pandemie hat viele Kommunikations- und Reisegewohnheiten auf den Prüfstand gestellt und gezeigt, dass es auch anders gehen kann.

Dienstreisen fanden wochenlang gar nicht statt und werden aktuell nur langsam wieder aufgenommen. Stattdessen setzen Teams in der AOK PLUS auf digitale Meetings. Zwar erfordern diese etwas Übung, denn manchem schwirrte nach fünf Videokonferenzen nachmittags mächtig der Kopf. Doch wir haben gelernt, mit dem eingeschränkten Blick auf Mimik und Gestik der anderen umzugehen, und arbeiten auch virtuell gut zusammen. Nebenbei entlasten wir so auch etwas die Umwelt!

Gespannt sind wir auf unsere Personal- und Betriebsversammlung, die immer im Herbst stattfindet. Diese wird in diesem Jahr erstmals alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von mehr als 120 Standorten auf digitalem Weg zusammenbringen. Eine echte Herausforderung, vor der 2020 sicher noch zahlreiche andere Unternehmen stehen.

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