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Soziale Projektwoche in der Rettungswache

Benjamin Oberländer beendet in diesen Tagen seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Wegen Corona konnte er sein geplantes Praktikum bei der Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe nicht antreten. Jetzt hat der Perspektivwechsel endlich geklappt.

21.06.2021Autor/in: Bernd LemkeRubrik: Allgemein, Grüner Kosmos und AOK-Welt, Presse und Politik 0


Bei der AOK PLUS legen wir großen Wert auf die Sozialkompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich auch der Azubis. Deshalb absolvieren u.a. alle angehenden Sozialversicherungsfachangestellten seit nunmehr fünf Jahren eine soziale Projektwoche in einer gemeinnützigen Einrichtung oder einem wohltätigen Verein. Die Azubis können und sollen sich ihren Praktikumsplatz selbst aussuchen. Wichtig ist nur, dass es soziale Einrichtungen sind und dass sie tatsächlich unmittelbar mit den hilfebedürftigen Menschen arbeiten, nicht in der Verwaltung. Damit soll das Ziel erreicht werden, mehr Sicherheit und Sensibilität im Umgang mit Menschen zu gewinnen, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Diese Erfahrungen können sie in ihrem eigentlichen Beruf dann auch im Umgang mit den Kunden umsetzen.

Mitten drin statt nur dabei

Benjamin ist begeistert von seinem Arbeitsplatz in der Rettungswache. „Bei Rettungseinsätzen mit Blaulicht und Martinshorn trotz roter Ampel über die Kreuzung zu fahren, ist der Traum aller kleinen Jungs – hier geht er in Erfüllung.“ sagt er, dann wird er aber wieder ernst: „Der Erstkontakt mit Verletzten bei einem Unfall oder in Notsituationen wie etwa einem Herzinfarkt im Haushalt ist immer eine außergewöhnliche Situation. Da gilt es, Ruhe zu bewahren und die Patientinnen und Patienten optimal zu versorgen.“ Es gibt aber auch leichtere Einsätze, zum Beispiel Krankentransporte zur Verlegung der Patienten von einem Krankenhaus in ein anderes oder Fahrten zur Dialyse.

Warum die Rettungswache?

Neben dem direkten Kontakt mit den Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen auf Hilfe angewiesen sind, denkt Benjamin bei der Beantwortung dieser Frage auch über Dinge nach, die er persönlich mitnehmen kann: „Man kommt in Extremsituationen, trifft auf Menschen, die Schmerzen haben, die Angst haben und kann unmittelbar helfen.“ Natürlich ist es für den Praktikanten nicht möglich, die Patienten medizinisch zu versorgen, das übernehmen die ausgebildeten Rettungssanitäter. „Ich kümmere mich vor Ort um organisatorische Dinge, nehme Telefonnummern auf und beruhige Angehörige. Es ist wichtig, in diesen besonderen Situationen Ruhe auszustrahlen.“ sagt Benjamin Oberländer und man nimmt ihm ohne Zweifel ab, dass er das gut kann.

Tolles engagiertes Team

Benjamin ist sehr erleichtert, dass er bei der Rettungswache in Rochlitz auf ein ausgesprochen engagiertes und freundliches Team getroffen ist. Die Atmosphäre auf der Wache, aber ebenso im Umgang mit den Patientinnen und Patienten, ist selbst in Notfallsituationen sehr ruhig und angenehm.

Überhaupt ist er sehr beeindruckt von seinen Kolleginnen und Kollegen, die diesen wichtigen und oft auch sehr intensiven Job täglich machen. Man weiß nie, was einen an einer Unfallstelle oder bei einem Notfall erwartet. Die Anspannung ist enorm, dennoch muss man ruhig bleiben und „funktionieren“. Benjamin zeigt großen Respekt vor seinen Kolleginnen und Kollegen, die täglich Verantwortung für das Leben ihrer Patienten übernehmen.

Großes Lob für Benjamin Oberländer

Aber auch der Leiter der Rettungswache, Andreas Biebl, der sich um den Praktikanten kümmert und geduldig alle Fragen von Benjamin beantwortet, findet nur lobende Worte. Für die Idee an sich, dass Beschäftigte der AOK PLUS die Möglichkeit des Perspektivwechsels haben, aber auch für Benjamin Oberländer, den er als sehr engagiert, wissbegierig und angenehm beschreibt.  Das größte Kompliment ist sicher, dass er Benjamin nahegelegt hat, als Kollege zur Rettungswache zu wechseln.

Wie wird das ausgehen? Wir bleiben dran!

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