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Perspektivwechsel: Ein tierisch gutes Team

Friedlich tapst die dreijährige Labrador-Retriever-Dame Fini in die Runde der acht Heim-Bewohnerinnen und legt sich brav neben ihre Therpaiebegleithundführerin Rebecca Nusime. Nach Begrüßung, Beschnuppern, Leckerlis und Streicheln folgt die „Arbeit“: didaktisch klug aufgebaute Therapie-, Beschäftigungs- und Spielansätze sollen helfen, die vorhandenen motorischen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten der Klientinnen zu erhalten und zu fördern. Diese tauen […]

23.07.2020Autor/in: Ute-Barbara FriedrichRubrik: Grüner Kosmos und AOK-Welt 1

Friedlich tapst die dreijährige Labrador-Retriever-Dame Fini in die Runde der acht Heim-Bewohnerinnen und legt sich brav neben ihre Therpaiebegleithundführerin Rebecca Nusime. Nach Begrüßung, Beschnuppern, Leckerlis und Streicheln folgt die „Arbeit“: didaktisch klug aufgebaute Therapie-, Beschäftigungs- und Spielansätze sollen helfen, die vorhandenen motorischen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten der Klientinnen zu erhalten und zu fördern. Diese tauen durch Finis Unterstützung zunehmend auf, werden ruhiger, die Augen leuchten.

Erfahrungen sammeln

Um die Sozialkompetenz ihrer Azubis noch weiter auszubauen, absolvieren seit 2015 alle Auszubildenden zum Sozialversicherungsfachangestellten eine soziale Projektwoche in einer gemeinnützigen Einrichtung oder einem Verein. Die 20-jährige Lisa Liß hat sich die Tiergestützte Förderung „Helfenden Pfötchen“ in Gröditz/Nieska ausgesucht. „Ich lebe gern mit Tieren und finde es interessant, wie unterschiedlich die Menschen auf den Therapiehund reagieren“, stellt sie fest. „Jede Stunde ist anders und überraschend.“

Emotionen und soziale Interaktion

Hündin Fini hat inzwischen ihre knapp einstündige anstrengende Arbeit fast beendet und lässt sich zum Abschied noch einmal geduldig von allen Bewohnerinnen streicheln. Rebecca Nusime freut sich immer wieder, wie ihre Hunde als „Eisbrecher“ helfen können, die Klienten zu lösen, zu motivieren und zu stärken. In der Lebenshilfe-Wohnstätte Fürstenberg fast jede Woche.

Kommentare (1)

  • Eva-Ursula Petereit

    am 08.08.2020 um 22.02 Uhr

    So etwas müssten noch viel mehr junge Leute tun können! Auf diese Weise lernen sie, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, und sind dann offener dafür, ihnen auch zu helfen. Und sie spenden – und haben selber – Freude dabei.

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