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Digitales Entlassmanagement

Mit der Einweisung ins Krankenhaus beginnt für Patienten meist der Weg der Besserung. Viele haben aber auch danach noch zu kämpfen. Reha, Pflege, Absprachen – teilweise sind viele Abstimmung und Anträge erforderlich, um den Weg aus dem Krankenhaus ins alte Leben zurück zu schaffen. Bisher sind diese Schritte mit viel Aufwand verbunden, da die Digitalisierung […]

22.06.2020Autor/in: Matthias GottschalkRubrik: Versorgung und Innovation 0

Mit der Einweisung ins Krankenhaus beginnt für Patienten meist der Weg der Besserung. Viele haben aber auch danach noch zu kämpfen. Reha, Pflege, Absprachen – teilweise sind viele Abstimmung und Anträge erforderlich, um den Weg aus dem Krankenhaus ins alte Leben zurück zu schaffen. Bisher sind diese Schritte mit viel Aufwand verbunden, da die Digitalisierung hier kaum Einzug gehalten hat. Bis jetzt.

Bereits seit März 2018 arbeitet die AOK PLUS an einer digitalen Plattform, um die Krankenhäuser bei ihrem Entlassmanagement zu unterstützen. Seit November 2019 testet das Universitätsklinikum Dresden Carl-Gustav-Carus die Web-basierte Anwendung, welche nach ihrem Launch allen Krankenhäusern kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Doch wie funktioniert sie?

Stammdaten und Anträge

Nachdem der oder die AOK PLUS-Versicherte im Krankenhaus stationär aufgenommen wurde, können die Sozialdienstmitarbeiter eine schnelle und einfache Übersicht über die relevanten Daten des Patienten erhalten. Diese umfassen unter anderem die Adresse, Telefon oder den Pflegegrad der Patienten oder auch die Angaben zu möglicherweise vorhandenen Betreuern. Das ist aber noch nicht alles. Wenn erforderlich, kann über die Anwendung auch ein Antrag auf eine Anschlussrehabilitation gestellt werden. Das bisherige Verfahren per Fax wird damit abgelöst und der Prozess stark vereinfacht. Nicht nur für die Krankenhäuser, sondern auch für die Mitarbeiter der AOK PLUS. Denn diese müssen den Antrag nun nicht mehr manuell anlegen, da er jetzt automatisch in das System eingepflegt wird.

Wie geht es weiter?

Zurzeit befindet sich das Projekt in der Endphase, ab August kann die bundesweit einmalige Anwendung auch in anderen Krankenhäusern genutzt werden.

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