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3 Fragen, 3 Antworten zur Grippeschutzimpfung

Warum wird gegen Grippe geimpft? Eine Grippe, oder Influenza, ist eine Viruserkrankung, die durch Tröpfcheninfektion (zum Beispiel Husten, Niesen, Sprechen) übertragen wird. Ausgelöst wird sie durch Influenza-A- oder –B-Viren. Typische Symptome sind hohes Fieber, Müdigkeit, Schwächegefühle, Schweißausbrüche und Schüttelfrost. Auch wenn eine Grippe in der Regal lediglich eine unangenehme Erkrankung darstellt, die nach wenigen Wochen […]

12.10.2018Autor: Matthias GottschalkRubrik: Versorgung und Innovation 0

Warum wird gegen Grippe geimpft?

Eine Grippe, oder Influenza, ist eine Viruserkrankung, die durch Tröpfcheninfektion (zum Beispiel Husten, Niesen, Sprechen) übertragen wird. Ausgelöst wird sie durch Influenza-A- oder –B-Viren. Typische Symptome sind hohes Fieber, Müdigkeit, Schwächegefühle, Schweißausbrüche und Schüttelfrost. Auch wenn eine Grippe in der Regal lediglich eine unangenehme Erkrankung darstellt, die nach wenigen Wochen auskuriert ist, kann sie doch schwere Krankheitsverläufe hervorrufen. Die treten vor allem bei Risikogruppen auf und können schlimmstenfalls zum Tod führen.

Wer sollte sich impfen lassen?

Empfohlen wird eine Grippeimpfung vor allem Menschen, die älter als 60 Jahre sind, Schwangeren ab dem zweiten Trimester, chronisch erkrankten Personen, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, sowie medizinischem oder pflegendem Personal aufgrund eines erhöhten Infektionsrisikos und der Gefahr der Übertragung an Patienten. Natürlich können sich auch Menschen impfen lassen, die nicht zu diesen Risikogruppen gehören. Ein hundertprozentiger Schutz ist damit zwar nicht gegeben, aber das Risiko einer Erkrankung wird deutlich gesenkt.

Einer Auswertung des Robert-Koch-Institutes zufolge lag die Impfquote  in der Grippesaison 2017/2018 deutlich unter der von der Weltgesundheitsorganisation und dem Europäischen Rat empfohlenen Quote von 75 Prozent in der Gruppe der über 60-jährigen. Bei dieser Risikogruppe betrug die Impfquote nur 35 Prozent. Auch bei medizinischem Personal wurde die empfohlene Impfquote nicht erreicht: So waren lediglich zwei Drittel der Ärzte und ein Drittel des pflegenden Personals geimpft. In Sachsen ließen sich weniger als 30 Prozent, in Thüringen nicht mal jeder zweite der Einwohner gegen die Influenza impfen. Die AOK PLUS übernimmt die Kosten der Impfung für alle PLUS-Versicherten.

Welcher Impfstoff wird eingesetzt?

Der verwendete Grippeimpfstoff wird jährlich neu durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut festgelegt. Dies geschieht, da nicht jedes Jahr die gleichen Grippeviren auftreten. Für die Saison 2017/18 (neue Erhebungen liegen noch nicht vor) hat die STIKO einen Vierfach-Impfstoff  empfohlen, der zwei Influenza-A- (Michigan- und Singapore-Linie) und zwei Influenza-B-Stämme (aus den Linien Colorado oder Victoria und Phuket oder Yamagata) enthält und so die gängigsten Virentypen abdeckt.

Anfang September wurde mit der Auslieferung der Impfstoffe an die Vertragsärzte begonnen. Mit Stand 28. September sind rund 12,8 Millionen Impfstoffdosen zur ärztlichen Verabreichung freigegeben worden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind dies circa zwei Millionen Dosen weniger. Insgesamt wurden in den Grippesaison 2017/2018 rund 17,9 Millionen Impfdosen freigegeben, von denen rund 1,6 Millionen in Sachsen und Thüringen verimpft wurden. Die Kosten dafür beliefen sich kassenübergreifend auf 15,9 Millionen Euro.

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