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Thüringer Oberlandesgericht und AOK PLUS erneuern Kooperationsvereinbarung

Pressemitteilung

5. Juni 2019

Thüringer Oberlandesgericht und AOK PLUS erneuern Kooperationsvereinbarung


Das Thüringer Oberlandesgericht (THOLG) und die AOK PLUS haben ihre einjährige Kooperation zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement um weitere zwei Jahre verlängert. Ziel sei es, gesundheitsfördernde betriebliche Strukturen und Arbeitsabläufe weiter auszubauen, so die Vizepräsidentin Astrid Baumann. Gemeinsam mit der Regionalgeschäftsführerin der AOK PLUS Simone Pfretzschner unterzeichnete sie eine entsprechende Vereinbarung.

Seit Mai 2013 läuft beim ThOLG eines der größten Projekte zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement in Thüringen, das die AOK PLUS seit dem vergangenen Jahr sehr eng mit betreut. Rund 3.500 Bedienstete arbeiten im Geschäftsbereich des Thüringer Oberlandesgerichtes, der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft, des Thüringer Verfassungsgerichtshofs, des Thüringer Oberverwaltungsgerichts, des Thüringer Landesarbeitsgerichts und des Thüringer Landessozialgerichts. Insgesamt sind über 50 Behörden mit unterschiedlichen strukturellen Voraussetzungen einbezogen.

Der Grundstein für eine nachhaltige, standortübergreifende Gesundheitsförderung ist gelegt. Mit der Unterzeichnung einer weiteren Vereinbarung soll das Projekt erfolgreich fortgeführt und ausgebaut werden.

"Unsere Ziele im Gesundheitsmanagement sind langfristig ausgerichtet", erläutert Astrid Baumann. Die Gesundheit unserer Bediensteten ist uns ein hohes Gut. Besonders zukünftige Entwicklung im Rahmen der Digitalisierung, der Einführung der elektronischen Gerichtsakte, führen zu immer größer werdenden Belastungen in den jeweiligen Arbeitsgebieten. Als Dienstherr haben wir eine Fürsorgepflicht, die wir nicht nur erfüllen, sondern ausfüllen möchten. Und dafür nutzen wir natürlich auch das Know-how der Gesundheitsexperten von der AOK PLUS."

Im ThOLG hat sich eine Koordinierungsstelle Gesundheitsmanagement Justiz Thüringen etabliert. Diese umfasst einen aktiven Lenkungs- sowie Steuerkreis und die örtlichen Gesundheitsbeauftragten. Der Lenkungskreis ist das oberste Kontrollgremium, er berät, bestellt, überwacht und entscheidet über die strategische Ausrichtung.

Das zentrale Planungs- und Steuerungsgremium in Fragen des Gesundheitsmanagements und des Arbeitsschutzes ist der Steuerungskreis. Dieser arbeitet eng mit den rund 50 örtlichen Gesundheitsbeauftragten zusammen. Sie koordinieren die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort und passen sie an die jeweiligen Verhältnisse an.

Eine wichtige Aufgabe für die kommenden zwei Jahre ist die Weiterentwicklung der internen Gesundheitskommunikation: Wie spreche ich welche Personengruppe am besten an? Wie gestalte ich Informationen, dass sie den Empfänger erreichen? Oder wie optimieren wir bestehende Kommunikationswege? Hierbei unterstützt Prof. Dr. Alexander Magerhans von der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena das Gesundheitsmanagement der Thüringer Justiz mit seinem Fachwissen.

"Uns ist es wichtig, keine Pauschalangebote zu unterbreiten, sondern individuelle Lösungen aufzuzeigen", sagt Simone Pfretzschner, Regionalgeschäftsführerin der AOK PLUS. "Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist für Thüringer Arbeitgeber und auch für Behörden wie das Thüringer Oberlandesgericht von großer Bedeutung. Die Thüringer Justiz umfasst vielfältige und sehr unterschiedliche Arbeitsanforderungen in den jeweiligen Berufsgruppen. Wir unterstützen hier mit unserer langjährigen Erfahrung sowie qualitätsgesicherten Gesundheitsangeboten und helfen bei der Erfolgskontrolle."

Neben der Schulung sogenannter Bewegungs-Scouts, welche zukünftig in den einzelnen Behörden sportliche Aktivitäten anbieten und begleiten, gab es einen behördenübergreifenden Gesundheitstag im August vergangenen Jahres an der Landessportschule Bad Blankenburg. Getreu dem Motto "RECHTsportlich" wurden an diesem Tag verschiedene Messungen (z.B. Wirbelsäulenvermessung mittels MediMouse) und Schnupperkurse angeboten. Auch eine Vielzahl an Informationsständen rund um das Thema Gesundheit konnten besucht werden.

"Das Gesundheitsmanagement des Thüringer Oberlandesgerichtes und den teilnehmenden Institutionen ist ein Paradebeispiel für die Vernetzung, Befähigung und Umsetzung eines standortübergreifenden gesundheitsförderlichen Projektes", so Simone Pfretzschner.

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