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Neue Einkommensgrenzen in der Krankenversicherung

Vom 1. Januar 2020 an gelten neue Einkommensgrenzen für Versicherte. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Grenzen wirken sich auf Beiträge aus

Die Bundesregierung überprüft jährlich die geltenden Grenzwerte in der Sozialversicherung und passt sie der Einkommensentwicklung an. Einige dieser Grenzen dienen dazu, Ihren Versicherungsstatus zu bestimmen – zum Beispiel ob Sie die Familienversicherung in Anspruch nehmen können oder sich selbst versichern müssen. Sie wirken sich damit oft auch auf die Höhe der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung aus.

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

ab 1.1.2020 bis 31.12.2019
Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung

4.687,50 Euro monatlich /
56.250 Euro jährlich

4.537,50 Euro monatlich / 54.450 Euro jährlich

Wir berechnen Ihre Beiträge auf Basis Ihres Einkommens, jedoch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Was Sie darüber hinaus verdienen, bleibt beitragsfrei.

ab 1.1.2020 bis 31.12.2019
Allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze Kranken- und Pflegeversicherung 62.550 Euro jährlich 60.750 Euro jährlich

Überschreitet Ihr Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze, entfällt die Pflicht zur Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse und Sie können sich freiwillig gesetzlich versichern.

ab 1.1.2020 bis 31.12.2019
Familienversicherung Grenzbetrag 455 Euro 445 Euro

Kinder, Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner können sich über die Familienversicherung kostenfrei bei der AOK mitversichern. Voraussetzung ist, dass das Einkommen des Mitversicherten eine bestimmte Grenze nicht überschreitet.

ab 1.1.2020 bis 31.12.2019
Mindestbemessungsgrundlage in der freiwilligen Krankenversicherung 1.061,67 Euro 1.038,33 Euro

Die Mindestbemessungsgrundlage ist die untere Einkommensgrenze für freiwillig Versicherte. Verdienen Sie weniger, zahlen Sie den Mindestbeitrag.

Geringverdiener, Minijob und Midijob

Für einige Personengruppen bleiben die Einkommensgrenzen unverändert. So gilt weiterhin die Geringverdienergrenze von 325 Euro, unterhalb der der Arbeitgeber die vollen Sozialabgaben trägt. Für Minijobber (geringfügig Beschäftigte) und Midijobber (Beschäftigte im Übergangsbereich) bleiben die Entgeltgrenzen bei monatlich 450 beziehungsweise 1.300 Euro.

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