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Kur und Reha - wer hat Anspruch und welcher Antrag ist nötig?

Prüfen Sie in wenigen Minuten, ob eine Kur- oder Reha-Maßnahme für Sie die richtige Wahl ist. Je nachdem erfahren Sie welcher Antrag benötigt wird und woher Sie ihn bekommen. Beantworten Sie uns dafür kurz ein paar Fragen:

Wer soll behandelt werden? Wenn mehrere Personen behandelt werden sollen, wer soll den Großteil der Behandlungen erhalten?

Haben Sie Kinder?

Ruft Ihre Rolle als Familienmanager:in gesundheitliche Beschwerden hervor?

Wie stark sind die Beschwerden ausgeprägt, die behandelt werden sollen?

Milde Beschwerden sind...
...schwach ausgeprägt, aber vorhanden und beeinträchtigend
z.B.: Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Unruhe, Reizbarkeit, Ängste, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen

Chronische Beschwerden sind...
...stark ausgeprägte Beschwerden, die das Leben und die Arbeit maßgeblich beeinträchtigen
z.B.: Depressionen, größere orthopädische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, starke Neurodermitis mit häufigen Schüben, schwerwiegende und dauerhafte Atemprobleme (Asthma, COPD, …)

Wie stark sind die Beschwerden ausgeprägt, die behandelt werden sollen?

Milde Beschwerden sind...
...schwach ausgeprägt, aber vorhanden und beeinträchtigend
z.B.: Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Unruhe, Reizbarkeit, Ängste, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen

Chronische Beschwerden sind...
...stark ausgeprägte Beschwerden, die das Leben und die Arbeit maßgeblich beeinträchtigen
z.B.: Depressionen, größere orthopädische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, starke Neurodermitis mit häufigen Schüben, schwerwiegende und dauerhafte Atemprobleme (Asthma, COPD, …)

Wie stark sind die Beschwerden ausgeprägt, die behandelt werden sollen?

Milde Beschwerden sind...
...schwach ausgeprägt, aber vorhanden und beeinträchtigend
z.B.: Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Unruhe, Reizbarkeit, Ängste, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen

Chronische Beschwerden sind...
...stark ausgeprägte Beschwerden, die das Leben und die Arbeit maßgeblich beeinträchtigen
z.B.: Depressionen, größere orthopädische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, starke Neurodermitis mit häufigen Schüben, schwerwiegende und dauerhafte Atemprobleme (Asthma, COPD, …)

Sind Sie aufgrund der geschilderten Beschwerden aktuell krank geschrieben?

Beziehen Sie derzeit eine unbefristete Erwerbsminderungs- oder Altersrente?

* Pflichtfeld

Häufig gestellte Fragen

Senden Sie die Verordnung und die von Ihnen unterschriebene Einwilligungserklärung  bitte an eine der folgenden Adressen:

  • 01058 Dresden (wenn Sie im PLZ-Gebiet 01 und 02 wohnen)
  • 04087 Leipzig (wenn Sie im PLZ-Gebiet 04 wohnen)
  • 09099 Chemnitz (wenn Sie im PLZ-Gebiet 08 und 09 wohnen)
  • 98523 Suhl (wenn Sie im PLZ-Gebiet von Thüringen wohnen)

Nachdem wir Ihre Unterlagen geprüft haben, melden wir uns bei Ihnen entweder telefonisch oder per Post.

Unsere Einwilligungserklärung deckt verschiedene Dinge ab. Das Wichtigste für Sie: Wir wollen Ihnen Aufwand ersparen. Dazu möchten wir Ihre medizinische Verordnung bei einer Genehmigung direkt an die Klinik übermitteln. Denn die Klinik benötigt Unterlagen, damit Sie eine Aufnahme von Ihnen prüfen kann.

Warum sie das tut? Nicht jede Klinik kann alle Diagnosen oder Nebendiagnosen abdecken und behandeln. Daher prüfen die in den Kliniken tätigen Ärzte nach einer Zuweisung durch uns, ob eine Aufnahme klappen kann. In der Regel passt hier alles.

Wenn Sie uns die Einwilligungserklärung nicht direkt zusenden, müssten Sie die Unterlagen an die Klinik nachsenden.

Ebenso wollen wir, dass die Klinik schnell und unkompliziert mit Ihnen in Kontakt treten kann. In der heutigen Zeit ist eine E-Mail oder ein Anruf der schnellste Weg. Die dafür notwendigen Daten dürfen wir jedoch nur mit Ihrer unterschriebenen Einwilligung übermitteln.

Wir möchten Ihren Antrag schnell prüfen. In der Regel erhalten Sie innerhalb von drei Wochen eine abschließende Information.

Sollten wir im speziellen Fall mehr Zeit benötigen, dann werden Sie selbstverständlich informiert. Dies geschieht dann mit einem Brief an Sie. Darin erfahren Sie auch die Gründe für die Verzögerung.

Bei einer ambulanten Vorsorgemaßnahme (im allgemeinen Sprachgebrauch als "Kur" bekannt) am anerkannten Kurort, verlässt der Patient sein gewohntes Umfeld und sucht sich am Kurort selbstständig seine Unterkunft. Ebenso kümmert sich der Patient eigenständig um seine Verpflegung. Für diese Bereiche gibt es keinerlei Vorgaben – von Jugendherberge bis hin zum Sterne-Hotel ist alles erlaubt.

Für die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen wird ein Bade- oder Kurarzt aufgesucht, welcher die entsprechenden Behandlungen festlegt. Diese werden dann von geschultem Personal, in der Regel Therapeuten, durchgeführt. Außerhalb der medizinischen Behandlungen bestimmt der Patient seinen Tagesablauf komplett selbstständig.

Diese Rahmenbedingungen sind für Kinder eher ungeeignet.

Auch bezüglich der Kosten gibt es einiges zu beachten: Die AOK PLUS übernimmt die Kosten für die medizinische Behandlung. Für Fahrkosten, Unterkunft und Verpflegung erhalten Sie von der AOK PLUS einen Zuschuss, welcher einen Teil der entstandenen Kosten abdeckt. Eine Begleitperson kann bei der Inanspruchnahme von Urlaub auf eigene Kosten mit anreisen. Eine Erstattung von Verdienstausfall ist bei einer ambulanten Vorsorgemaßnahme nicht möglich.

Aus diesen Gründen ist für Kinder eher eine stationäre Behandlung zielführender. Dort sind sie in Rundum-Betreuung und auch um die Themen Unterkunft und Verpflegung müssen sich die Eltern keine Gedanken machen.

Bei einer Vorsorgemaßnahme (im allgemeinen Sprachgebrauch als "Kur" bekannt) geht es darum, Erkrankungen vorzubeugen oder die Anfälligkeit für Krankheiten zu verringern. Bei einer bestehenden Erkrankung kann eine Vorsorgemaßnahme geeignet sein, einer Chronifizierung, also einem stetigen und intensiven Vorherrschen der Krankheit, entgegenzuwirken. Wenn ein Gesundheitsschaden bereits eingetreten ist und dieser auch schon für mehr als 6 Monate die Aktivität des Alltags erheblich einschränkt, dann ist eine Rehabilitationsmaßnahme zutreffender.

An konkreten Beispielen festgemacht, könnte es wie folgt gegliedert werden:

Eine Person, die zu Einschlafstörungen neigt, regelmäßig sehr unruhig ist und die Angst hat, dass sich dieses Verhalten verschlimmert, könnte Angebote zur Vorsorge erhalten. Wenn sich aus diesen Symptomen bereits eine Depression entwickelt hat und diese dazu führt, dass die Person in ihrer Arbeit und ihrem Privatleben eingeschränkt ist, dann wäre eine Rehabilitation medizinisch sinnstiftender.

Oder eine Person, welche stetig Rückenschmerzen aufgrund der Haltung hat, welche sie über individuelle oder physiotherapeutische Behandlungen noch kompensieren kann, könnte vom Arzt eine Vorsorgemaßnahme angeboten bekommen. Liegt bei der Person ein manifester Bandscheibenvorfall vor, welcher zu dauerhaften Schädigungen führen kann, dann könnte im Anschluss an die medizinische Akutbehandlung auch eine Rehabilitationsmaßnahme geeignet sein.

In der Behandlung selbst unterscheiden sich beide Maßnahmearten. Während bei einer Vorsorgemaßnahme eher allgemeine und vielseitige Angebote (in der Regel Gruppenangebote) gemacht werden, damit der Patient für die Zukunft „seinen Weg“ finden und zu Hause weiterführen kann, ist eine Rehabilitationsmaßnahme um einiges intensiver. Es wird sich ganz individuell mit der Erkrankung und den Symptomen auseinandergesetzt und, wo es sich anbietet, vermehrt Einzeltherapien genutzt, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen. Auch ist die Frequenz der Behandlungen im Vergleich zu einer Vorsorgemaßnahme gehäufter.

Benötigt Ihr Kind eine Rehamaßnahme, so können Sie entscheiden, ob Sie diese über die Krankenkasse oder den Rentenversicherungsträger beantragen. Beide teilen sich die Zuständigkeit.

Dies hat für Sie den Vorteil, dass Ihr Antrag schnellstmöglich bearbeitet werden kann und in den meisten Fällen nicht zwischen zwei Stellen hin- und hergeschickt wird. Nur, wenn die Vorversicherungszeit des Elternteils bei der Rentenversicherung nicht erfüllt wird oder die Erkrankung des Kindes voraussichtlich keinen Einfluss auf seine spätere Erwerbsfähigkeit haben wird, darf die Rentenversicherung die Antragsbearbeitung an die Krankenkasse des Kindes abgeben. Fragen speziell zu Ihrem Versicherungskonto beantwortet Ihnen Ihre Rentenversicherung.

Einen grundsätzlichen Unterschied in der Durchführung der Rehabilitation gibt es aber nicht. Vereinzelte Kliniken arbeiten ausschließlich mit der Rentenversicherung. Hier lohnt sich ein Blick auf die Webseite Ihrer Wunschklinik. Hinsichtlich der Kostenübernahme gibt es einen ganz konkreten Unterschied: Reichen Sie Fahrkosten zur Erstattung ein, werden bei der Krankenkasse auch für Ihr Kind Zuzahlungen berechnet, bei einer Reha über den Rentenversicherungsträger hingegen fallen keine Zuzahlungen an.

Perspektivisch wird es immer weniger Anträge zum Download geben. Grund ist, dass die Kommunikation zwischen Arzt und der Krankenkasse künftig schneller verlaufen soll.

Die Zukunft setzt hier auf eine digitale Übertragung Ihrer Anträge. Dies muss Schritt für Schritt vorbereitet werden und dazu braucht es einheitliche Formulare und dies bundesland- und kassenübergreifend. Diese Formulare bestehen bereits für sehr viele Verordnungen und Anträge: die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Heilmittel-Verordnungen, aber auch Vorsorge- und Reha-Verordnungen. All diese einheitlichen Verordnungen darf nur der Arzt ausgeben. Daher haben Sie hier keine Möglichkeit, diese Formulare herunterzuladen.

Nein, diese gibt es nicht. Der Grund ist, dass wir mit allen Kliniken zusammenarbeiten, welche einen Versorgungsvertrag mit einer Krankenkasse haben.

Im Internet gibt es zahlreiche Suchportale für Kuren und Reha, welche meist alle Arten von Kuren abdecken. Gern können Sie dort selbst nach einer für Sie passenden Klinik schauen. Bitte achten Sie dabei auf Ihr individuelles Krankheitsbild bzw. das Ihres Kindes. Viele Kliniken haben sich spezialisiert. So gehen Sie sicher, dass Ihre Klinik Sie auch behandeln kann. Sie sind sich unsicher, ob die Klinik Ihre Erkrankung behandelt? Dann rufen Sie gern in der Einrichtung an.

Rehaklinik suchen | Rehakliniken

Rehakliniken suchen und vergleichen | deutschlandweit (qualitaetskliniken.de)

Rehaklinik finden auf Kurkliniken.de

Kliniksuche | Müttergenesungswerk (muettergenesungswerk.de)

Kurklinikverzeichnis - Rehakliniken und Kurkliniken in Deutschland


Ihnen ist dies alles zu aufwändig? Dann teilen Sie uns das gern bei der Antragstellung mit. Wenn wir Ihre Vorstellungen einer idealen Klinik kennen (z.B. Größe der Klinik, maximale Entfernung von Ihrem Wohnort) sowie etwaige zeitliche Einschränkungen, dann suchen wir für Sie die passende Klinik heraus. Sie müssen sich dann um nichts kümmern, außer um Ihre Gesundheit.