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Gesundheitsförderung in Kommunen

Sie sind Entscheidungsträger in Ihrer Gemeinde, Stadt oder Ihrem Landkreis und möchten die Gesundheit Ihrer Bürger fördern? Die AOK PLUS unterstützt Sie als starker Partner auf dem Weg hin zu einer "Gesunden Kommune"!

Lebenswelten gestalten

Bereiche, in denen Menschen große Teile ihrer Zeit verbringen, werden „Lebenswelten“ oder „Settings“ genannt. Das können z. B. Kindertagesstätten, Schulen oder Betriebe sein. Aber auch Kommunen – also Gemeinden, Städte, Landkreise – sind eine solche Lebenswelt. 

Die kommunale Ausgestaltung gesundheitsfördernder Verhältnisse hat einen großen Einfluss auf die gesundheitliche Entwicklung der dort lebenden Menschen sowie ihrer Einstellung und Verhaltensweisen.

Gesundheit nachhaltig stärken

Kommunale Gesundheitsförderung

Deshalb machen sich Verantwortungsträger dafür stark, entsprechende Lebensbedingungen zu gestalten und Anstöße für einen gesundheitsfördernden Lebensstil zu geben. In „Gesunden Kommunen“ werden Gesundheitsstrategien in allen Lebenswelten der Kommune gestaltet, Stadtteil-/Kommunalentwicklung und Gesundheitsförderung verknüpft und auf die Bedürfnisse der Bürger ausgerichtet.

Gesundheit aller Bürger stärken

"Gesunde Kommunen" erreichen damit auch Bevölkerungsgruppen, die von präventiven Angeboten bisher kaum profitieren. Die Gesundheit aller Bürger wird nachhaltig gestärkt. Ein integriertes kommunales Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung basiert auf kommunalen Gesundheitsdaten der Bevölkerung und einer systematischen partizipativen Vorgehensweise.

Wie unterstützt die AOK PLUS Kommunen?

Die AOK PLUS fördert kommunale Projekte, welche in einem integrierten Gesamtkonzept "Gesunde Kommune" eingebettet sind. Die Kommune beteiligt sich angemessen durch Personal-, Sach- oder Finanzmittel. Voraussetzung ist, dass die AOK PLUS und die Kommune für die Zeit der Förderung eine „AOK Gesundheitspartnerschaft“ schließen und die Kommune ihr Vorhaben in einer Projektbeschreibung darlegt.

Die Unterstützung kann z.B. in der Förderung von Maßnahmen zur Ermittlung des Bedarfes für die Bürger oder für einzelne Zielgruppen (z.B. Senioren) (Analyse), in der Beratung zur Umgestaltung gesundheitsrelevanter Rahmenbedingungen (Verhältnisse) oder im Vermitteln von Informationen und Angeboten bestehen (Verhalten).

Die AOK PLUS unterstützt Projekte zur Gesundheitsförderung auf Grundlage der §§ 20 und 20a SGB V. Die Förderkriterien richten sich nach dem GKV-Leitfaden Prävention der jeweils aktuell gültigen Fassung.

Die AOK PLUS bringt ihre Beratungskompetenz für die Gesundheitsförderung vor Ort in den kommunalen Steuerkreisen mit ein, unterstützt mit einer gezielten Projektförderung und engagiert sich in den Prozessen der Landesrahmenvereinbarung.

Die erforderlichen Unterlagen und weitere Informationen rund um die Förderung können Sie über ihre regionalen Ansprechpartner erhalten.

Bitte geben Sie eine Postleitzahl ein, um Ihre Ansprechpartner zu finden.

Bedarf ermitteln
Zunächst wird der tatsächliche Bedarf gesundheitsförderlicher Maßnahmen für die Bürger oder für einzelne Zielgruppen (z.B. Senioren) ermittelt. Hier können unter anderem Daten der kommunalen Gesundheitsberichterstattung und Ergebnisse aus Befragungen der Zielgruppen einfließen.

Steuerkreis etablieren
Die Projektplanung und Projektumsetzung übernimmt ein dafür eingerichteter Steuerkreis. Dieser bildet die Schnittstelle zu allen Akteuren, die sich mit der Bürgergesundheit befassen (zum Beispiel verschiedene Ressorts der Kommunalverwaltung, Vereine, Vertreter von Interessensgruppen).

Zielgruppe einbeziehen
An dem Gesundheitsförderungsprozess (Entscheidung, Entwicklung und Umsetzung) sollte die Zielgruppe beteiligt und aktiv mit einbezogen werden.

Verhältnisse und Verhalten verändern
Die Projektinhalte kombinieren verhältnis- und verhaltensbezogene Maßnahmen. Sie umfassen den Aufbau und die Stärkung der Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen (Verhältnisse). Zusätzlich werden gesundheitsförderliche Informationen und Kompetenzen vermittelt - etwa durch Aufklärung und Beratung, z.B. Angebote zur Bewegungsförderung (Verhalten).

Projekt nachhaltig weiterführen
Die Maßnahmen des Projekts werden hinsichtlich ihrer Akzeptanz und ihres Erfolges evaluiert. Deren nachhaltige Weiterführung wird von den Steuerkreisen von Beginn an geplant und in das Gesamtkonzept aufgenommen. 

Unterstützung durch die Landesrahmenvereinbarungen und Landesgesundheitskonferenz Thüringen

Wichtige Partner sind gleichzeitig die Akteure der Landesrahmenvereinbarung. Sie entwickeln für Thüringen und Sachsen Strategien, um die landesspezifischen Gesundheitsziele umzusetzen. Zudem leisten sie mit ihrer Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung kommunaler Strukturen zur Gesundheitsförderung.

In diesen landesweiten Prozessen der Landesrahmenvereinbarung (LRV) bringt die AOK PLUS ihre Erfahrungen und Kompetenzen ein.
Durch die Beteiligung von Akteuren wie den Ländern und Kommunen wird deutlich, dass Gesundheitsförderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist - für die wir gemeinsam die Verantwortung übernehmen müssen.

Die aktuellen Unterstützungsprozesse im Überblick:

Das Projekt „GO – Gesund im Osten. Stadtteilbezogene Prävention und Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Mütter und Mütter mit Migrationshintergrund“ ist ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit der AOK PLUS mit der Stadt Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Gemeinsam mit der HTWK Leipzig unterstützte die Gesundheitskasse stadtteilbezogene Angebote für sozial benachteiligte Familien. Langfristiges Ziel war die Vernetzung sozialer und gesundheitsförderlicher Angebote und die Etablierung nachhaltiger Strukturen.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Projektseite

Im Nachfolgeprojekt Koordinierungsstelle „Gesundheit“ wurden die Erfahrungen des Projektes „GO“ in die Strukturen der Stadt Leipzig überführt. Als Schnittstelle zwischen kommunaler Steuerung und Leipziger Stadtteilen unterstützt die Koordinierungsstelle  Akteure bei der (Weiter-)Entwicklung ihres Stadtteils hin zu gesunden Quartieren.  Gestartet als Modellprojekt, gemeinsam mit der HTWK Leipzig und der AOK PLUS, wurde die Koordinierungsstelle bis Juni 2017 wissenschaftlich begleitet.

Aus dem von den Krankenkassen finanzierten Budget konnten 2017 insgesamt 13 Gesundheitsförderungsprojekte vorrangig in Stadtteilen mit besonderem Handlungsbedarf mit den Akteuren gemeinsam vor Ort entwickelt, finanziert und begleitet werden – fast doppelt so viel als im Vorjahr. Mit den Projekten wurden gleichermaßen Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund sowie auch Senioren erreicht.

So zum Beispiel durch:

  • quartiersbezogene Bewegungsstadtteilpläne bzw. einen Kinderstadtteilplan mit Bewegungskänguru entlang der Georg-Schumann-Magistrale;
  • Kurse und Workshops zur gesunden Ernährung in Jugend- und Migrantenvereinen sowie einem Mütterzentrum bzw.
  • Multiplikatoren-Schulungen für „Entspannungsexperten“ in KiTas.

Die Evaluationsergebnisse bestätigen die Erfolge der Koordinierungsstelle bei:

  • der Etablierung von Gesundheit als kommunale Querschnittsaufgabe,
  • Erprobung von Partnerschaften zwischen Kommune und Krankenkassen
  • der Entwicklung von gesundheitsbezogenen Partnerschaften und Unterstützungsstrukturen auf Stadtteilebene.

Der strategische Handlungsansatz der Koordinierungsstelle hat bundesweite Vorbildfunktion erlangt. Die Koordinierungsstelle wurde deshalb dauerhaft als Anlaufstelle für kommunale Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt etabliert.

Im Fokus für ein gesundes Leben in der Stadt Gera stehen die Prävention und die Gesundheitsförderung für alle Bevölkerungsschichten. Der Fachdienst Gesundheit verbessert mit seiner Arbeit den Austausch und die Zusammenarbeit der Akteure über die Ressortgrenzen hinweg.

Gesundheitsstrategie für Gera
Die Steuerungsgruppe hat mit den aktiven Vertretern des Netzwerkes, u. a. die AOK PLUS, nun schon acht Netzwerktreffen organisiert. Die Akteure haben sich zu den Themen Präventionskette zur Förderung der Gesundheit und einer lebenslauforientierten Gesundheitsstrategie in Gera ausgetauscht. Die Themen „Gesund aufwachsen“ und „Gesund alt werden“ stehen im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten. 

Unterstützung durch Koordinierungsstellen
Kooperationspartner bei der Gestaltung des Netzwerkes ist die AGETHUR, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V.. Die von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierten Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (angesiedelt bei der AGETHUR) unterstützen beim Aufbau und der Integration des Netzwerkes. Sie moderieren die Prozesse und bringen Sichtweisen und Erkenntnisse der landesweiten Gesundheitsförderung in die Netzwerkarbeit ein.

Veranstaltungsreihe für Familien
Erste Ergebnisse sind eine Veranstaltungsreihe für junge Eltern „ElternPlus - für löwenstarke Familien“ sowie das Angebot einer unabhängigen Beratung für Bürger zur Altenhilfe/Pflege. Ein integrativer Familienwegweiser mit u.a. gesundheitsfördernden Angeboten für die ganze Familie von jung bis alt ist im Entstehen.

Mehr Informationen zum Projekt

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