Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK PLUS
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...
Seitenpfad

Ein Jahr nach der Einführung - wachsender Zuspruch für digitale Gesundheitsanwendungen

Pressemitteilung

28. September 2021

 

Ein Jahr nach der Einführung
Wachsender Zuspruch für digitale Gesundheitsanwendungen

Seit der Einführung der "Apps auf Rezept" vor einem Jahr wächst das Interesse an den digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) stetig. Die AOK PLUS, Sachsens und Thüringens größte gesetzliche Krankenkasse, hat seit Oktober 2020 bereits mehr als 1900 Versicherten die Nutzung der DiGA ermöglicht. Im Unterschied zu den meisten Gesundheits-Apps auf dem Markt, die allein der Förderung von Fitness und Wohlbefinden dienen, handelt es sich bei digitalen Gesundheitsanwendungen um zertifizierte Medizinprodukte. Diese sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

Jeder vierte teilnehmende Versicherte der AOK PLUS nutzt eine App zur Unterstützung bei chronischem Tinnitus. Auch Anwendungen für Patienten mit Rücken-, Knie- und Hüftschmerzen (15 Prozent), Adipositas (13 Prozent) oder Migräne (11 Prozent) werden häufig in Anspruch genommen. Fast immer werden die "Apps auf Rezept" tatsächlich vom Arzt verordnet. Nur in drei Prozent der Fälle beantragten die Versicherten die Kostenübernahme für die App direkt bei der AOK PLUS. Das ist möglich, wenn ihre Erkrankung bereits im Vorfeld diagnostiziert wurde.

Die "Apps auf Rezept" wurden mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz im vergangenen Jahr in die Gesundheitsversorgung eingeführt. "Obgleich die Liste der zertifizierten Anwendungen seitdem schon wesentlich länger geworden ist, stehen wir mit den DiGA immer noch am Anfang", sagt Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS. "Sie werden sich nur durchsetzen, wenn Patienten sowie Ärzte und Therapeuten den digitalen Therapiemöglichkeiten gegenüber aufgeschlossen sind. Als Gesundheitspartner machen wir uns dafür stark, dass unsere Kunden Anwendungen erhalten, die ihnen den maximalen Nutzen bringen."

Große Unterschiede in der Nutzung der DiGA zeigen sich sowohl zwischen den Geschlechtern als auch zwischen den Regionen in Sachsen und Thüringen. Frauen nutzen die digitalen Gesundheitsanwendungen fast drei Mal so häufig wie Männer. Und: Die Nachfrage ist nicht nur in den großen Städten Dresden, Leipzig und Erfurt hoch, sondern auch in einzelnen Landkreisen, darunter die Kreise Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen sowie der Wartburgkreis, aus dem die meisten Anträge in ganz Thüringen kommen. Auch zeigt sich, dass DiGA mitnichten nur eine junge Zielgruppe ansprechen: Die meisten Nutzer sind zwischen 50 und 59 Jahre alt, gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen und Menschen zwischen 40 und 49 Jahren.

Bitte geben Sie eine Postleitzahl ein, um Ihre Ansprechpartner zu finden.
Ort/Kasse ändern