Krankenkassenbeiträge aus Versorgungsbezügen

Zur Berechnung des Versicherungsbeitrags für Rentenbezieher sind unterschiedliche Einkommen beitragspflichtig. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zur Beitragspflicht bei Versorgungsbezügen.

Hände mit Münzen und Pflanzen

Beitragszahlung: Die Bemessungsgrenze

Grundsätzlich gilt für die Beitragsberechnung bei Versorgungsbezügen der monatliche Zahlbetrag ohne Rücksicht auf eventuelle Abzüge (Bruttobetrag). Beiträge sind hierbei nur dann zu entrichten, wenn sie monatlich (gegebenenfalls zusammen mit eventuell erzieltem Arbeitseinkommen) insgesamt 1/20 der monatlichen Bezugsgröße (Bemessungsuntergrenze in 2018: 152,25 Euro) übersteigen; dann allerdings nicht nur von dem übersteigenden, sondern von dem vollen Betrag.

Beitrag bei Einmalzahlungen

Eine Beitragspflicht besteht nicht nur, wenn Versorgungsbezüge monatlich ausgezahlt werden, sondern auch bei Einmalzahlungen (zum Beispiel Kapitalleistung oder Kapitalabfindung). In diesem speziellen Fall kommt es bei der Beitragsberechnung zu einer Sonderregelung: Als monatlicher Zahlbetrag gilt dann 1/120 der Einmalzahlung. Der Betrag der Einmalzahlung wird also für die Beitragsberechnung auf zehn Jahre (120 Monate) verteilt. Die Sonderregelung trifft auch dann zu, wenn von vornherein feststeht, dass zum Zeitpunkt des Eintritts in das Rentenalter oder bei Entstehen einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit eine Kapitalleistung gezahlt wird. Auch für diesen errechneten monatlichen Zahlbetrag gilt die Beitragspflicht erst, wenn dieser insgesamt 1/20 der monatlichen Bezugsgröße übersteigt.

Beitragssatz bei Versorgungsbezügen

Übersteigt der monatliche Versorgungsbezug die Untergrenze zur Beitragsbemessung, gilt der Beitragssatz der AOK PLUS von 15,2 Prozent.

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