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Tennisarm Beidseitig

Hallo,

Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir ein sogenannter Tennisarm diagnostiziert. Dieses habe ich Beidseitig, wobei die Einschränkung rechts, bei meiner Hauthand, am größten ist. Mit der Diagnose musste ich auch den Sport (Fitness und Kraftsport) aufgeben. Den ich zuvor mehr als 5 Jahre absolviert habe.
Ärztlich bin ich entäuscht und fühle mich nach den vergeblichen Bestrahlungen aller Art im Stich gelassen. Außer nochmaligen Bestrahlungen habe ich keine weiter Option angeboten bekommen. Schmerzen habe ich ja wie vor bei Bewegungen der Hand, Zupacken, heben ect.Trotzdem will ich mich wieder sportlich betätigen. Mir fehlt es als Ausgleich für Stress aller Art.

Durch den Mangel an Bewegung, habe ich jetzt knapp über 100 Kilogramm auf den Rippen, bei einer Körpergröße von 179 cm. Es gefällt mir nicht ,ohne mein Zutun wird es sich aber auch nicht ändern.

Ich würde zu gerne wieder mit Fitnesssport und Kauftraining beginnen, weiß aber nicht wie ich das Schonend angehen soll beziehungsweise ob das Bei meinen Beschwerden überhaupt etwas für mich ist.

Beratung in einem Fitnesscenter ist ja auch eher nur grob und unzulänglich, außer man weiß genau was man möchte.

Hat jemand einen Rat hierzu

Hallo Rabitt48,

 

ich kann Dein Problem nachvollziehen und hoffe Dir hier ein paar Anregungen geben zu können.

Nachdem die ärztliche Behandlung leider keine Linderung bewirkt hat, solltest Du Dich nochmal mit Deinem Arzt über weitere Behandlungsmöglichkeiten besprechen. 

Bei akuten Schmerzen ist natürlich das Krafttraining nur eingeschränkt möglich. Beim Krafttraining gibt es allerdings einige Geräte, bei denen die Hände und Unterarme nicht im Kraftfluss sind.

Zum Bespiel musst Du beim Butterfly oder Reverse-Butterfly nicht die Hände nutzen. Verschiedene Beinübungen und auch der Rückenstrecker sollten ohne Beeinträchtigung möglich sein.

Auch gibt es Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie zum Beispiel die Plank/ Unterarmstütz (auch seitliche Variante). Weiterhin ist natürlich auch Cardio Training wie Laufen und Radfahren möglich, um etwas gegen den Bewegungsmangel zu machen. 

Nun nochmal generell zum Tennisarm. Wurde bei Dir vom Arzt eine Entzündung im Ellenbogen diagnostiziert?

In vielen Fällen handelt es sich nicht um eine ursächliche Entzündung, sondern um eine Verkrampfung bzw. permanente Sehnenansatz-Reizung. Dies ist insbesondere bei der Therapie entscheidend, da hier verschiedene Dehnungen eine positive Wirkung haben können. Versuche die beschriebenen Dehnungen aus und achte auf das Feedback Deines Körpers. Wenn es sich grundsätzlich nach der Dehnung besser anfühlt, sind diese Übungen sicher der richtige Ansatz. Wie auch beim Sport hängt hier sehr viel von der Regelmäßigkeit ab! 

Beim Tennisarm bietet sich die Dehnung der Streckmuskulatur im Unterarm an. Hierzu beugst Du das Handgelenk und greifst mit dem anderen Arm den Handrücken, der Ellenbogen bleibt dabei gestreckt. Mit einem dosierten Zug solltest Du die Dehnung für ca. 30 Sekunden halten und dies 10-20 Mal am Tag wiederholen. Es soll schon merklich ziehen, allerdings nicht schmerzen. Daher gerade in den ersten Tagen solltest Du vorsichtig beginnen.

Weiterhin hat sich das Hängen an einer Stange bewährt. Das Körpergewicht sollte hier primär aus den Fingern gehalten werden und die Arm-, Nacken- und Rückenmuskeln möglichst entspannt bleiben. Hier 5-10 Mal täglich für ca. 30-60 Sekunden.

Da Du diese Probleme schon seit zwei Jahren hast, liegt bei Dir die Annahme nahe, dass der Schmerzpunkt chronisch ist. Hier wird es sicher einige Wochen bis Monate dauern, bis der Schmerz komplett verschwindet. 

Auch die Massage-Technik Friktion hat beim Tennisarm weithin eine gute Wirkung gezeigt. Hier kann Dir sicherlich ein Physiotherapeut eine Einweisung geben. 

Natürlich solltest Du Dir auch Gedanken über die ursächlichen Belastungen machen, welche das Problem ausgelöst haben. Häufig spielt die berufliche Tätigkeit eine erhebliche Rolle. Gerade der sog. Mausarm steht nicht selten mit dem Tennisarm in Verbindung. Hier gibt es viele ergonomische Hilfsmittel, die eine Belastungsreduzierung bewirken können.

Ich wünsche Dir eine gute Genesung!

 

Mit freundlichen Grüßen

Max Zöller


Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

Jetzt bin ich doch positiv überrascht über die Ausfühliche Rückmeldung. Ich werde Ihre Ausführungen mit zu meinem Hausarzt nehmen. Und die vergeschlagene Übung einfach mal probieren, alles ist besser als nichts zu tun.

Das ich einen Physiotherapeuten aufsuchen sollte, habe ich glaube ich schon mal gehört, ist aber wohl untergegangen. Ich werde diesbezüglich noch mal nachharken. Das werde ich im neuen Jahr mal angehen, bzw. mir ein Rezept für eine Therapie holen.

Das ich mich sportlich betädigen will, sollte meine Gewichtsreduktionsvorhaben langfristig unterstützen. Bodybilding habe ich explizit nicht vor, eher wieder fit werden, Treppen nicht schaufend nehmen können ect. Also eher eine Mischung von Fitness und Kraftsport, in wie weit das Mit meinen Armen geht, sollte man den sehen. Die Angesprochenen Übungen werde ich mir aufschreiben und zu dem Termin im Fitnesscenter mit nehmen.

Für die Unterstüzung der Arme habe ich mir 2 Tennisarm - Bandagen zugelegt, die üben einen gewissen Druck auf den Muskel aus und mancherlei Handgriff geht damit relativ schmerzfrei von statten. Ob ich diese auch zum Sport anziehen kann bzw. brauche werde ich denn ausprobieren.

Ja bei mir ist das Miterweile ein Mausarm, wobei mir gesagt wurde die Bewegungsabläufe ähneln sich, so das beide Begriffe stimmen würden.

Von einer OP hat man mir abgeraten, warum weiß ich aber nicht mehr.

Nochmals herzlichen Dank und einfrohes Fest :)

 

 

 

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