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Adipositas und depressive Episoden

Guten Tag,

ich bin 45 Jahre alt habe einen Teenager zu Hause und lebe mit meinem Mann zusammen.

Gewichtsprobleme habe ich seit ich ca. 11 Jahre alt bin.

Ich habe zahlreiche Diäten gemacht und mein niedrigstes Gewicht hatte ich mit 20 Jahren. Bei einer Größe von 168 cm wog ich 56 kg. Damals fand ich mich noch zu dick. Meine Psychologin meinte, ich hätte eine gestörte Körperwahrnehmung.

Seit 2008 nehme ich immer wieder Antidepressiva, wie z. B. damals Opipramol und jetzt seit einem Jahr Citalopram. Es gab zwischendurch immer 3-4 Jahre Pause vom Antidepressivum. 2005 habe ich nach einer Entfernung der Galle mein Gewicht von 80 kg auf 75 kg reduziert.

Danach hatte steigerte sich das Gewicht auf 82 kg, die Jahre anschließend (2011-2012) knackte ich die 90 kg. 2014 dann 96 kg, durch eine Ernährungsberatung und Sport nahm ich 6 kg ab. Dann ab 2016 nahm ich stetig zu bis 98 kg. 2017 war ich in einer psychosomatischen Reha, dort nahm ich 2 kg ab.

Jetzt liegt mein Gewicht bei 102 kg. Lipödem wurde vor einem Monat getestet. Negatives Ergebnis. Schilddrüse ist auch ok. Woran kann es noch liegen? Wo sollte ich forschen? Zurzeit versuche ich durch moderate Bewegung einen Ausgleich zu schaffen. Ich habe einen Schrittzähler und versuche auf ca. 7500 Schritte täglich zu kommen. Kriege momentan nur 5500 Schritte hin.

Durch zahlreiche Diäten in meiner Zeit als junge Frau bis ca. 30 Jahre, habe ich die Auswirkungen des Jo-Jo Effekts zu spüren bekommen.

Ich habe oft Heißhunger auf Süßes. Zuckerentzug wirkt bei mir sofort auf die Psyche, ich werde dadurch traurig und kriege schlimme Gedanken.

Daher ist das alles ein Teufelskreis. Obst und Gemüse esse ich regelmäßig. Ich trinke viel Wasser. Limonaden lasse ich weg. Nur eben die Schlemmereien nebenbei "als Seelenfutter" sind bei mir das Problem. Chips versuche ich nur am Wochenende zu essen. Alkohol trinke ich auch nur am Wochenende und dann auch nur 1-2 Gläser Sekt o.ä.

Meine Mutter und mein Vater sind auch rundlicher, also liegt es auch mit an den "Genen". Nur das will ich nicht als Ausrede nehmen. Ich habe schon richtig Angst, dass ich in den nächsten Adipositas Bereich rein rutsche :-( Jetzt ist mein BMI bei 35 !

Gibt es noch irgendwelche Blutwerte die wichtig sein könnten? Spielen jetzt eventuelle auch Vorboten der Wechseljahre eine Rolle?

Kann es sein dass die dauerhafte Einnahme von Citalopram meinen Stoffwechsel lahmgelegt hat? In wissenschaftlichen Studien ist herausgekommen, dass das Medikament auf den Hypothalamus wirkt. 

Dort entsteht das Hungergefühl...Das habe ich vermehrt. Nun versuche ich das Medikament auszuschleichen, da ich schon Fußprobleme (Fersensporn,Knieprobleme) durch die Gewichtszunahme bekommen haben. Im Mai bin ich noch bei einem Psychiater, mit dem ich über Alternativen spreche.

Haben Sie Vorschläge, wie ich weiter vorgehen soll? Ich würde mich freuen hier Tipps zu erhalten.

Danke schon mal für Ihre Rückmeldungen.

 

Viele Grüße

Gartenfee

 

 

 

Hallo Gartenfee2019,

leider sind einige unserer Experten erkrankt. Deswegen konnten wir Ihre Frage leider noch nicht beantworten. Wir bitten um Entschuldigung. Wir versuchen, Ihnen sobald wie möglich wieder zur Verfügung zu stehen und Ihnen eine kompetente Antwort einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Gartenfee,

 

es ist toll, dass Sie mit einem Schrittzähler mehr Bewegung in Ihren Alltag bringen möchten. Ich finde auch 5500 Schritte am Tag schon sehr gut! Sie scheinen jedoch nicht zufrieden, da Sie sich mehr vorgenommen haben. Wichtig ist aber, dass Sie sich auch für kleine Fortschritte loben. Das gilt auch für andere Lebensbereiche. Auf der anderen Seite sollten Sie auch nicht zu streng mit sich sein, wenn es mal nicht klappt. Das schafft nur Frustration die man allzu gerne mit Essen, Süßigkeiten, kompensiert. Nach Ihren Schilderungen ist Essen und besonders Süßes für Sie ein Ausgleich für die Seele. Da wäre es wichtig die Gefühle in dem Moment zu erkennen um im nächsten Schritt anders damit umgehen zu können. Das ist ein langer Weg. Es ist gut, dass Sie psychotherapeutische Hilfe haben. Vielleicht gibt es bei Ihnen in der Nähe auch Gruppen-Abnehmprogramme bei denen die Veränderung des Essverhaltens im Mittelpunkt steht.

Die Antidepressiva einfach wegzulassen finde ich nicht so gut. Eine Veränderung Ihrer Medikamenteneinnahme sollten Sie bitte vorher mit Ihrem Arzt besprechen.

Fragen Sie bei Ihrer AOK oder einer Ernährungsberatung vor Ort nach passenden Gruppenangeboten.

 

Seien Sie gut zu sich. Loben Sie sich auch für kleine Schritte und ärgern Sie sich nicht über sich selbst. Das ist der erste Schritt aus dem Teufelskreis heraus.

 

Ich wünsche alles Gute.

Ihr Expertenteam der AOK

Guten Abend,

Danke für Ihre Rückmeldung.

Das Medikament würde ich auf keinen Fall einfach so "weglassen". Da haben Sie mich mißverstanden, so hatte ich das auch nicht geschrieben, meine ich?

Ich möchte es natürlich in medizinischer Begleitung ausschleichen lassen. Eventuell lasse ich mir noch eine Alternative verschreiben. Entweder über meinen Hausarzt oder einen Psychiater. Zurzeit nehme ich Lasea und eine geringe Dosis des AD (2,5mg) Es wirkt noch bei mir. 

Ich möchte nur nicht noch mehr zunehmen, da das für die Gesundheit nicht förderlich ist, daher möchte ich auch Antidepressiva bekommen, die nicht auf das Gewicht schlagen. Es ist eben ein zweischneidiges Schwert, einerseits hilft das Medikament gegen seelische Tiefs, aber dann explodiert die Waage und ich werde wieder deprimiert...Deswegen muss es doch ein alternatives Medikament geben?

Bezüglich der Motivation versuche ich mich selbst zu loben und auf kleine Schritte stolz zu sein. Danke für den Tipp!

Einen Termin zur Ernährungsberatung habe ich Mitte Mai. Ich hoffe sehr, dass mein Stoffwechsel bald wieder besser arbeitet.

Ich gehe demnächst auch noch zu einer Ärztin die auf Endokrinologie spezialisiert ist, um Stoffwechsel-Erkrankungen auszuschließen.

Jetzt versuche ich auch allgemein in Bewegung zu bleiben. Z. B. fahre ich 1x pro Woche mit dem Rad zur Arbeit, da habe ich schon hin- und zurück 1 Stunde Sport ;-)

Viele Grüße

Gartenfee

 

 

 

 

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