WIdO-Versorgungsreport Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Das Klima verändert sich. Das zeigt der Report „Klima und Gesundheit“ auf, über den die AOK NordWest informiert.

Das Bild zeigt die „Warming Stripes“: Jeder Streifen stellt ein Jahr dar.© AOK

Das Klima in Deutschland verändert sich. Welche Auswirkungen hat diese Tatsache auf die Gesundheit?

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Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Aktuelles Jahrzehnt fast 2 °C wärmer im Vergleich zu 1881 bis 1910

Temperaturanomalie der Zehnjahresperioden in Deutschland

Die Temperaturen in Deutschland sind deutlich stärker gestiegen als im weltweiten Durchschnitt.

Das Tempo des Temperaturanstiegs hat in Deutschland (wie auch weltweit) in den vergangenen 50 Jahren merklich zugenommen.

Temperaturanomalie der Zehnjahresperioden in Deutschland© AOK
Temperaturanomalie der Zehnjahresperioden in Deutschland

Das Klima in Deutschland verändert sich, wie die „Warming Stripes“ zeigen: Jeder Streifen stellt ein Jahr dar. Blau steht für kühl, Rot für warm. Neun der zehn wärmsten Jahre sind nach dem Jahr 2000 aufgetreten. Dargestellt ist der Zeitraum von 1850 bis 2019.

Warming Stripes© AOK
Warming Stripes

Extreme Hitze und Gesundheitseffekte

Das Klima verändert sich. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit der Menschen aus und kann dazu führen, dass gesundheitliche Probleme entstehen oder sich verschärfen. Das zeigen die Ergebnisse des WIdO-Versorgungs-Reports „Klima und Gesundheit“. „Wir müssen alle mehr dafür tun, die gesundheitlichen Auswirkungen schädlicher Umwelteinflüsse zu reduzieren. Denn Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Tom Ackermann, Vorstand der AOK NordWest.

In der Bevölkerung besteht laut WIdO-Report Informations-bedarf. Mehr als jeder Zweite macht sich Sorgen wegen der zunehmenden Hitzeperioden. In Deutschland ist jeder vierte AOK-Versicherte über 65 Jahre überdurchschnittlich gefährdet, an Hitzetagen mit über 30 Grad Celsius aufgrund gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus zu müssen.

Im Jahr 2018 kam es in Westfalen-Lippe zu 417 und in Schleswig-Holstein zu 256 hitzebedingten Klinikeinweisungen je Million AOK-Versicherter ab 65 Jahren. Damit liegen beide Regionen unter dem Bundesdurchschnitt von 488 Klinikeinweisungen (Westfalen-Lippe -14,5 Prozent, Schleswig-Holstein -47,6 Prozent). Doch wenn die Erderwärmung ungebremst voranschreitet und keine weiteren Maßnahmen zur Reduktion von CO2 er-griffen werden, könnten sich diese Werte bald erhöhen.

Extreme Hitze und Gesundheitseffekte© AOK
Extreme Hitze und Gesundheitseffekte
Aktualisiert: 21.09.2021

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