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Pressearchiv Schleswig-Holstein

Unfälle bei Kindern: Mehr Kleinkinder im Norden mit Verbrennungen im Krankenhaus

Kiel (04.06.2021). In Schleswig-Holstein werden wieder mehr Kleinkinder mit Verbrennungen im Krankenhaus behandelt. So stieg die Anzahl der Klinikeinweisungen im Jahr 2019 auf insgesamt 213 Kinder im Alter bis zu zehn Jahren. Das waren 14 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (187 Kinder). Besonders betroffen sind dabei die Ein- bis Fünfjährigen. Auf diese Altersgruppe entfielen 68 Prozent der Krankenhauseinweisungen. Das belegen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. „Auch in der eigenen Wohnung gibt es zahlreiche Gefahrenquellen für Kinder, die von den Erwachsenen oft unterschätzt werden. Stürze, Verbrennungen und Verbrühungen sowie das Schlucken von Gegenständen oder giftigen Haushaltsmitteln sind typische Unfälle bei Kleinkindern“, warnt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Beim Grillen steigt das Risiko: AOK warnt vor Magen-Darm-Infektionen

Kiel (02.06.2021). Grillen im eigenen Garten hat in Schleswig-Holstein in Zeiten von Corona Hochkonjunktur. Doch damit steigt auch die Gefahr, an Magen-Darm-Infektionen zu erkranken, die vor allem durch Grillen von rohem Geflügelfleisch entstehen können. Über 1.800 Erkrankungen an Salmonellose und Campylobacter-Enteritiden wurden allein im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein gemeldet. Das teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit. Beide Keime sind typische Krankheitserreger, die sich hauptsächlich in Fleisch und Produkten aus rohen Eiern befinden und teils heftige Durchfallerkrankungen, Fieber und Erbrechen auslösen können. „Damit der Grillgenuss nicht krank macht, sollte das Grillgut stets gut durchgegart sein und wichtige Hygieneregeln beim Umgang mit Lebensmitteln beachtet werden", so AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Abstand, Maske und Hygieneregeln: Grippewelle in Schleswig-Holstein ausgefallen

Kiel (28.05.2021). Durch die Maßnahmen gegen das Corona-Virus ist die Grippewelle in Schleswig-Holstein in der zurückliegenden Saison quasi komplett ausgefallen. Das teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit. Danach wurden im Zeitraum von Anfang Oktober 2020 bis Ende April 2021 im nördlichsten Bundesland nur ganze sieben Influenza-Infektionen gemeldet. In der Grippe-Saison des Vorjahres waren es über 4.200.

Rekordbetrag für Selbsthilfeförderung in Schleswig-Holstein: Krankenkassen stellen über drei Millionen Euro bereit

Kiel/Lübeck/Hamburg, 27.05.2021. Die gesetzlichen Krankenkassen in Schleswig-Holstein fördern die gesundheitsbezogene Selbsthilfe in diesem Jahr mit über drei Millionen Euro. Mehr als zwei Drittel der zur Verfügung gestellten Mittel kommen den Selbsthilfegruppen, den Landesorganisationen der Selbsthilfe sowie den Selbsthilfe-kontaktstellen im Rahmen der kassenartenübergreifenden Pauschalförderung zugute. Die Krankenkassen unterstützen das große Engagement der Akteure in der vielfältigen Selbsthilfearbeit zum Wohle der betroffenen Patienten und deren Angehörigen.

Krankenstand in Schleswig-Holstein im ersten Quartal 2021 deutlich gesunken

Kiel (26.05.2021). Der Krankenstand bei den rund 330.000 versicherten Arbeitnehmern bei der AOK NORDWEST in der Region Schleswig-Holstein ist deutlich gesunken. In den ersten drei Monaten dieses Jahres betrug er 5,2 Prozent, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 6,7 Prozent. Am stärksten war der Rückgang bei den Erkältungskrankheiten zu verzeichnen. „Wir gehen davon aus, dass die Abstands- und Hygieneregeln sowie die ein-geschränkten Kontaktmöglichkeiten zu diesem deutlichen Rückgang geführt haben“, sagt AOK-Chef Tom Ackermann.