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Aktuelle Pressemitteilungen Schleswig-Holstein

Wegen AvP-Insolvenz: AOK NORDWEST unterstützt Apotheken in Schleswig-Holstein

Kiel (09.10.2020). Die Insolvenz des Apotheken-Dienstleisters AvP hat viele Apotheken auch in Schleswig-Holstein in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Mit dem Apothekerverband Schleswig-Holstein hat die AOK NORDWEST daher jetzt eine aktuelle Ergänzungsvereinbarung geschlossen, damit betroffene Apotheken nicht in einen Liquiditätsengpass kommen.

Krankenhauseinweisungen in Schleswig-Holstein: Kreislauferkrankungen weiterhin häufigste Ursache

Kiel (14.10.2020). Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, sind Kreislauferkrankungen in Schleswig-Holstein nach wie vor die mit Abstand häufigste Ursache. Mehr als 29.200 AOK-Versicherte mussten deshalb stationär in Schleswig-Holsteins Kliniken aufgenommen werden. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2019 ist im Vergleich zu den Vorjahren weiter leicht gesunken. Über 182.000 (2018: 185.000 und 2017: 191.000) AOK-versicherte Schleswig-Holsteiner mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Mehr kariöse Kinderzähne in Schleswig-Holstein: Über 17.000 Füllungen in Milchzähnen eingesetzt

Kiel (06.10.2020). Die Zahnärzte in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr mehr kariöse Kinderzähne behandelt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach wurden allein bei den AOK-versicherten Kindern bis zum siebten Lebensjahr über 17.000 Zahnfüllungen in Milchzähnen eingesetzt. Das entspricht einem Anstieg um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Je früher Karies bei Milchzähnen erkannt wird, desto effizienter und schonender kann im Bedarfsfall behandelt werden. Damit es aber erst gar nicht dazu kommt, sollte am besten schon im ersten Lebensjahr mit der Zahnvorsorge begonnen werden“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

AOK-Verwaltungsrat übt massive Kritik an Plänen für stabile Kassenfinanzen und fordert höheren Bundeszuschuss

Kiel (29.09.2020). Auf massive Kritik des Verwaltungsrats der AOK NORDWEST stoßen die geplanten gesetzlichen Regelungen der Bundesregierung zur Finanzierung der für 2021 erwarteten Deckungslücke in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 16,6 Milliarden Euro. „Die im Gesetzentwurf aufgeführten Maßnahmen bedeuten einen weiteren Eingriff in die Finanzautonomie der durch die Arbeitgeber und Versicherten selbstverwalteten gesetzlichen Krankenkassen und belasten einseitig die Beitragszahler“, erklärten heute die beiden alternierenden AOK-Verwaltungsratsvorsitzenden Georg Keppeler (Versichertenvertreter) und Johannes Heß (Arbeitgebervertreter). Die AOK-Verwaltungsratsspitze fordert in einem Brief Bundesgesundheitsminister Spahn und weitere Bundes- und Landespolitiker in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein auf, den Gesetzentwurf in wesentlichen Punkten nachzubessern und den Bundeszuschuss deutlich aufzustocken.

Reserveantibiotika in Schleswig-Holstein: „Pulver sollte nicht verschossen werden“ - AOK-Chef Ackermann kritisiert Pharmaindustrie

Kiel (17.09.2020). In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2019 rund 580.000 Reserveantibiotika für gesetzlich versicherte Patienten verordnet. Damit entfiel jede zweite Antibiotikaverordnung auf ein Reserveantibiotikum. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „Damit die Medizin ihre therapeutischen Möglichkeiten bei der Behandlung schwerwiegender bakterieller Infektionen nicht verliert, ist ein zurückhaltender und verantwortungsbewusster Einsatz von Reserveantibiotika unbedingt erforderlich. Das Pulver sollte nicht verschossen werden. Reserveantibiotika werden dringend gebraucht, wenn Resistenzen bei herkömmlichen Antibiotika auftreten“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.