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Aktuelle Pressemitteilungen Schleswig-Holstein

Trotz Corona - Ausbildungsoffensive wird 2020 und 2021 fortgesetzt: AOK NORDWEST sucht 100 neue Auszubildende und Dualstudierende für 2021

Kiel (12.08.2020). Die AOK NORDWEST setzt ihre Ausbildungsoffensive fort: Am 1. September stellt die Gesundheitskasse mehr als 110 neue Auszubildende zum Sozialversicherungsfachangestellten ein. Und auch im nächsten Einstellungsjahr 2021 werden erneut rund 100 Ausbildungsplätze für Nachwuchskräfte zur Verfügung gestellt. Außerdem bietet die AOK weiterhin ein Duales Studium über acht Semester mit dem international anerkannten Abschluss Bachelor of Arts (B. A.) an. Darüber hinaus werden auch Fachinformatiker ihre Ausbildung beginnen. „Wir setzen unsere Ausbildungsoffensive auch in Zeiten von Corona konsequent fort und beugen gleichzeitig dem Fachkräftemangel vor. Wir möchten jungen Menschen die Chance geben, mit einer attraktiven Ausbildung den Grundstein für einen spannenden Berufsweg mit ausgezeichneten Entwicklungsperspektiven zu legen“, erklärt Iris Kröner, Landesdirektorin der AOK NORDWEST.

Vorsorge von Kopf bis Fuß: Hautkrebs-Screening in Schleswig-Holstein wird immer weniger genutzt

Kiel (07.08.2020). Das Hautkrebs-Screening wird in Schleswig-Holstein immer weniger genutzt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach gingen im vergangenen Jahr lediglich 13,3 Prozent der AOK-Versicherten in Schleswig-Holstein zur ärztlichen Früherkennung von Hautkrebserkrankungen, in 2018 waren es noch 14,4 Prozent. Der Anteil der Frauen lag mit 55,5 Prozent höher als der der Männer (44,5 Prozent). Über die Jahre ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2016 lag die Quote noch bei 15,8 Prozent. „Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Daher raten wir unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Schulanfänger in Schleswig-Holstein: Fast jedes fünfte Kind erhält Sprachtherapie

Kiel (04.08.2020). Fast jeder fünfte Schulanfänger in Schleswig-Holstein er-hielt in 2019 rund um den Schulbeginn eine Sprachtherapie. So hieß es für 18,1 Prozent der sechsjährigen Kinder, nicht nur lesen, rechnen und schrei-ben zu lernen, sondern auch das richtige Sprechen. Jungen waren mit 20,9 Prozent häufiger betroffen. Bei den gleichaltrigen Mädchen waren es immer-hin noch 15,3 Prozent. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORD-WEST. „Das kann als Hinweis verstanden werden, dass viele Kinder heute of-fensichtlich Expertenhilfe benötigen, um die anstehenden schulischen Her-ausforderungen meistern zu können“, so Tom Ackermann, Vorstandschef der AOK NORDWEST.

Verordnungen der Antibaby-Pille in Schleswig-Holstein: Mehr als jede zweite junge Frau erhält risikoreiche Präparate

Kiel (28.07.2020). In Schleswig-Holstein erhält mehr als jede zweite junge Frau, die die Pille auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet bekommt, die risikoreicheren Präparate der neueren Generation. Der Verordnungsanteil der Antibaby-Pillen mit einem höheren Risiko für Thrombosen und Embolien ist in den letzten zehn Jahren zwar gesunken, aber nach wie vor hoch. Das zeigt eine aktuelle Analyse der GKV-Verordnungsdaten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Danach sank der Verordnungsanteil der kombinierten oralen Kontrazeptiva mit einem höheren Risiko von 68 Prozent im Jahre 2009 auf 54 Prozent im Jahr 2019. „Das ist insgesamt ein positiver Trend. Nach wie vor bekommen aber mehr als die Hälfte der jungen Frauen Präparate mit einem erhöhten oder unklaren Risiko für die Bildung von venösen Thromboembolien“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Krätze-Fälle in Schleswig-Holstein weiter gestiegen

Kiel (21.07.2020). Die Anzahl der Krätze-Fälle ist in Schleswig-Holstein im Jahr 2019 weiter gestiegen. Insgesamt wurden über 13.400 Fälle verzeichnet, zehn Prozent mehr als im Vorjahr mit 12.190 Fällen. In 2017 lag die Zahl der Krätze-Fälle noch bei rund 7.800, in 2016 sogar nur bei 4.500. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NORDWEST hervor. „Der Anstieg wird auch bei den Medikamenten-Verordnungen deutlich“, sagt Dr. Christoph Vauth, stellvertretender AOK-Vorstandsvorsitzender. So stieg die Anzahl der Verordnungen für Medikamente wie Salben und Tabletten, die üblicherweise bei der Behandlung von Krätze eingesetzt werden, allein bei den AOK-Versicherten in Schleswig-Holstein in 2019 gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent an, im Vergleich zum Jahr 2016 um fast das Vierfache. Die Gesamtausgaben für die Medikamente lagen 2019 bei rund 1,2 Millionen Euro und damit über 40 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor.