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Wechsel an der Führungsspitze der AOK NORDWEST: Tom Ackermann ist neuer Vorstandsvorsitzender

AOK auf Wachstumskurs – 30.000 neue Mitglieder

15.12.2015

Kiel/Dortmund. Wechsel an der Führungsspitze der AOK NORDWEST: Tom Ackermann wurde heute einstimmig vom AOK-Verwaltungsrat zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der 44-jährige Diplom-Kaufmann aus Münster war bisher Mitglied des Vorstands und tritt am 1. Januar 2016 die Nachfolge von Vorgänger Martin Litsch (58) an, der Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes in Berlin wird. Als stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK NORDWEST wurde Dr. Martina Niemeyer (49) ebenfalls einstimmig in ihrem Amt bestätigt. „Mit dieser neuen Doppelspitze ist die AOK bestens aufgestellt, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, erklärte Johannes Heß, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter.

Der vom Verwaltungsrat verabschiedete Etat für 2016 umfasst ein Gesamtvolumen von rund neun Milliarden Euro. Fast 95 Prozent der geplanten Ausgaben investiert die AOK NORDWEST in 2016 direkt in die Gesundheit ihrer Versicherten. „Damit bleiben wir für unsere Versicherten ein verlässlicher Partner und bieten auch künftig ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mit starken Leistungen und einen kundennahen Service“, erklärte Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter. Mit rund 2,8 Millionen Versicherten gehört die AOK NORDWEST zu den zehn größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und ist die größte Krankenkasse in Westfalen-Lippe (rund 2,1 Millionen Versicherte) und Schleswig-Holstein (rund 700.000 Versicherte).

„Wir haben in den vergangenen Jahren seriös gewirtschaftet und sorgen mit dem heute verabschiedeten Haushalt auch künftig für stabile Verhältnisse. Mit unserem Zusatzbeitrag ab 1. Januar in Höhe von 1,1 Prozent folgen wir den Einschätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit, das auf Empfehlung des sogenannten GKV-Schätzerkreises den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz festlegt“, so Heß.

AOK-Verwaltungsrat Keppeler kritisierte, dass die Politik vorzeitige Wahlgeschenke verteile und den Ärzten und anderen Leistungserbringern satte Honorarzuwächse gesetzlich zusichere, die deutlich über den allgemeinen Lohnzuwächsen liegen. Hinzu kämen Kostensteigerungen bei den Krankenhäusern in Milliardenhöhe durch das geplante Krankenhausstrukturgesetz bei gleichzeitigen Überkapazitäten der Kliniken. Das alles führe zu erheblichen Ausgabensteigerungen und damit zu einem finanziellen Ungleichgewicht bei den gesetzlichen Krankenkassen. Die Folge sind weiter steigende Zusatzbeiträge, die ausschließlich von den Versicherten zu zahlen sind.

Der neu gewählte AOK-Vorstandsvorsitzende Tom Ackermann kündigte an, dass die AOK in ihrem Selbstverständnis als Gesundheitskasse auch künftig bei Service, Leistungen, Vorsorge und Prävention Maßstäbe setzen werde. „Wir wollen unsere Position als regionale Krankenkasse nutzen, um die gesundheitliche Versorgung der Menschen in Westfalen-Lippe und in Schleswig-Holstein zu sichern und durch wirtschaftliche Versorgungsverträge weiterhin zu verbessern“, so Ackermann.

In ihren Servicestandards setzt die AOK weiterhin auf eine persönliche Beratung und kurze Entscheidungswege in den insgesamt über 190 AOK-Kundencentern und auf eine telefonische Erreichbarkeit der AOK-Experten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. „Zusammen mit unseren vielen Zusatzangeboten setzen wir uns klar im Wettbewerb ab und werden unsere Marktführerschaft weiter ausbauen“, so Dr. Martina Niemeyer. Seit dem 1. Januar verzeichnet die AOK NORDWEST einen Zuwachs von über 30.000 Mitgliedern.

Pressekontakt


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