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Über 180 Besucher beim AOK-Gesundheitstalk in Dortmund: Laufen ist ein idealer Ausdauersport - doch es kommt auch auf die Dosis an

Pressemitteilung

24.5.2016

Dortmund. Wie gut Laufen für die eigene Gesundheit sein kann, diskutierten gestern namhafte Experten beim zweiten AOK-Gesundheitstalk im vollbesetzten Lensing Conference Center in Kooperation mit den Ruhr Nachrichten in Dortmund. „Laufen ist ein idealer Ausdauersport und beugt Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Rückenbeschwerden vor. Außerdem wird die Psyche entlastet und Stress abgebaut“, sagte AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. Er wies dabei auch auf die vielen speziellen Präventionsangebote der AOK NORDWEST in den unterschiedlichen Lebenswelten wie Kindergarten, Schule, Betrieb oder Familie hin und kündigte an, aufgrund des neuen Präventionsgesetzes das Engagement der AOK in diesem Bereich noch weiter zu steigern.  

Die positiven Effekte des Laufens sind unumstritten. Doch Laufen bis der Arzt kommt sei allerdings der falsche Weg, betonte der Dortmunder Kardiologe und Facharzt für innere Medizin und Sportmedizin Dr. Karsten Droese. Er kritisierte, dass es bei Volksläufen in Deutschland immer wieder zu Kreislaufzusammenbrüchen oder sogar Todesfällen infolge von Herzinfarkten komme. Deshalb sei der erste Gesundheitscheck mit 35 Jahren so wichtig. Neben einer gründlichen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung gehöre auch das Ruhe-EKG dazu. In anderen europäischen Ländern wie Italien müssten beispielsweise Läufer vor dem Start ein aktuelles Gesundheitszeugnis vorlegen. Seitdem seien die Zwischenfälle deutlich zurückgegangen. Wichtig wäre, erst zum Arzt zu gehen und dann die Laufschuhe zu schnüren. Denn auch Marathonläufer könnten unter Bluthochdruck leiden, ohne es zu wissen. Auch Herzmuskelerkrankungen und Herzrhythmusstörungen könnten lange verborgen bleiben. Bei aller Begeisterung für das Laufen sollte man es aber nicht übertreiben. „Laufen ist etwas für die Gesundheit, Marathon fürs Ego“, so Droese.

Ein häufiger Fehler von Laufeinsteigern sei ein zu schnelles Tempo. „Deshalb ist es sinnvoll, Gehpausen einzulegen und sich Stück für Stück an längere Strecken zu gewöhnen“, sagte Jana Hartmann aus Dortmund, Leiterin der Athletikschule ‚upletics‘. Die mehrfache Deutsche Meisterin über 800 Meter betonte, dass die ideale Intensität sei, wenn man sich während des Laufens locker unterhalten könne. Neben dem richtigen Tempo sei auch eine gute Ausrüstung wichtig. „Gute Laufschuhe sollten am besten vorher in einem Sportfachgeschäft mit qualifizierter Beratung getestet werden. Hier können auch Fußfehlstellungen erkannt und in Zusammenarbeit mit einem Orthopädieschuhmacher ausgeglichen werden“, so Hartmann.   

Professor Dr. Klaus Bös vom Karlsruher Institut für Technologie machte deutlich, dass beim Laufen vor allem auch die Dosis entscheidend sei. Wer sich wenig bewege, erziele keinen Effekt. Wer zu viel mache, könne hingegen Probleme an den Gelenken oder am Herzen bekommen. Dennoch sei es generell gut, sich mehr zu bewegen. „Um ein gesundes Leben zu führen, gehört körperliche Aktivität einfach dazu. Das müssen wir uns immer wieder bewusst machen. Bewegung muss zum Alltag gehören wie das Zähneputzen“, so Bös. Er wies darauf hin, dass der Sport zum Menschen passen müsse und nicht umgekehrt. „Laufen ist toll. Aber wer nicht laufen will, darf auch walken, schwimmen, Radfahren, Aerobic oder Krafttraining machen“, so Bös. (ku)

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Diskutierten beim AOK-Gesundheitstalk unter dem Motto „Mit Laufen zu mehr Gesundheit“, von links: Moderator Sven Preger, Sportmediziner Dr. Karsten Droese, Lauf-Expertin Jana Hartmann, Sportwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Bös und AOK-Chef Tom Ackermann.

AOK-Gesundheitstalk unter dem Motto Mit Laufen zu mehr Gesundheit, von links: Moderator Sven Preger, Sportmediziner Dr. Karsten Droese, Lauf-Expertin Jana Hartmann, Sportwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Bös und AOK-Chef Tom Ackermann.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Tom Ackermann, AOK-Vorstandschef
Tom Ackermann, AOK-Vorstandschef

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Dr. Karsten Droese, Kardiologe und Facharzt für innere Medizin und Sportmedizin in Dortmund
Dr. Karsten Droese, Kardiologe und Facharzt für innere Medizin und Sportmedizin in Dortmund

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Jana Hartmann, Leiterin der Athletikschule ‚upletics‘ in Dortmund
Jana Hartmann, Leiterin der Athletikschule ‚upletics‘ in Dortmund

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Professor Dr. Klaus Bös, Karlsruher Institut für Technologie
Professor Dr. Klaus Bös, Karlsruher Institut für Technologie

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0231 4193-10145
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de