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Nicht mal jeder zweite Teenager in Westfalen-Lippe geht zur Jugenduntersuchung

Pressemitteilung

26. Juli 2017

Dortmund. Nicht einmal jeder zweite Teenager in Westfalen-Lippe geht zur Jugenduntersuchung J1. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NORDWEST hervor. Danach nutzten nur noch etwa 41,6 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren im vergangenen Jahr den medizinischen Check, der von den gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei angeboten wird. „Ob Kleinkind oder Jugendlicher - Eltern wollen wissen, ob sich ihr Kind gut entwickelt und gesund ist. Nach den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder ist daher auch die Jugenduntersuchung J1 ein wichtiger Termin und sollte unbedingt genutzt werden“, sagt AOK-Chef Tom Ackermann.

Die Jugenduntersuchung bietet neben einem Gesundheits-Check auch immer die Chance, ausführlich mit dem Arzt zu sprechen. Denn in dem Alter ist es wichtig, nicht nur die körperliche Entwicklung zu kontrollieren, sondern auch über die geistigen und sozialen Kompetenzen zu beraten. Das persönliche Gespräch ist selbstverständlich vertraulich.

Im Rahmen der Untersuchung werden auch Größe, Gewicht und der Impfstatus sowie Blut und Harn überprüft. Bei der körperlichen Untersuchung klärt der Arzt die pubertären Entwicklungsstadien sowie den Zustand der Organe, des Skelettsystems und der Sinnesfunktionen ab. Fehlhaltungen aufgrund von Wachstumsschüben sowie chronische Krankheiten können bei der J1 frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Auch auf eventuelle Hautprobleme, und Essstörungen wie Magersucht oder Übergewicht wird eingegangen.

Zu dem Termin sollten die elektronische Gesundheitskarte und der Impfpass mitgebracht werden. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen. Darüber hinaus bezahlt die AOK NORDWEST für ihre Versicherten auch die die Jugenduntersuchung J2 für Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren.

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Nicht einmal jeder zweite Teenager in Westfalen-Lippe im Alter zwischen 12 und 14 Jahren geht zur Jugenduntersuchung J1. Gerade in diesem Alter ist es wichtig, nicht nur die körperliche Entwicklung zu kontrollieren, sondern auch geistige und soziale Komponenten zu beraten.

Eine Ärztin untersucht eine Teenagerin bei der Jugenduntersuchung J1.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
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