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Neue Regelungen wegen Corona-Pandemie kommen an: Deutlicher Anstieg beim Kinderpflege-Krankengeld in Westfalen-Lippe

Pressemitteilung

Dortmund (12.08.2021). Die Nachfrage nach Kinderpflege-Krankengeld in Westfalen-Lippe ist seit Anfang des Jahres erheblich gestiegen. Insgesamt 35.914 Mitglieder der AOK NORDWEST in Westfalen-Lippe haben in den ersten fünf Monaten des Jahres diese Leistung erhalten. Das sind 116,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres 2020 (16.589). Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Hintergrund ist die erneute gesetzliche Ausweitung des Kinderpflege-Krankengeldes aufgrund der Corona-Pandemie. „Das Kinderpflege-Krankengeld ist ein wichtiges Instrument, damit Eltern und Alleinerziehende ohne finanzielle Nachteile ihre Kinder zu Hause betreuen können. Die Zahlen zeigen, dass die Frauen die Hauptlast bei der Versorgung der Kinder tragen. Zur zeitnahen Entlastung der Familien helfen wir mit schnellen digitalen Lösungen, damit die Leistung einfach und unbürokratisch beantragt werden kann“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Die AOK-Auswertung zeigt, dass Frauen häufiger als Männer die Betreuung ihres Kindes sichergestellt haben. So erhielten in den ersten fünf Kalendermonaten des Jahres 2021 insgesamt 25.554 Frauen und 10.360 Männer Kinderpflege-Krankengeld  

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die von der großen Koalition festgelegte verlängerte Bezugsdauer zu Beginn des Jahres noch einmal erweitert. Die gültige Regelung sieht vor, dass in diesem Jahr pro Elternteil für jedes Kind statt 20 Tage nun 30 Tage für die Betreuung genutzt werden können, bei Alleinerziehenden sind es je Kind insgesamt 60 Tage. Elternpaare oder Alleinerziehende mit mehreren Kindern haben Anspruch auf maximal 65 Tage, Alleinerziehende auf 130 Tage. Bleibt das Kind zu Hause, weil es erkrankt ist, muss bei der Krankenkasse ein ärztliches Attest eingereicht werden.

Wird das Kinderpflege-Krankengeld beantragt, weil die Betreuung des Kindes durch die Schul- oder Kitaschließung nicht sichergestellt werden kann oder die Präsenzpflicht der Kinder in den Schulen aufgehoben wurde, ist ein Nachweis der Kita oder Schule zur pandemiebedingten Schließung erforderlich. Die AOK unterstützt ihre Versicherten proaktiv bei der Erbringung dieser Nachweise und akzeptiert zum Beispiel Schreiben, E-Mails und Ausdrucke von Veröffentlichungen auf einer Homepage von Schulen, Kitas oder Behörden. Der Anspruch auf diese Leistung ist daran geknüpft, dass das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Der entsprechende Vordruck steht für AOK-Versicherte auf der AOK-Webseite unter www.aok.de/nw bereit oder ist über das Online-ServiceCenter ‚Meine AOK‘ abrufbar. Hier können AOK-Versicherte auch jederzeit den aktuellen Status Ihres Antrags verfolgen: Vom Eingang, über die Bearbeitung bis hin zur schnellen Entscheidung. Weitere Informationen gibt die AOK NORDWEST rund um die Uhr über die kostenfreie Servicenummer 0800 265 500.

Bilder

Kind ist krank zu Hause oder Schule und Kita wegen Corona geschlossen? Mit dem erweiterten Kinderpflege-Krankengeld hilft die AOK den betroffenen Eltern und Alleinerziehenden in Westfalen-Lippe dabei, ihre Kinder ohne finanzielle Nachteile zu Hause zu betreuen.

Format: JPG

Größe: 426 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de