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Mehr Hautkrebsfälle im Krankenhaus

AOK ruft zum Hautkrebs-Check auf

19.08.2015

Dortmund. Fast 22.000 Patienten in ganz NRW wurden im Jahr 2013 mit der Diagnose Hautkrebs in Kliniken stationär behandelt,  12 Prozent mehr als noch 2010 (19.639). Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis der aktuellsten Daten des Statistischen Bundesamtes mit. „Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird“, sagt AOK-Vorstand Martin Litsch. Doch das kostenfreie Hautkrebs-Screening, das die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre übernehmen, wird nur wenig genutzt: Lediglich 18,4 Prozent der AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe nutzten 2013 dieses Angebot, im vergangenen Jahr war es mit 18,5 Prozent ähnlich. Der Anteil der Frauen lag mit 55 Prozent höher als der der Männer (45 Prozent).

Da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht, kommt der Vorbeugung eine besondere Bedeutung zu. Beim Hautkrebs-Check untersucht der Arzt den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale (z.B. Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken). Da die Haut so gut zugänglich ist, wie kein anderes menschliches Organ, ist es so möglich, verschiedene Krebsarten bereits im Frühstadium zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast zu 100 Prozent heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät Litsch. Deshalb hat die AOK NORDWEST ihr Leistungsangebot erweitert und bietet ihren Versicherten bereits ab dem 20. Lebensjahr das Hautkrebs-Screening an.

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Nach den aktuellsten Zahlen des Krebsregisters NRW erkrankten in Westfalen-Lippe im Jahr 2012 mehr als 22.800 Menschen, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen, neu an Hautkrebs. Die Tendenz ist steigend. Außerdem wurden 310 Todesfälle registriert.

Pressekontakt


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