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Landesweite Mitmach-Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit’ startet coronabedingt am 1. Juni: Zur Arbeit und im Homeoffice: Fit und mobil mit Radfahren

Pressemitteilung

Kiel (27.05.2020). Die diesjährige Sommeraktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ von ADFC und AOK startet coronabedingt statt traditionell im Mai erst am 1. Juni. Dafür erweitern die Organisatoren den Kreis der Aktiven: Mitmachen können auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Homeoffice tätig sind. Denn für sie geht es darum, auch bei der Arbeit zu Hause für ausreichend körperliche Bewegung zu sorgen, mobil und gesund zu bleiben. „Viele Menschen haben in Zeiten von Corona das Rad für sich neu entdeckt. Das ist gut für die Gesundheit und für die Umwelt. Und eine tolle Möglichkeit, um sich fit zu halten. Das gilt natürlich auch für diejenigen, die jetzt im Homeoffice arbeiten“, so AOK-Landesdirektor Thomas Haeger. Die Initiatoren AOK NORDWEST und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) rufen alle Schleswig-Holsteiner auf, zwischen dem 1. Juni und 30. September das Auto stehen zu lassen und an mindestens 20 (Arbeits-)Tagen mit dem Rad zur Arbeit oder für die Fitness zu fahren. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz ist Schirmherr der Aktion.

Vor Arbeitsbeginn, zwischendurch oder nach Feierabend etwas für die eigene Gesundheit tun, das ist erst recht in diesem Jahr für alle Schleswig-Holsteiner bei der Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ erwünscht. Auch wer im Homeoffice arbeitet, kann teilnehmen, dabei das Radfahren in den Alltag integrieren und ‚Fitness-Fahrten‘ in den Aktionskalender eintragen. Damit reagieren die Veranstalter auf die durch die Pandemie derzeit veränderten Arbeitsbedingungen in zahlreichen Unternehmen. „Wir nehmen trotz der Corona-Pandemie ein ungebrochenes Interesse an der Aktion wahr, was wir an zahlreichen Neuregistrierungen auf der Webseite sehen. Aber auch die Nachfrage durch Betriebe ist ungebrochen“, so Haeger.

„Radfahren ist in der außergewöhnlichen Lebenssituation wie aktuell eine gute Gelegenheit, den Kopf frei zu bekommen“, sagt ADFC-Landesvorsitzender Thomas Möller. Außerdem sei man auf dem Rad vergleichsweise geringer Ansteckungsgefahr ausgesetzt -  nicht ohne Grund haben WHO und Bundesgesundheitsministerium das Radfahren in der Corona-Krise ausdrücklich empfohlen. „Viele Berufstätige satteln derzeit schon um und treten für den Weg ins Büro häufiger in die Pedale – diesen Trend wollen wir gern verstetigen“, so Möller.

Auch Pendler können selbstverständlich gern mitmachen, die das Rad bis zur Bus- oder Bahnhaltestelle nutzen. Teilnehmen können sowohl Einzelfahrer als auch Radler-Teams mit bis zu vier Personen. „Beim Radfahren ist es gut möglich, sich zu bewegen und gleichzeitig den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag steigert die Fitness und stärkt das Immunsystem. Und das ist besonders in Zeiten von Corona wichtig“, so Haeger. Dazu wollen AOK NORDWEST und der ADFC mit ihrer gemeinsamen Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ auch in Corona-Zeiten motivieren und beitragen. Eintragungen im Aktionskalender werden wie bisher ab 1. Mai akzeptiert. Allein im vergangen Jahr interessierten sich rund 20.000 ‚Nordlichter‘ für diese Aktion.

Als Schirmherr der Aktion erinnerte Landes-Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz daran, dass sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt habe, die Förderung des Radfahrens im Rahmen der Radstrategie Schleswig-Holsteins ‚Ab aufs Rad im Echten Norden‘ weiterzuentwickeln. „Wir brauchen eine zukunftsgerichtete Radverkehrspolitik und die geht deutlich über die Förderung der baulichen Infrastruktur hinaus. Wir benötigen vielmehr ein intelligentes System, das die Nutzung des Fahrrades erleichtert und potenziellen Radfahrerinnen und Radfahrern attraktive Anreize zum Auf- und Umsteigen bietet. Dazu gehört für mich vor allem die Verknüpfung mit den Angeboten des ÖPNV, des Car-Sharing und anderer Mobilitätsformen. Man kann es nicht oft genug in Erinnerung rufen: Von den verschiedenen Verkehrsträgern ist der Rad- und Fußverkehr die umweltfreundlichste Variante im Verkehrswesen“, so der Minister. Gleichzeitig nahm Buchholz die Verkehrssicherheit in den Blick und appellierte an ein rücksichtsvolles und achtsames Miteinander.

‚Fahrradaktivstes Unternehmen‘ gesucht
Neben mehr Gesundheit und Umweltschutz warten auch attraktive Preise, die von Drittfirmen gespendet wurden, auf die Teilnehmer. Darunter sind hochwertige Fahrräder und Fahrradzubehör. In Schleswig-Holstein wird als Sonderwettbewerb auch in diesem Jahr erneut das ‚fahrradaktivste Unternehmen‘ im Land zwischen den Meeren gesucht: Wer es seinen Beschäftigten leicht macht, das Rad für den Weg zur Arbeit zu nutzen, erhält einen Extra-Preis in Höhe von 500 Euro für eine fahrradfreundliche Investition wie zum Beispiel einen sicheren und überdachten Fahrrad-Abstellplatz. Die Teilnahmeunterlagen mit dem Aktionskalender sind ab sofort verfügbar. In Corona-Zeiten sollte vorrangig der Download im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de genutzt werden. Außerdem sind die Unterlagen in jedem AOK-Kundencenter und in den Geschäftsstellen des ADFC erhältlich.

Bilder

Starteten gemeinsam die diesjährige Mitmach-Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ vor dem Kieler Wirtschaftsministerium, von links: AOK-Landesdirektor Thomas Haeger, ADFC-Landesvorsitzender Thomas Möller und Landesverkehrsminister Dr. Bernd Buchholz.

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Fotograf: AOK/hfr

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Machten eine gemeinsame Probefahrt vor dem Kieler Wirtschaftsministerium, von links: ADFC-Vorsitzender Thomas Möller, Landesverkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und AOK-Landesdirektor Thomas Haeger.

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Fotograf: AOK/hfr

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Dr. Bernd Buchholz, Landesverkehrsminister Schleswig-Holstein

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Thomas Haeger, AOK-Landesdirektor

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Thomas Möller, ADFC-Landesvorsitzender

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de