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Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe: Kreislauferkrankungen weiterhin häufigste Ursache

Pressemitteilung

24. August 2017

Dortmund. Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Westfalen-Lippe. Mehr als 93.000 Mal wurden AOK-Versicherte deshalb im vergangenen Jahr in eine Klinik eingewiesen. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2016 ist im Vergleich zu 2015 nahezu konstant geblieben. Über 632.000 Mal wurden AOK-Versicherte in Westfalen-Lippe stationär im Krankenhaus behandelt, etwa 40 Prozent (256.191) der Einweisungen betrafen 2016 Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. Außerdem waren über 26 Prozent mehr Frauen (352.985) betroffen als Männer (279.918).

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (63.091), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates (56.713). Außerdem wurden Patienten wegen Neubildungen von Krebs (54.166), Verletzungen und Vergiftungen (49.478) und psychischen Störungen (48.213) im Krankenhaus aufgenommen.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen über 36 Prozent mehr Männer (27.809) als Frauen (20.404) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen über 40 Prozent mehr Frauen (33.164) als Männer (23.549) ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist auch bei Verletzungen und Vergiftungen der Fall: Hier werden 24 Prozent mehr Frauen (27.429) als Männer (22.049) stationär behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 6,1 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 7,7 Tagen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen, 7,8 Tagen bei Verletzungen und Vergiftungen, 8 Tagen bei Krebsneubildungen sowie 8,4 Tagen bei Kreislauferkrankungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich mehr als 20 Tage stationär.

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Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Westfalen-Lippe.

Ärzte und Krankenschwestern fahren eine im im Krankenhausbett liegende Patientin zur Behandlung.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0231 4193-10145
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