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Krankenhauseinweisungen in Schleswig-Holstein: Kreislauferkrankungen weiterhin häufigste Ursache

Pressemitteilung

Kiel (15.08.2018). Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, sind Kreislauferkrankungen in Schleswig-Holstein nach wie vor die mit Abstand häufigste Ursache. Mehr als 31.100 AOK-Versicherte mussten deshalb stationär aufgenommen werden. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2017 ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Über 191.000 AOK-versicherte Schleswig-Holsteiner mussten im Krankenhaus behandelt werden. Fast 50 Prozent der Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. Außerdem wurden über 20 Prozent mehr Frauen (104.866) stationär aufgenommen als Männer (86.730).

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (17.301), gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen (16.938). Außerdem wurden Patienten wegen psychischen Störungen (16.573), Neubildungen von Krebs (16.353) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (15.103) im Krankenhaus behandelt.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen fast 22 Prozent mehr Männer (9.098) als Frauen (7.475) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen etwa 42 Prozent mehr Frauen (8.856) als Männer (6.247) ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist auch bei Verletzungen und Vergiftungen der Fall: Hier werden über 35 Prozent mehr Frauen (9.740) als Männer (7.189) stationär behandelt.

Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 6,3 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 8,1 Tagen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen, 9 Tagen bei Kreislauferkrankungen sowie 8,7 bei Verletzungen und Vergiftungen bis hin zu 10,1 Tagen bei Krebsneubildungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich mehr als 22 Tage stationär.

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Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Schleswig-Holstein

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Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
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