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Krankenhauseinweisungen in Schleswig-Holstein: Kreislauferkrankungen weiter an der Spitze

Pressemitteilung

27.7.2016

Kiel. Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, stehen Kreislauferkrankungen in Schleswig-Holstein nach wie vor an der Spitze. Allein mehr als 31.000 AOK-Versicherte mussten deshalb in einer Klinik behandelt werden. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2015 ist im Vergleich zu 2014 nahezu konstant geblieben. Fast 186.000 AOK-versicherte Schleswig-Holsteiner wurden danach ins Krankenhaus eingewiesen, etwa 50 Prozent (92.944) der Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. So wurden rund 20 Prozent mehr Frauen (101.324) stationär behandelt als Männer (84.379).

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (17.006), gefolgt von psychischen Störungen (16.969). Außerdem wurden Patienten wegen Verletzungen und Vergiftungen (16.505), Neubildungen von Krebs (15.147) und Krankheiten des Bewegungsapparates (14.993) im Krankenhaus aufgenommen.

Mehr Männer als Frauen wegen psychischer Störungen in Klinik

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen über 23 Prozent mehr Männer (9.385) als Frauen (7.584) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen 49 Prozent mehr Frauen (8.980) als Männer (6.013) ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist auch bei Verletzungen und Vergiftungen der Fall: Hier werden 39 Prozent mehr Frauen (9.597) als Männer (6.908) stationär behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 6,4 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 7,9 Tagen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen, 9 Tagen bei Kreislauferkrankungen sowie 9,1 Tagen bei Verletzungen und Vergiftungen bis hin zu 10,6 Tagen bei Krebsneuerkrankungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich mehr als 20,3 Tage stationär. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese Werte fast konstant geblieben.

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Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, stehen Kreislauferkrankungen in Schleswig-Holstein nach wie vor an der Spitze.

Ein Team im Krankenhaus bringt eine Patientin zur Behandlung.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0431 605-21171
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de