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Heilmittelbericht 2015 für Westfalen-Lippe: Pflegebedürftige profitieren besonders von Heilmitteltherapien

18.12.2015

Dortmund. Nahezu jeder Vierte der über 60-jährigen AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe hat im vergangenen Jahr eine Heilmitteltherapie in Anspruch genommen. Vor allem pflegebedürftige Menschen profitieren dabei von Krankengymnastik, Ergo- und Sprachtherapie. „Pflegebedürftige Menschen ab 60 Jahren erhalten mehr als viermal so viele Heilmitteltherapien wie Nicht-Pflegebedürftige“, sagt Tom Ackermann, designierter Vorstandschef der AOK NORDWEST und bezieht sich dabei auf den aktuellen Heilmittelbericht 2015 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Kosten für die Heilmittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erreichten 2014 – auf alle Altersgruppen verteilt – einen Gesamtumsatz von 5,77 Milliarden Euro, in Westfalen-Lippe waren es 478,1 Millionen für insgesamt über 21,5 Millionen Heilmittelbehandlungen.

Gerade für Pflegebedürftige zwischen 60 und 64 Jahren sind jedoch Krankengymnastik, Ergo- und Sprachtherapie eine große Unterstützung, um die Selbstständigkeit im Alltag weiterhin zu erhalten. „Im Durchschnitt hat jeder dieser Pflegebedürftigen 2014 gut 22 Heilmittelbehandlungen erhalten und damit acht Mal mehr als Gleichaltrige, die nicht pflegebedürftig sind“, sagt Ackermann.

Deutlich wird bei der WIdO-Analyse der besondere Behandlungsbedarf im Alter: Etwa die Hälfte aller Heilmittelmittelbehandlungen (46,8 Prozent) wurden von einer Versichertengruppe in Anspruch genommen, die gerade einmal 26,1 Prozent aller AOK-Versicherten ausmacht. Unter diesen mehr als 558.000 AOK-Versicherten ab 60 Jahren haben 21,9 Prozent mindestens eine Heilmitteltherapie bekommen. Zum Vergleich: Bei Versicherten bis 20 Jahren liegt der Wert bei 9,2 Prozent und in der Gruppe der 20- bis 59-Jährigen bei 11,1 Prozent.

Pressekontakt


Gesprächspartner für die Medien:
AOK NORDWEST
Jens Kuschel, Pressesprecher
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