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Gesundheitsberufe am stärksten von COVID-19 betroffen

Beschäftigte in Gesundheitsberufen waren von März bis Mai 2020 am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit COVID-19 betroffen. Das zeigen die Arbeitsunfähigkeitsdaten der Mitglieder der AOK NORDWEST.

In Westfalen-Lippe war die coronabedingte AU-Quote im Rettungsdienst mit 1,2 Prozent am höchsten, dicht gefolgt von medizinischen Fachangestellten und Berufen in der Gesundheits- und Krankenpflege mit 1,1 Prozent. Damit war die Quote zweieinhalb mal so hoch wie im Durchschnitt aller dort bei der AOK versicherten Beschäftigten (0,44 Prozent). In Schleswig-Holstein waren im Durchschnitt 0,25 Prozent der Beschäftigten wegen Corona arbeitsunfähig. Im Norden waren die Berufe in der Altenpflege mit einer AU-Quote von 0,85 Prozent, medizinische Fachangestellte (0,75 Prozent) und Angestellte in der Gesundheits- und Krankenpflege (0,6 Prozent) am stärksten betroffen. Insgesamt waren knapp 4.700 der bei der AOK NORDWEST versicherten Beschäftigten im Zusammenhang mit COVID-19 arbeitsunfähig. Bei Dreiviertel von ihnen wurde der gesicherte Nachweis des Virus auf der AU-Bescheinigung dokumentiert.