Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

Für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes: AOK-Pflegekasse zahlte 2017 in Schleswig-Holstein mehr als 3,2 Millionen Euro

Pressemitteilung

Kiel (21. März 2018). Die Ausgaben für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes sind im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein deutlich gestiegen. Nach einer aktuellen Auswertung zahlte allein die AOK NORDWEST als größte gesetzliche Pflegekasse im Land mehr als 3,2 Millionen Euro an ihre Versicherten für die barrierefreie Umgestaltung ihrer Wohnung. Das waren fast zehn Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. „Mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen helfen wir Pflegebedürftigen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Denn die Erhaltung des sozialen Umfeldes und eine selbständige Lebensführung tragen zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude im Alter bei“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Im Vergleich zu 2016 erhöhte sich die Zahl der AOK-Versicherten, die solche Maßnahmen erhielten, in 2017 um rund vier Prozent auf 1.197. Zurückzuführen sei dies laut AOK-Chef Ackermann auch auf die zunehmende Transparenz über die Leistungen der Pflegeversicherung und die kontinuierlich steigende Zahl der Pflegebedürftigen. Insgesamt waren in Schleswig-Holstein im Jahr 2017 mehr als 43.500 AOK-Versicherte pflegebedürftig, in 2016 waren es noch rund 39.800 Versicherte. Davon wurden rund 65 Prozent zu Hause von Angehörigen und ambulanten Pflegediensten versorgt.

Insgesamt zahlen die gesetzlichen Pflegekassen als Zuschuss für Anpassungen des Wohnumfeldes an die Situation Pflegebedürftiger 4.000 Euro je Maßnahme. Voraussetzung für die Förderung ist, dass durch die Wohnraumanpassung die Pflege zu Hause ermöglicht oder erheblich erleichtert wird. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Auch sanitäre Anlagen können zum Problem werden. Begehbare Duschen, höherverstellbare Waschbecken und Haltegriffe können helfen, sich im Bad besser zu bewegen. Wichtig ist auch, Stolperfallen zu vermeiden und auf Rutschfestigkeit zu achten, um Stürzen vorzubeugen.

Wer an Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes interessiert ist, sollte sich von seiner Pflegekasse beraten lassen. Wichtig ist, dass ein entsprechender Antrag vor Beginn des Umbaus gestellt wird. Auf Wunsch kommen die Pflegeberater der AOK auch nach Hause, um über die Leistungen der Pflegeversicherung zu informieren und den Pflegebedarf zu analysieren.

Weitere Infos im Pflegeportal der AOK unter www.aok.de/nw, Rubrik Gesundheit.

Bilder

Mehr als 3,2 Millionen Euro zahlte allein die AOK NORDWEST als größte gesetzliche Pflegekasse im Land an ihre Versicherten für die barrierefreie Umgestaltung ihres Wohnumfeldes.

Format: JPG

Größe: 824 KB

Fotograf: AOK/hfr

Download

Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0431 605-21171
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de