Angebot anzeigen für:
Suche bei der AOK NORDWEST
Ort/Kasse korrigieren
Kontakt zu meiner AOK NORDWEST
Ort/Kasse korrigieren
Kundencenter werden geladen ...

Förderung der Hospizdienste steigt auf 12,9 Millionen Euro – Fast 9.000 ehrenamtliche Sterbebegleiter in NRW

27.07.2015

Düsseldorf, 27. Juli 2015. Die Zahl der ambulanten Hospizdienste, die von den gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen gefördert werden, wächst. In diesem Jahr erhalten 226 ambulante Hospizdienste, davon 18 für Kinder, 12,9 Millionen Euro von der ge-setzlichen Krankenversicherung. 2014 waren es 219 Hospizdienste, die mit 12,5 Millionen Euro gefördert wurden.


Damit steht in Nordrhein-Westfalen ein nahezu flächendeckendes Ange-bot zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist die Palli-ativversorgung in NRW beispielhaft. Die Krankenkassen danken insbe-sondere den vielen ehrenamtlichen Sterbebegleitern, deren Engage-ment unverzichtbar ist. Knapp 9.000 Ehrenamtliche begleiten in Nord-rhein-Westfalen die Kranken und ihre Angehörigen. Im vergangenen Jahr lag die Zahl ihrer Sterbebegleitungen bei fast 10.000. Die gesetzli-chen Krankenkassen begrüßen, dass die Bunderegierung in dem ge-planten Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung die Sterbebegleitung als Bestandteil des Versorgungauftrages der sozialen Pflegeversiche-rung verankern möchte.


Derzeit werden in Nordrhein 125 ambulante Hospizdienste mit rund 7,3 Millionen gefördert; in Westfalen-Lippe 101 mit 5,6 Millionen Euro. Mit dem Geld finanzieren die Hospizdienste die Aus- und Fortbildung ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Koordinierung. Seit dem Beginn der Förderung 2003 hat sich die Zahl der geförderten ambulanten Hos-pizdienste in Nordrhein-Westfalen fast verdoppelt, die Förderung stieg um das Sechsfache.


Beteiligt sind die AOK NORDWEST, AOK Rheinland/Hamburg, der BKK-Landesverband NORDWEST mit 73 teilnehmenden BKKn, die IKK clas-sic sowie die Knappschaft, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Ersatzkassen (BARMER GEK, TK, DAK-Gesundheit, KKH, HEK, Handelskrankenkasse) im Verband der Er-satzkassen e. V. (vdek). Die Höhe des Anteils an der Förderung richtet sich nach der Zahl der Versicherten.

Pressekontakt


Gesprächspartner für die Medien:
AOK NORDWEST
Jens Kuschel, Pressesprecher
Kopenhagener Straße 1
44269 Dortmund
Telefon: 0231 4193 10 14 5
Mobil: 01520 1566 136
Fax: 0431 605 25 1171
E-Mail: presse@nw.aok.de

Anhänge