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Fast 20 Prozent der Grundschüler haben Karies

AOK weist auf alarmierende Zahlen in Schleswig-Holstein hin

05.03.2015

Kiel. Fast 20 Prozent der Grundschüler in Schleswig-Holstein haben Karies. Darauf weist die AOK NORDWEST hin. Von den im vergangenen Schuljahr 2013/2014 untersuchten 84.508 Kindern aus 566 Schulen wiesen 15.788 Kinder (18,7 Prozent) einen ‚Behandlungsbedürftigen Zahnstatus‘ auf. Im Schuljahr 2012/2013 lag der Anteil noch bei 17,7 Prozent. Die AOK appelliert deshalb an die Eltern, ihren Nachwuchs schon frühzeitig für eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege zu motivieren: „Je früher Kinder lernen, ihre Zähne richtig zu pflegen und Karies vorzubeugen, umso mehr profitieren sie davon ihr Leben lang“, sagt AOK-Vorstand Martin Litsch. Die aktuelle Auswertung basiert auf Ergebnissen der Reihenuntersuchungen in Schleswig-Holstein. 

Ungefähr mit der Einschulung brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Zähne durch. Meist tauchen sie dann unbemerkt hinter den Milchzähnen auf. Wenn die Zähne durchbrechen, sind sie besonders kariesgefährdet. Wegen ihrer tiefen Rillen bieten sich gerade die Backenzähne als Kariesnester an und werden deshalb von den meisten Zahnärzten versiegelt. Die Kosten dafür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

Die Zahngesundheit der Kinder profitiert neben einer regelmäßigen Zahnpflege auch von einer ausgewogenen, kalziumreichen Ernährung. Die wichtigsten Lieferanten für Kalzium sind Milch und Milchprodukte. Obst, Gemüse und Getreideprodukte bilden die Grundlage einer vielseitigen Lebensmittelauswahl. Viel Rohkost, Vollkornbrot und Müsli fördern aber auch ‚gutes Kauen‘, das ist ganz wichtig, denn es regt den Speichelfluss an. Der Speichel wiederum schwemmt Lebensmittelreste und Säuren weg und bringt die Mineralstoffe in die Zähne. Auch wenig Zucker macht die Zähne stark. Denn leider sind sämtliche Arten von Zucker schlecht für die Zähne. Deshalb den Zuckerkonsum nach Möglichkeit einschränken und auch beim Trinken daran denken, dass viele Getränke viel Zucker enthalten.

Die Putztechnik sollte effektiv und für Kinder nachvollziehbar sein. In der Regel wird hier die „KAI-Methode“ empfohlen, die auch die Eltern gut mit ihren Kindern trainieren können. "KAI" steht dabei für die Reihenfolge Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen beim Putzen.

Ganz entscheidend für den guten Schutz vor Karies ist zusätzlich ein ausreichendes Fluoridangebot. Es stärkt den Zahnschmelz und macht die Zähne damit widerstandsfähiger gegen Attacken von außen. Fluorid ist in Zahncremes, in manchen Speisesalzen, Mineralwässern oder speziellen Gels enthalten.

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AOK NORDWEST
Jens Kuschel, Pressesprecher
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