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Coronavirus: Neues in der Pflege und Hilfe für pflegende Angehörige

Im Zuge der Corona-Krisensituation gibt es in der häuslichen Pflege neue Regelungen. Was sich beim Pflegegeld ändert, was pflegende Angehörige wissen sollten und wie die AOK hilft.

Änderungen in der Pflege und für pflegende Angehörige

Für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1-5 gelten in der aktuellen Corona-Krisensituation eine ganze Reihe von Neuregelungen. Die wichtigsten Änderungen haben wir für Sie zusammengefasst.

  • Seit dem 1. Oktober 2020 finden die häuslichen Beratungsbesuche für Pflegegeldempfänger wieder statt. Die Pflegefachpersonen achten auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Dazu zählen Abstandhalten, das Tragen einer medizinischen Maske, regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren sowie Lüften während der Besuchszeit.
  • Als Pflegegeldempfänger mit Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 sind Sie grundsätzlich gesetzlich verpflichtet, einen Beratungsbesuch bei sich zu Hause in Anspruch zu nehmen. Im Zeitraum vom 17. März bis 30. September wurde die Pflicht ausgesetzt. Das Pflegegeld wurde ohne Durchführung der Beratungsbesuche fortgezahlt. Die Beratung erfolgt in der Regel durch einen zugelassenen Pflegedienst.
  • Sie dient der pflegepraktischen Unterstützung der pflegenden Angehörigen und soll die Qualität der häuslichen Pflege sichern und findet – je nach Pflegegrad – halb- oder vierteljährlich statt. Nehmen Sie die Beratung nicht in Anspruch, sind wir gesetzlich verpflichtet, Ihr Pflegegeld zu kürzen oder im Wiederholungsfall sogar zu entziehen.
  • Sollte Ihre häusliche Pflege infolge der Corona-Pandemie nicht mehr sichergestellt werden können oder sollten Sie weitere Fragen rund um das Thema Beratung in der Pflege haben, wenden Sie sich bitte an Ihre AOK.
  • Seit dem 1. Oktober 2020 finden die körperlichen Begutachtungen in aller Regel wieder zuhause und in stationären Pflegeinrichtungen statt. Die Pflegegutachter halten dabei ein MDK-übergreifendes Hygiene-Konzept zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ein. Dazu zählen Abstandhalten, das Tragen einer medizinischen Maske, regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren sowie Lüften.
  • Pflegegrad-Begutachtung per Telefon möglich: Nur in Ausnahmefällen können die Begutachtungen noch bis Ende März 2021 telefonisch erfolgen. Das betrifft zum Beispiel Pflegebedürftige in Corona-Risikogebieten, Patienten mit vorliegenden Sars-CoV-2-Infektionen und Versicherte, die zur Risikogruppe gehören. In solchen Fällen werden Sie, Ihre Pflegeperson, Ihr Angehöriger oder Ihr Betreuer von unseren Gutachtern des Medizinischen Dienstes telefonisch kontaktiert und zu Ihrer persönlichen Situation befragt.
  • Bereits angekündigte Hausbesuche werden in einer Region, die zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde, auf telefonische Termine umgestellt.

Seit dem 1. Oktober 2020 finden die körperlichen Begutachtungen in aller Regel wieder zuhause und in stationären Pflegeinrichtungen statt. Der Medizinische Dienst wird Ihnen seinen Besuch für die Begutachtung vorab schriftlich ankündigen und darin unter anderem auf erforderliche Infektionsschutzmaßnahmen hinweisen.  

  • Der Gutachter wird sich vor Eintritt in Ihre Wohnung/in Ihr Haus zu erkennen geben, indem er zwei Meter zurücktreten wird und kurz den Mund-Nasen-Schutz abnimmt. Der Mund-Nasen-Schutz wird anschließend wieder aufgesetzt. Der Gutachter erklärt Ihnen die notwendigen Hygieneregeln (zum Beispiel Verzicht auf das Händeschütteln, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch alle Anwesenden, Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander).
  • Der Gutachter wird Sie fragen, ob bei einer bei der Begutachtung anwesenden Personen eine bestätigte COVID-19-Infektion, Erkältungssymptome, Fieber, ein aktueller Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, ein Kontakt zu einer Person mit bestätigter Infektion oder eine Rückkehr aus einem Risikogebiet vorliegen. Die Begutachtung würde in diesen Fällen abgebrochen und verschoben oder gegebenenfalls telefonisch durchgeführt werden.
  • Im Sinne des Infektionsschutzes sollte die Anzahl der Personen, die während der Begutachtung mit anwesend sind, auf ein Minimum beschränkt werden. Die Namen und Kontaktdaten der bei der Begutachtung Anwesenden werden in der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst aufgenommen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können.

In folgenden Fällen wird die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst mit Ihnen grundsätzlich nicht in Ihrer Häuslichkeit, sondern in Form eines Telefoninterviews durchgeführt:

  • in Städten und Landkreisen mit Ausbruchsgeschehen und angeordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens (regionaler Lockdown) sowie in sogenannten Hotspots mit begrenztem Kontaktverbot
  • bei Versicherten mit akuter SARS-CoV-2-Infektion, mit SARS-CoV-2-Verdacht, mit unspezifischen akuten respiratorischen Symptomen bzw. in Quarantäne
  • bei Versicherten mit erheblich erhöhtem Risiko
  • Seit dem 1. Oktober 2020 ist diese Sonderregelung außer Kraft gesetzt. In den Pflegeeinrichtungen herrscht wieder Normalbetrieb unter Einhaltung der örtlichen Schutz- und Hygienekonzepte. Bis zum 30. September wurden in einigen Bundesländern zur Eindämmung des Infektionsrisikos Tagespflegeeinrichtungen geschlossen und Aufnahmestopps für vollstationäre Pflegeeinrichtungen ausgesprochen.

Diese Sonderregelungen sind seit dem 1. Oktober 2020 außer Kraft gesetzt.

Im Zuge des zweiten Bevölkerungsschutzgesetzes gibt es folgende Änderungen für Pflegebedürftige in der vollstationären Unterbringung.

  • Sollte es in einem Pflegeheim zu Versorgungsengpässen kommen, zum Beispiel aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen, können Pflegebedürftige vorrübergehend für maximal 14 Tage in stationären Rehabilitations- und Versorgungseinrichtungen untergebracht werden. Gemeint sind damit Reha-Einrichtungen oder Krankenhäuser. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Unterbringung auch länger möglich.
  • Menschen, die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen, können ebenfalls in stationären Einrichtungen der medizinischen Versorgung und Rehabilitation untergebracht werden. In diesem Fall erhöht sich der Leistungsbetrag: Bis zum 30. September 2020 werden Leistungen in Höhe von bis zu 2.418 Euro (anstelle von bisher 1.612 Euro) von den Pflegekassen übernommen. Alle anderen Grundsätze bei der Kurzzeitpflege bleiben unverändert.

Umfassende Informationen zu Pflegeleistungen finden Sie hier. Bei Fragen dazu oder zu anderen Pflegethemen helfen Ihnen die AOK-Pflegeberater gerne weiter.

Alle genannten Regelungen gelten bis zum 30. September 2020.

  • Sofern die ambulante pflegerische Versorgung nicht mehr durch Pflegeeinrichtungen sichergestellt werden kann, wird Ihnen (abhängig vom Pflegegrad) der Sachleistungsbetrag für ambulante Pflegeleistungen für die Organisation der Pflege zur Verfügung gestellt.
  • Die AOK erstattet diese Aufwendungen. Auch mit anderen Angeboten wie dem Pflegeunterstützungsgeld hilft die AOK. Fragen Sie Ihren zuständigen Pflegeberater

Im Zuge der Corona-Krise wurden die individuellen und die Gruppenpflegekurse der AOK ausgesetzt. Unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen finden in einigen Bundesländern wieder vereinzelt individuelle und gruppenbezogene Pflegekurse statt. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer AOK über die derzeitigen Möglichkeiten zur Inanspruchnahme eines Pflegekurses. Alternativ bietet Ihnen die AOK Online Pflegekurse an und unterstützt sie mit umfangreichen Weiterbildungs- und Hilfsangeboten, die nachfolgend aufgelistet sind, in ihrem Pflegealltag.

Der monatliche Höchstbetrag der AOK-Pflegekasse für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, also beispielsweise Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Bettschutzeinlagen, wurde rückwirkend zum 1. April 2020 von 40 auf 60 Euro angehoben. Maßgeblich für die höhere Vergütung ist der Tag der Leistungserbringung; im Fall einer Kostenerstattung das Kaufdatum. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020.

Liegt aufgrund der Corona-Pandemie eine akute Pflegesituation vor, können sich die pflegenden Angehörigen statt für bislang 10 Arbeitstage nun für bis zu 20 Arbeitstage von ihrer Arbeit freistellen lassen. Als akute Pflegesituation gilt beispielsweise, wenn Tagespflegeeinrichtungen pandemiebedingt schließen oder wenn ambulante Pflegedienste ihre Arbeit nicht mehr im gewohnten Umfang leisten.

Die Inanspruchnahme ist dem Arbeitgeber spätestens zehn Tage vor Beginn der Pflegezeit schriftlich anzukündigen. Für ebenfalls bis zu 20 Arbeitstage können die Beschäftigten das Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung von der AOK-Pflegekasse erhalten.

Diese Regelung gilt für den Zeitraum vom 23. Mai bis zum 31. Dezember 2020.

Wer die Pflege eines Angehörigen mit seinem Beruf zu vereinbaren hat, kann die Familienpflegezeit und die Pflegezeit in Abstimmung mit seinem Arbeitgeber bis auf Weiteres flexibler handhaben.

Für die Auszeiten gelten die gesetzlichen Vorgaben: Die Pflegezeit sollte höchstens sechs Monate und die Familienpflegezeit höchstens 24 Monate betragen. Wer noch Restzeiten hat, kann diese nun jedoch kurzfristiger nehmen.

Die schriftliche Ankündigung gegenüber dem Arbeitgeber ist dazu von acht Wochen auf nur noch 10 Tage reduziert worden. Die Pflicht, die Familienpflegezeit unmittelbar an die Pflegezeit anzuschließen, entfällt komplett.

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020.

Die komplette Sonderregelung ist seit dem 1. Juli außer Kraft gesetzt.

Bis zum 30. Juni 2020 können Arzneimittel vom Arzt per Telefon verordnet werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Betroffene in einer fortlaufenden Behandlung befindet und der Arzt seinen Gesundheitszustand kennt. Dabei handelt es sich in der Regel um Folgerezepte, die der Patient nach dem telefonischen Arztkontakt per Post zugeschickt bekommt. 

Wer weiterhin häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel, Krankentransporte oder -fahrten in Anspruch nehmen muss, kann sie sich telefonisch vom Arzt verordnen lassen. Voraussetzung ist, dass sich der Patient in Behandlung befindet, bereits zu einem früheren Zeitpunkt persönlich untersucht wurde und es sich um dieselbe Art der Erkrankung handelt, die diese Leistung auslöst. Diese Regelung gilt ebenfalls bis zum 30. Juni.

Wenn Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden und weiterhin Medikamente benötigen, darf Ihnen die Klinik derzeit eine größere Menge an Medikamenten mitgeben als es die Arzneimittel-Richtlinie bisher vorsieht. Nach der Richtlinie dürfen Krankenhäuser bei der Entlassung nur die kleinste Packungsgröße mitgeben – diese Regelung bleibt solange ausgesetzt, bis der Deutsche Bundestag die Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite beschließt. Ziel ist, den Betroffenen zusätzliche Arztbesuche zu ersparen und sie so vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Zudem dürfen Krankenhausärzte bei der Entlassung für bis zu 14 Tage ambulante Krankenpflege, Palliativversorgung, Soziotherapie und Heil- sowie Hilfsmittel verordnen.

Im Zuge der Corona-Krise haben sich die gesetzlichen Krankenkassen auf einige Ausnahme-Regelungen geeinigt, um Patienten, Therapeuten und Praxen zu entlasten. Die Sonderregelungen lauten:

  • Verordnungen für Heilmittel wie Krankengymnastik, Ergotherapie, Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie, Podologie sowie Ernährungstherapie oder Massagen dürfen Patienten auch über das ursprüngliche Gültigkeitsdatum hinaus weiterhin einlösen. Die Sonderregelung gilt für Rezepte, die bis zum 30. Juni 2020 ausgestellt wurden. Rezepte, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember ausgestellt werden, können Patienten innerhalb von 28 Tagen einlösen.
  • Häusliche Krankenpflege: Folgerezepte dürfen bis zu 14 Tage rückwirkend verschrieben werden. Zudem dürfen Patienten die Verordnungen innerhalb von zehn Tagen – anstelle von bisher drei Tagen – bei der AOK einreichen. Seit dem 1. Juli sind Folgerezepte wieder innerhalb der regulären 3-Tages-Frist durch den Arzt zu verschreiben. Patienten reichen die Verordnungen bitte wieder innerhalb von drei Tagen bei der AOK ein.
  • Palliativversorgung und Soziotherapie: Rezepte für spezialisierte palliativmedizinische Versorgungsangebote oder eine Soziotherapie müssen ebenfalls nicht mehr innerhalb von drei Tagen eingereicht werden. Betroffene haben dafür zehn Tage Zeit. Seit dem 1. Juli sind die Rezepte wieder innerhalb von drei Tagen bei der Krankenkasse einzureichen.
  • Notwendige Krankentransporte von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, können vorübergehend durchgeführt werden – ohne dass die Krankenkasse sie vorher genehmigen muss. Dies gilt auch für COVID-19-Patienten, die sich in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Diese Sonderregelung gilt, solange der Deutsche Bundestag die epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt.

Für pflegende Angehörige: So unterstützt Sie die AOK

Die AOK unterstützt pflegende Angehörige dabei, ihren Pflegealltag zu organisieren und steht Ihnen mit Rat und konkreten Unterstützungsangeboten zur Seite. Dazu gehört zum Beispiel die AOK-Pflegeberatung.

Die Geschäftsstellen der Pflegekassen sind in allen Bundesländern unter Berücksichtigung der Einhaltung spezifischer Hygieneschutzmaßnahmen wieder geöffnet. Dies gilt überwiegend auch für die Pflegestützpunkte. Für die Nutzung einer Pflegeberatung kann es notwendig sein, einen telefonischen Termin vorab in ihrer AOK zu vereinbaren. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei der für Sie zuständigen AOK vor Ort.

Unter Einhaltung der allgemeinen sowie der auf die aktuelle Infektionslage regional angepassten Hygieneschutzmaßnahmen wird die Pflegeberatung auch in der eigenen Häuslichkeit wieder wie gewohnt angeboten. Dabei achten die AOK Pflegeberaterinnen und Pflegeberater bei jedem Besuch sorgsam auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Dazu zählen das Abstandhalten, das Tragen einer medizinischen Maske, regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren sowie das Lüften während der Besuchszeit.

Bitte beachten Sie, dass es darüber hinaus weitere Hygieneschutzmaßnahmen geben kann, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sind. Informationen darüber erhalten Sie durch die für Sie zuständige AOK vor Ort.

Sollte die häusliche Pflege nicht sichergestellt sein oder Sie haben Fragen zur finanziellen Unterstützung: Melden Sie sich bei uns – wir helfen weiter.

Wir beraten Sie bei allen Pflegethemen. Wenden Sie sich mit Fragen oder Problemen bitte an die AOK-Pflegeberatung. Wie die Pflegeberatung unterstützen kann, können Sie in diesem Video im Youtube-Kanal der AOK sehen. 

Um eine passende Unterstützung im Pflegealltag und Versorgungsangebote zu finden, benutzen Sie bitte den AOK-Pflege-Navigator Nehmen Sie am besten Kontakt mit Ihrer AOK per Telefon oder E-Mail auf.

Sie möchten ihr pflegerisches Wissen auffrischen oder erweitern? Anschaulich und verständlich vermitteln die kurzen Videos im Youtube-Kanal des AOK-Projekts „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ wie Sie ihren Pflegealltag optimal gestalten können. Daneben gibt die AOK in ihrem eigenen Youtube-Kanal Hygienetipps für Zuhause und eine Anleitung zur Lagerung von Pflegebedürftigen bei Dekubitis .

Auf der Website des AOK-Projekts „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ gibt es Informationsblätter für pflegende Angehörige zu verschiedenen Pflege-Themen.

Im AOK-Palliativwegweiser finden Sie Einrichtungen und Hilfsangebote vor Ort für Menschen in der letzten Lebensquase. Bitte beachten Sie, dass die Pflegestützpunkte derzeit für einen persönlichen Besuch geschlossen, aber weiterhin telefonisch erreichbar sind. Die Geschäftsstellen der Pflegekassen und einzelne Pflegestützpunkte werden seit dem 4. Mai 2020 in einigen Bundesländern wieder geöffnet. Bitte beachten Sie, dass es hier pro Bundesland abweichende Regelungen geben kann.

Der Familiencoach Depression hilft AOK-Versicherten bei der Bewältigung Ihres Alltags mit einem depressiv erkrankten Angehörigen. In dem Programm gibt es vier Themenbereiche, in denen Sie Tipps und Hilfestellungen erhalten. 

Pflegeberatungs-Hotline der AOK NORDWEST

Wenn Ihre Pflege oder die Pflege Ihres Angehörigen nicht sichergestellt ist oder Vereinsamung droht, rufen Sie unsere Pflege-Hotline unter der Telefonnummer 0800 2655 185029 an – wir sind für Sie da. Auch für andere Fragen rund um das Thema Pflege können Sie unsere AOK-Experten anrufen.

Sprechzeiten:
Montag bis Mittwoch: 8:30 bis 17 Uhr
Donnerstag: 8:30 bis 18 Uhr
Freitag: 8:30 bis 16 Uhr

Onlinekurs „Pflegen zu Hause“

Für pflegende Angehörige bietet die AOK Online-Kurse an, in denen Ihnen Wissen zu unterschiedlichen Pflegethemen vermittelt wird. Hier geht es zum Online-Pflegekurs der AOK NORDWEST.

Änderungen bei Gesundheitskursen

Gesundheitskurse vor Ort fallen aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres aus. Präventionskurse finden derzeit per Live-Übertragung im Internet statt. Erfahren Sie hier mehr. 

AOK-Versicherte können weiterhin die Online-Angebote der AOK nutzen. In den AOK-Liveonline-Kursen können Sie sich kostenlos für Coachings und Vorträge zu Themen wie Ernährung, Bewegung oder Achtsamkeit anmelden. Hier finden Sie eine Übersicht aller Angebote. Die Online-Programme der AOK unterstützen Sie dabei, aktiver zu werden, Stress zu reduzieren oder abzunehmen. Melden Sie sich jetzt kostenlos an. 

Bonusanspruch bei Zahnersatz

Jugendliche unter 18 Jahren, die eine zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung im ersten Halbjahr 2020 aufgrund der Corona-Krise nicht wahrnehmen konnten, verlieren dadurch nicht ihren Bonusanspruch. Um Ihren Bonus bei Zahnersatz geltend zu machen, sollten Sie eine ansonsten regelmäßige Vorsorge im Bonusheft nachweisen können.

Bereits nach fünf Jahren regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt erhöht sich der Festzuschuss der AOK bei Zahnersatzleistungen um 20 Prozent, nach zehn Jahren regelmäßiger Vorsorge um 30 Prozent. Die erfolgten Termine zur Vorsorgeuntersuchung sollten im Bonusheft lückenlos durch den behandelnden Zahnarzt dokumentiert sein.   

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