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Der Blindenhund: ein anerkanntes Hilfsmittel bei Sehbehinderung

Blindenhunde oder Blindenführhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen im Alltag unterstützen und es ihnen erlauben, sich gefahrlos zu orientieren. Die AOK übernimmt die Kosten für die Anschaffung, Ausbildung und Einarbeitung des Hundes. Sie zahlt zusätzlich eine monatliche Pauschale für die Unterhaltskosten.

Hund und Halter müssen ein gutes Gespann bilden

Im gesetzlichen Sinne blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen können einen Blindenhund als Hilfsmittel beantragen. Für die Auswahl und Ausbildung des Hundes stehen Blindenführhundschulen oder Blindenführhundausbilder zur Verfügung, die über eine Ausbildungserlaubnis gemäß § 11 Tierschutzgesetz verfügen müssen. Hier lernen Hund und Halter gleichermaßen und legen gemeinsam die sogenannte Gespannprüfung ab. Das ist notwendig, um sicherzugehen, dass beide vor allem in schwierigen Verkehrssituationen oder an Gefahrenstellen zuverlässig zusammenarbeiten.

Wichtige Voraussetzung: die ärztliche Verordnung

Die AOK kann die Kosten für einen Blindenführhund übernehmen, wenn zum Beispiel der Arzt das verordnet oder die Notwendigkeit durch ein entsprechendes Attest bescheinigt.

Wie bekomme ich die Leistung?

Liegen die persönlichen Voraussetzungen und die Verordnung des Arztes vor, dann kann der Betroffene einen Antrag auf einen Blindenführhund stellen. Die AOK vor Ort unterstützt dabei und informiert, mit welchen Blindenführhundschulen ein Versorgungsvertrag besteht.

Weitere Voraussetzungen

Der Betroffene muss erfolgreich an einem Orientierungs- und Mobilitätstraining mit dem Langstock teilgenommen haben. Im Rahmen eines Einarbeitungslehrganges in einer Blindenführhundschule mit abschließender Gespannprüfung werden Hund und künftiger Halter aufeinander abgestimmt. Der Halter muss außerdem den Hund angemessen unterbringen und geeignet sein, mit dem Tier umzugehen, d. h. er muss regelmäßig mit dem Hund spazieren gehen können. Die AOK NordWest übernimmt auch die Futterkosten für den Hund, sobald die Gespannprüfung erfolgreich bestanden ist.

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