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Krankenkassenbeitrag und Pflegeversicherung: Das ist neu in 2019

Seit dem 1. Januar 2019 gelten in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Pflegeversicherung neue Regelungen zur Beitragsberechnung. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt, dafür werden Arbeitnehmer und Rentner beim Krankenkassenbeitrag entlastet. Für Selbstständige wird der Einstieg in die gesetzliche Versicherung deutlich preiswerter.

Taschenrechner im Büro – iStockphoto 865966994 © Cameravit

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

  • Arbeitnehmer und Rentner zahlen nur noch die Hälfte des Krankenkassenzusatzbeitrags
  • Der Beitrag zur Pflegeversicherung steigt um 0,5 Prozentpunkte
  • Für hauptberuflich Selbstständige und Freiberufler fällt die Mindestbemessungsgrundlage in 2019 auf 1.038,33 Euro

Entlastung für Arbeitnehmer und Rentner

Der Gesetzgeber hat beschlossen, Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger stärker an den Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung zu beteiligen. Seit dem 1. Januar übernehmen sie wieder jeweils die Hälfte des Krankenkassenbeitrags von Arbeitnehmern und Rentnern. Zwischen 2015 und 2018 galt diese paritätische Aufteilung nur für einen Teil des Beitrags, den allgemeinen Beitragssatz. Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag war von den Versicherten zuletzt alleine zu tragen. Mit der Gesetzesreform wird er nun wieder von beiden Seiten zu gleichen Teilen aufgebracht.

Selbstständige können sparen

Kleinselbstständige können sich seit dem 1. Januar deutlich günstiger gesetzlich versichern. Bisher mussten gesetzliche Krankenkassen zur Berechnung des Beitrags von freiwillig versicherten hauptberuflich Selbstständigen und Freiberuflern ein Monatseinkommen von mindestens 2.283,75 Euro ansetzen. Dies galt auch, wenn die tatsächlichen Einkünfte niedriger waren. Diese Mindestbemessungsgrundlage fällt 2019 auf 1.038,33 Euro. Damit sinkt auch der monatliche Mindestbeitrag um mehr als die Hälfte.

Pflegeversicherung: Beitragssatz steigt

In der Pflegeversicherung steigt der gesetzlich festgelegte Beitragssatz um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent. Für kinderlose Versicherte ab 23 Jahren gilt wie bisher ein Zuschlag von 0,25 Prozent, insgesamt also 3,3 Prozent. Zuletzt wurde der Beitragssatz vor zwei Jahren angehoben.

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