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AOK zum Weltkrebstag am 4. Februar: Chance der frühen Diagnostik besser nutzen - Krebs-Früherkennung in Schleswig-Holstein wird nur wenig genutzt

Pressemitteilung

Kiel (31.01.2020). Die Krebsvorsorge wird von Männern und Frauen in Schleswig-Holstein nach wie vor wenig genutzt. Darauf weist die AOK NORDWEST anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hin. So war in 2018 nicht einmal jeder fünfte Mann über 45 Jahren (18,3 Prozent) bei der Krebsfrüherkennung. In 2017 waren es 18,6 Prozent. Bei den Frauen lag der Anteil höher. Hier nutzten immerhin 36,0 Prozent die Früherkennungsuntersuchung ab dem Alter von 20 Jahren. In 2017 waren es 36,9 Prozent. „Sowohl Frauen als auch Männer sollten die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser nutzen. Denn wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen”, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Nach den neuesten Zahlen des Krebsregisters Schleswig-Holstein wurden im nördlichsten Bundesland im Jahr 2016 insgesamt 18.896 Krebs-Neuerkrankungen und 8.996 Todesfälle erfasst. Die Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, auf Warnzeichen des Körpers zu achten und Risiken nicht zu ignorieren. Durch die Krebsvorsorge ist es möglich, bereits Frühstadien von Krebs zu erkennen. „Die Chance der frühen Diagnostik sollte unbedingt genutzt werden. Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt”, so Ackermann.

Bilder

Die Krebsvorsorge wird in Schleswig-Holstein nach wie vor wenig genutzt.

Format: JPG

Größe: 459 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
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