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AOK-Vorstand Martin Litsch beim Vorlesetag in Dortmunder AWO-KiTa ‚Auf dem Hohwart‘: „Begeisterung für das Lesen wecken“

20.11.2015

Dortmund. „Pia plappert gern. Den ganzen Tag redet sie oder murmelt vor sich hin. Sie erzählt Geschichten, sie singt Lieder und sie fragt tausend Sachen. Still sein? Das gibt es bei Pia nicht.“ Gebannt lauschten etwa 20 Mädchen und Jungen der Dortmunder AWO-KiTa ‚Auf dem Hohwart‘ heute der lustigen Geschichte von Pia Plappermaul. Anlass war der ‚Bundesweite Vorlesetag‘, bei dem sich AOK NORDWEST-Vorstandschef Martin Litsch als Lesepate engagierte. Und das aus gutem Grund: „Wir wollen Begeisterung für das Lesen wecken und mit dazu beitragen, dass Kindern mehr und kontinuierlich vorgelesen wird. Denn Vorlesen leistet einen wichtigen Beitrag, damit Kinder gesund aufwachsen“, so Litsch.

 

Der bundesweite Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands und will Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken. Denn wenn Vorlesen zum Familienalltag gehört, entwickeln auch kleine Kinder Interesse an Geschichten und bekommen Lust, selbst lesen zu lernen. „Vorlesen regt nicht nur die Fantasie der Kinder an und erweitert den Wortschatz, es trägt auch zum Austausch zwischen Eltern und Kindern bei und fördert Gespräche in der Familie“, so Litsch. Bereits im Kindergarten werden entscheidende Weichen dafür gestellt, die Freude am Lesen zu entwickeln.

 

Darüber hinaus weist die aktuelle Vorlesestudie 2015 der Stiftung Lesen eine längerfristige soziale Bedeutung des Vorlesens nach. Wurde Kindern regelmäßig vorgelesen, sind diese emphatischer und häufiger darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Auch ist der allgemeine Gerechtigkeitssinn dieser Kinder besonders ausgeprägt. Vorlesen stärkt also nicht nur die Kinder selbst, sondern auch die sozialen Beziehungen, in denen sie leben.

 

Leider ist aber das Vorlesen in vielen Familien kein fester Bestandteil des Alltags. Diesen Kindern fehlt auch eine wichtige Unterstützung für ihre sprachliche Entwicklung. Das hat zur Folge, dass in Westfalen-Lippe im Jahr 2014 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren fast 79.000 Verordnungen über sprachtherapeutische Leistungen erhielten. Das ist ein Anstieg von über 20 Prozent in den vergangenen sechs Jahren. Aus einer aktuellen Auswertung der AOK NORDWEST geht außerdem hervor, dass auf diese Altersgruppe der Fünf- bis Zehnjährigen im vergangenen Jahr mehr als 70 Prozent der logopädischen Verordnungen bei Kindern bis 15 Jahren entfielen. „Das muss nicht sein, wenn das Lesen einen festen Platz im Kinderzimmer hat“, wirbt AOK-Vorstand Litsch für eine lebendige Lesekultur. Denn Lesen ist der Schlüssel zum Lernen und hilft Kindern, die Welt besser zu verstehen und ihre Sprache zu entwickeln.

 

Auch die Dortmunder AWO-KiTa ‚Auf dem Hohwart‘ engagiert sich in vielen Projekten, um die Lesemotivation der Kinder zu fördern. „Ein besonderer Schwerpunkt der Bildungsarbeit in unserer KiTa ist die Sprachförderung. Vorlesen fördert aber nicht nur die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit der Kinder, sondern schafft auch Geborgenheit. Die Kinder lieben es, wenn wir ihnen vorlesen und gemeinsam Bilderbücher anschauen. Es sind die Sternstunden in unserem Alltag“, sagt Leiterin Martina Neumann.

 

Der ‚Bundesweite Vorlesetag‘ wurde von der Stiftung Lesen zusammen mit der Wochenzei-tung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn ins Leben gerufen und wird von der AOK NORDWEST unterstützt. In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als 90.000 Menschen in Kindergärten, Grundschulen, Buchhandlungen oder Kinderkliniken vorlesen, darunter auch viele Politiker, Prominente und andere Personen des öffentlichen Lebens.

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