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AOK-PatientenQuittung sorgt für mehr Transparenz

Umfrage ergibt: Über 80 Prozent der Nutzer sind zufrieden

24.06.2014

Dortmund. Die ‚AOK-PatientenQuittung‘ kommt an: Fast 30.000 Versicherte der AOK NORDWEST nutzten bislang den Online-Service. Damit verschaffen sie sich mehr Transparenz über nahezu alle Leistungen, die über ihre elektronische Gesundheitskarte abgerechnet wurden. Nach einer heute vorgestellten repräsentativen Umfrage bei den Nutzern sind über 80 Prozent mit dem Angebot zufrieden. Und sogar 86,2 Prozent loben vor allem die verständliche Darstellung. „Die AOK-PatientenQuittung ist ein großer Schritt zu mehr Transparenz im Gesundheitswesen. Sie bietet unseren Versicherten eine gute Orientierungshilfe und hilft beim individuellen Gesundheitsmanagement", erklärt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

Der repräsentativen Umfrage zufolge nutzen fast alle Altersgruppen die AOK-PatientenQuittung. Erfreulich ist, dass jeder vierte Nutzer über 60 Jahre alt ist. „Das zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur die jüngere Generation für unser Angebot interessiert“, so Litsch. Auffallend ist, dass unter den Usern vor allem chronisch Kranke vertreten sind.

Interessanterweise schätzt nur jeder fünfte Befragungsteilnehmer die Kosten für ambulante ärztliche Leistungen realistisch ein. Vor allem die Kosten für ihre abgerechnete Krankenhausbehandlungen und Medikamente waren höher als von den meisten Befragten gedacht. 

Die AOK-PatientenQuittung hilft den Versicherten aber auch bei ihrem persönlichen Gesundheitsmanagement. Dies bestätigen fast 70 Prozent der Befragten. Denn mit der Quittung können sie zum Beispiel Behandlungsverläufe und Termine stationärer Aufenthalte nachvollziehen oder Medikamentenverordnungen schnell recherchieren. Auch Fragen nach der letzten Impfung oder Vorsorgeuntersuchung werden beantwortet. Damit kann dann zum Beispiel der nächste Kontrolltermin beim Arzt besser geplant werden. Komfortabel empfinden viele auch die mobile Darstellung über Smartphone oder Tablet-PC. So sind die Informationen sogar von unterwegs abrufbar, zum Beispiel unmittelbar beim Arztbesuch oder direkt in der Apotheke.

Wie groß der Bedarf nach Transparenz im Gesundheitswesen ist, bestätigt auch Dirk Meyer, Patientenbeauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das Gesundheitssystem muss viel stärker von den Menschen her gedacht werden. Aus meinen Kontakten mit den hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern ist mir bestens bekannt, wo es konkret an Patientenorientierung fehlt und welche schlimmen Folgen dies für die Betroffenen mitunter hat. Häufig sind es vor allem intransparent empfundene Verfahren. Mit ihrer Patientenquittung macht die AOK einen wichtigen Schritt, um den Patienten gewünschte Transparenz zu geben.“


Auf die Frage, was an der AOK-PatientenQuittung noch optimiert werden könne, thematisierten einige Nutzer die nicht immer leicht verständlichen Fachbegriffe von Untersuchungen. Diese gilt es künftig noch besser zu übersetzen. Auch der Anmeldeprozess auf doppeltem Wege via Internet und Post wurde kritisiert, ist allerdings aus Gründen der Datensicherheit zwingend erforderlich. „An dieser Stelle machen wir keine Kompromisse“, sagt AOK-Chef Litsch.

Dass die Teilnehmer teilweise etwas länger auf die Darstellung der Abrechnungen warten müssen, ist durch das komplexe und zeitaufwändige Abrechnungssystem bedingt. Während zum Beispiel die Kosten für verordnete Medikamente der AOK schon nach wenigen Wochen vorliegen und dann direkt online sichtbar sind, dauert es im Fall von ambulanten Behandlungen beim Arzt etwa sieben Monate nach Quartalsende.

Außerdem kündigte Litsch an, dem Wunsch vieler Nutzer nachzukommen und kurzfristig auch die Kosten weiterer Leistungsbereiche in der AOK-PatientenQuittung auszuweisen. Dies sind Fahrkosten, Haushaltshilfe und Häusliche Krankenpflege.

Mehr Informationen zur AOK-PatientenQuittung gibt es unter www.aok-patientenquittung.de

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