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AOK NORDWEST weiter auf Wachstumskurs: Stabile Beiträge in 2017 garantiert

Pressemitteilung

13.12.2016

Dortmund. Gute Nachrichten für die rund 2,8 Millionen Versicherten der AOK NORDWEST: Die Beiträge bleiben auch im nächsten Jahr stabil. Das beschloss heute der AOK-Verwaltungsrat in seiner Sitzung in Dortmund. Der einstimmig verabschiedete Etat für 2017 umfasst ein Gesamtvolumen von 9,4 Milliarden Euro. Fast 95 Prozent der geplanten Ausgaben werden direkt in die Gesundheit der Versicherten investiert. „Damit bleiben wir für unsere Versicherten ein verlässlicher Partner und bieten auch künftig ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mit vielen Zusatzleistungen und einen kundennahen Service“, erklärte Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter. Mit rund 2,8 Millionen Versicherten ist die AOK NORDWEST die größte gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein.

„Wir haben in den vergangenen Jahren vorausschauend gewirtschaftet und sorgen mit dem heute verabschiedeten Haushalt auch künftig für Versicherte und Arbeitgeber gleichermaßen für stabile Verhältnisse“, sagte Johannes Heß, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter. Der Gesamtbeitrag der AOK NORDWEST in Höhe von 15,7 Prozent setzt sich aus dem bundesweit für alle Krankenkassen gültigen allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent zusammen. Damit folgt die AOK den Einschätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit, das auf Empfehlung des sogenannten GKV-Schätzerkreises den durchschnittlichen Zusatzbeitrag festlegt.

AOK-Vorstandschef Tom Ackermann kündigte an, dass die AOK in ihrem Selbstverständnis als Gesundheitskasse auch künftig bei Service, Leistungen, Vorsorge und Prävention Maßstäbe setzen werde. „Mit unseren vielen Zusatzangeboten setzen wir uns klar im Wettbewerb ab und werden unsere Marktführerschaft weiter ausbauen“, so Ackermann. Seit dem 1. Januar verzeichnet die AOK NORDWEST einen Zuwachs von rund 53.000 neuen Mitgliedern.

AOK-Verwaltungsrat Georg Keppeler kritisierte, dass die Politik vorzeitige Wahlgeschenke verteile und Ärzten und Krankenhäusern sowie Apothekern und Pharmaindustrie satte Honorarzuwächse und Gewinne gesetzlich zusichere, die deutlich über den allgemeinen Lohnzuwächsen lägen. „Das alles führt zu erheblichen Ausgabensteigerungen, ohne dass sich die Qualität der Leistungen für die Versicherten in gleichem Maße verbessert“, sagte Keppeler.

„Dieser erneute Ausgabenanstieg muss endlich dauerhaft begrenzt werden. Wir brauchen nachhaltige Strukturreformen und mehr Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, sonst rutschen die Krankenkassen absehbar ins Minus, obwohl die Wirtschaft brummt, der Arbeitsmarkt sehr robust ist und die Löhne steigen", so Arbeitgebervertreter Johannes Heß. Mit dem Griff von Bundesgesundheitsminister Gröhe in die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds erhalten die Krankenkassen im nächsten Jahr einmalig 1,5 Milliarden Euro. „Damit wird die tatsächliche Einnahmesituation der Krankenkassen allerdings verschleiert“, kritisiert Heß.

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Die AOK NORDWEST bleibt weiter auf Wachstumskurs und hält die Beiträge stabil. Das verkündeten die beiden AOK-Verwaltungsräte Georg Keppeler (links) und Johannes Heß (rechts) sowie AOK-Vorstandschef Tom Ackermann und seine Stellvertreterin Dr. Martina Niemeyer.

Die AOK NORDWEST bleibt weiter auf Wachstumskurs und hält die Beiträge stabil. Das verkündeten die beiden AOK-Verwaltungsräte Georg Keppeler (links) und Johannes Heß (rechts) sowie AOK-Vorstandschef Tom Ackermann und seine Stellvertreterin Dr. Martina Niemeyer. Foto: AOK/hfr.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0231 4193-10145
Mobil 01520 1566136
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