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AOK-Familienstudie 2018: So aktiv sind Familien in Deutschland

Wissenschaftler haben im Auftrag der AOK knapp 4.900 Mütter und Väter befragt. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Eltern ist zufrieden mit ihrem Familienleben, gemeinsame Aktivitäten und Bewegung sind für die meisten Familien selbstverständlich. Ob Eltern und Kinder sportlich aktiv sind, hängt aber oft vom Wohnumfeld ab.

Gemeinsame Zeit für ein schönes Familienleben

Wenn es um ihr Familienleben geht, sind die meisten Eltern in Deutschland zufrieden. Als besonders positiv werden gemeinsame Ausflüge mit der Familie wahrgenommen. Ebenso haben gemeinsame Mahlzeiten nach wie vor einen hohen Stellenwert im Familienleben: Für 72 Prozent der befragten Eltern ist es selbstverständlich jeden Abend zusammen zu essen.

Vierte AOK-Studie zur Familiengesundheit

Seit 2007 hat die AOK bereits drei Mal untersucht, welche Merkmale des Familienlebens sich auf die Gesundheit der Kinder auswirken. Neben Fragen zum Familienalltag und der Belastungssituation der Eltern, die schon in den vorangegangenen Studien thematisiert wurden, hat die aktuelle Studie den Schwerpunkt „Bewegung und Bewegungsförderung der Familien in ihrem direkten Wohnumfeld“. Wissenschaftlich begleitet von Professor Jutta Mata und Professor Dr. Klaus Hurrelmann wurden dazu insgesamt 4.896 Mütter und Väter befragt.

Familien bewegen sich mehr, wenn die Infrastruktur stimmt

Für 72 Prozent der befragten Eltern gehören Bewegung und Sport zum Familienalltag. Allerdings bewegen sich nur 45 Prozent der Eltern täglich gemeinsam mit ihrem Kind. Zwei Drittel der Familien gaben an, dass körperliche Aktivität in der Freizeit für sie wichtig ist. Aber nur die Hälfte der Eltern fährt mit ihren Kindern Rad oder treibt gemeinsam Sport. Die Befragung zeigt zudem, dass Familien öfter aktiv sind, wenn das Angebot in ihrem direkten Wohnumfeld stimmt – zum Beispiel weil Radwege gut ausgebaut sind oder es Parks und Sportplätze gibt.

Aktive Kinder haben weniger gesundheitliche Probleme

Neben den Themen Bewegung und Bewegungsförderung im direkten Wohnumfeld stand bei der Befragung wie gewohnt die Kindergesundheit im Vordergrund. Die Mehrheit der Eltern schätzt die Gesundheit ihrer Kinder als sehr gut ein. Wenn Beschwerden auftauchen, dann am ehesten schlechte Laune, Einschlafprobleme und Bauchschmerzen. Ist die Familie sportlich aktiv, dann haben auch die Kinder weniger gesundheitliche Probleme und fühlen sich besser. Kinder, die sich wenig bewegen, leiden hingegen öfter an Rückenschmerzen. Auch der Medienkonsum wirkt sich auf die Kindergesundheit aus: 43 Prozent der Kinder, die viel Zeit mit Fernseher, Computer, Spielkonsole oder Smartphone verbringen, klagen regelmäßig über Kopfschmerzen.

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