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AOK-Auswertung für Schleswig-Holstein: Krankenstand im ersten Halbjahr 2019 gesunken

Pressemitteilung

Kiel (22.09.2019). Der Krankenstand bei den rund 284.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Schleswig-Holstein ist im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 0,2 Prozent auf 5,6 Prozent gesunken. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse hervor.

Als Ursache für den Rückgang nennt die AOK vor allem die abgeschwächte Erkältungswelle Anfang des Jahres mit deutlich weniger Krankschreibungen als im Vorjahreszeitraum. Von Anfang Januar bis Ende März verzeichnete die Gesundheitskasse allein in Schleswig-Holstein fast 58 Prozent weniger Krankheitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen als im selben Zeitraum 2018.

Nach der Auswertung fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr im Durchschnitt 10,1 Tage. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 4,8 Prozent. Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten weiterhin die meisten Fehltage. Mit 22,9 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgten psychische Erkrankungen (12,8 Prozent), deutlichem Rückgang Atemwegserkrankungen (11,6 Prozent) und Verletzungen (10,7 Prozent). Insgesamt 45,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage wurden von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 12,4 Kalendertagen.

Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
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