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AOK-Auswertung für Schleswig-Holstein: Krankenstand im ersten Halbjahr 2017 unverändert

Pressemitteilung

20. September 2017

Kiel. Der Krankenstand bei den über 260.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Schleswig-Holstein ist im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres unverändert bei 5,6 Prozent geblieben. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse hervor. Danach fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein im Durchschnitt 10,1 Tage.

Die Branche Energie/Wasser/Entsorgung hatte mit 6,8 Prozent den höchsten Krankenstand. Dort kam jeder AOK-versicherte Erwerbstätige durchschnittlich auf 12,2 Arbeitsunfähigkeitstage. Der niedrigste Krankenstand war im Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft mit 3,4 Prozent festzustellen. Dort fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige durchschnittlich 6,2 Kalendertage.

Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten weiterhin die meisten Fehltage. Mit 23,2 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen Atemwegserkrankungen (12,6 Prozent), psychische Erkrankungen (12,4 Prozent) und Verletzungen (10,7 Prozent). Knapp 44 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage werden von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 11,9 Kalendertagen.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
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