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Weltkrebstag: AOK Nordost schließt Vertrag mit onkologischen Spitzenzentren

AOK-Nordost-Versicherte können ab sofort über ihre Klinik oder ihren behandelnden Arzt eine Tumorprobe an eines der onkologischen Spitzenzentren des nNGM schicken lassen. Dort wird das Tumorgewebe mittels hochmoderner molekularer Diag-nostik auf alle relevanten Zellmutationen untersucht.

Gewonnene Lebenszeit mit der richtigen Therapie

Potsdam, 31. Januar 2020. Präzisionsmedizin kann das Leben von Lungenkrebspatientinnen und -patienten verlängern. Aber noch viel zu wenige Betroffene profitieren bisher davon. Die AOK Nordost verweist deshalb anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar auf ihren neuen Vertrag mit dem „nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs“. Die Gesundheitskasse ermöglicht damit ihren Versicherten mit fortgeschrittenem Lungenkarzinom den Zugang zur derzeit bestmöglichen Diagnostik und einer präziseren, innovativen Therapie.

AOK-Nordost-Versicherte können ab sofort über ihre Klinik oder ihren behandelnden Arzt eine Tumorprobe an eines der onkologischen Spitzenzentren des nNGM schicken lassen. Dort wird das Tumorgewebe mittels hochmoderner molekularer Diagnostik auf alle relevanten Zellmutationen untersucht. Daraus können Rückschlüsse gezogen werden, ob der Tumor auf bestimmte Hemmstoffe reagiert und mit entsprechenden Medikamenten präziser behandelt werden kann.

 „Es gibt Medikamente, die bei einem fortgeschrittenen Lungenkarzinom das Tumorwachstum hemmen können. Diese Medikamente sind bereits zugelassen und könnten theoretisch das Leben vieler Lungenkrebspatientinnen und -patienten verlängern. Aber in der Praxis wird derzeit nur ein sehr kleiner Teil der Betroffenen auf alle Mutationen untersucht – obwohl moderne Verfahren es mittlerweile ermöglichen, mit einer einzigen Probe alle relevanten Mutationen zu erfassen“, sagt Dr. Werner Wyrwich, Mediziner im Versorgungsmanagement der AOK Nordost.

Im Anschluss an die Untersuchung der Tumorprobe erhält der behandelnde Arzt beziehungsweise die Klinik das Ergebnis zusammen mit einer Therapieempfehlung und weiteren Hinweisen. Durch die Vernetzung der Spitzenzentren mit niedergelassenen Arztpraxen und Kliniken sollen so viele Patientinnen und Patienten wie möglich – unabhängig vom Wohnort – Zugang zu einer individuellen Lungenkrebstherapie bekommen. Das Netzwerk wird deshalb ständig erweitert.

Der von der Welt-Krebsorganisation initiierte Weltkrebstag soll Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecher Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265080- 22202
presse@nordost.aok.de