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Telemedizinische Sporttherapie zur Krebsnachsorge

Im Rahmen der Krebsnachsorge testet die AOK Nordost eine neue Art der Sporttherapie in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit. Zielstellung ist die langfristige Erhaltung, sowie Stärkung der körperlichen Aktivität und Leistungsfähigkeit von Tumorpatienten nach Abschluss der Therapie.

Jogger mit Kapuze - (c) shutterstock-455008438/baranq

Ziel des Versorgungsprojektes

Mit diesem Versorgungsprojekt soll eine neue, innovative und gleichzeitig geeignete Art der Sporttherapie getestet werden. Ziel ist es Tumorpatienten bei der Wiederherstellung und Erhaltung der körperlichen Aktivität und Leistungsfähigkeit zu unterstützen.

Das Versorgungsprojekt ist ein Modellvorhaben und kann daher nur eine begrenzte Anzahl von Versicherten einschließen.

Warum Sport nach Krebs?

Mit dem Projekt soll die sporttherapeutische Unterstützung in der Nachsorge von Krebserkrankten verbessert werden. Alternative Angebote für eine Sporttherapie können vor allem in ländlichen Gebieten wie Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die flächendeckende Versorgung stärken. Eine telemedizinisch gestützte Sporttherapie bietet neue Möglichkeiten, diese Versorgung zu optimieren.

Teilnehmervoraussetzung und Kontakt

Teilnahmeberechtigt sind alle Versicherten mit einer onkologischen Indikation, die sich mindestens 6 Wochen und maximal 2 Jahre nach Abschluss der Akuttherapie in der Nachsorge befinden. Die Patienten müssen in einem Jahr dreimalig zur Charité kommen und erhalten jeweils eine sportmedizinische Eingangs,- Zwischen- und Abschlussuntersuchung. Während ihrer Trainingsphase erhalten sie von der Bewegungslotsin der Charité ganz persönliche und individuelle Unterstützung. Die Bewegungslotsin Verena Krell ist auch Ansprechpartnerin für potentielle Teilnehmer und beantwortet aufkommende Fragen gerne.

Kontaktinfos

Verena Krell
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Abteilung Sportmedizin – Charité – Universitätsmedizin
Philippstraße 13, Haus 11, Raum 1.13
10115 Berlin
Telefon 030 2093-46093
E-Mail verena.krell@hu-berlin.de oder verena.krell@charite.de

Versicherte, die sich angesprochen fühlen, können auch zunächst Ihren behandelnden Arzt ansprechen und fragen, ob Sie geeignet wären.

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