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Spezielle Versorgung für ein spezielles Krankheitsbild

Jetzt wurde das seit 2011 erfolgreich laufende Versorgungsprogramm mit dem dritten Platz des renommierten MSD-Gesundheitspreises* ausgezeichnet. In dem Berliner Vertrag behandeln und betreuen derzeit 24 spezialisierte Diabetologen unter Einbindung qualifizierter Wundschwestern rund 1.500 Versicherte.

Ausgezeichnet – Versorgungsvertrag der AOK Nordost zum Diabetischen Fuß

München/Berlin 15. September 2016. Er verringert deutlich die Amputationsrate und steigert die Versorgungsqualität bei diesem speziellen Krankheitsbild – der Berliner Versorgungsvertrag der AOK Nordost zum Diabetischen Fußsyndrom. Jetzt wurde das seit 2011 erfolgreich laufende Versorgungsprogramm mit dem dritten Platz des renommierten MSD-Gesundheitspreises* ausgezeichnet. In dem Berliner Vertrag behandeln und betreuen derzeit 24 spezialisierte Diabetologen unter Einbindung qualifizierter Wundschwestern rund 1.500 Versicherte. Durch gezielte Aufklärung und Informationen wird der Patient aktiv in die Behandlung eingebunden.

Das Diabetische Fußsyndrom gehört zu den häufigsten Spätfolgen eines Diabetes. Bei diesem Krankheitsbild kann sich unbehandelt eine oberflächliche kleine Wunde am Fuß innerhalb kürzester Zeit so stark verschlechtern, dass im schlimmsten Fall am Ende der ganze Fuß abgenommen werden muss. In Deutschland kommt es pro Jahr zu rund 40.000 Amputationen aufgrund des Diabetischen Fußsyndroms. Dass eine frühzeitige, spezialisierte Betreuung und Behandlung die Amputationsrate deutlich verringern und die Versorgungsqualität steigern kann, zeigen die Ergebnisse des jetzt ausgezeichneten Berliner Versorgungsvertrages. Eine telefonische Befragung der teilnehmenden Versicherten ergab zudem deren hohe Zufriedenheit mit der Teilnahme am Versorgungsprogramm.

„Die Auszeichnung ist ein klares Signal, dass die AOK Nordost mit ihrem spezialisierten Versorgungsvertrag auf einen bestehenden Bedarf gezielt reagiert. Entsprechende Disease Management Programme sorgen bereits für eine gut koordinierte Versorgung von Diabetikern. Aber bei so speziellen Krankheitsbildern wie dem Diabetischen Fuß reichen sie oft nicht aus“, betont Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung für das Ressort Versorgung bei der AOK Nordost.

Je länger der Diabetes besteht, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich irgendwann ein Diabetisches Fußsyndrom daraus entwickelt. Gerade für Menschen mit einem Diabetes Typ 1, die häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter daran erkranken,  ist die Gefahr besonders hoch. Der jüngste Teilnehmer an dem Versorgungsvertrag der AOK Nordost ist gerade einmal 22 Jahre alt.

Der aktuelle ‚Gesundheitsbericht Diabetes‘ der Deutschen Diabetes Gesellschaft berichtet von 7,6 Millionen an Diabetes Erkrankten in Deutschland im Jahr 2015. Bei 95 Prozent der Erkrankungsfälle handelt es sich um einen Diabetes mellitus Typ 2. Deutschland zählt damit zu den zehn am stärksten von Diabetes mellitus betroffenen Ländern weltweit.

* Der Preis wird seit 2012 jährlich an herausragende Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung verliehen. Auch in diesem Jahr stand er wieder unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Mit dem Berliner Versorgungsvertrag zum Diabetischen Fußsyndrom wurde nach „AOK-Curaplan Herz Plus“ bereits zum zweiten Mal ein Versorgungsprogramm der AOK Nordost von einer hochrangig besetzten, unabhängigen Jury mit dem MSD-Gesundheitspreis ausgezeichnet. 

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecherin Gabriele Rähse
Telefon: 0800 265 080 - 22202
presse@nordost.aok.de