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Seelische Gesundheit & Prävention häuslicher Gewalt

In der Fortbildung erhalten Lehrende und Schulsozialarbeiter*innen Informationen dazu, wie sich häusliche Gewalt auf Kinder und Jugendliche auswirkt, welche Gewalt häufig schon in ersten Liebesbeziehungen auftreten kann und wie in Fällen von Kindeswohlgefährdung gehandelt werden sollte.

Direkt: Lehrende und Schulsozialarbeiter an weiterführenden Schulen

Indirekt: Kinder und Jugendliche aus weiterführenden Schulen (ab Klasse 7)

Das Projekt zielt auf eine Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen durch Sensibilisierung, Aufklärung und Vorbeugung an Schulen. Lehrende und Schulsozialarbeiter*innen lernen in der Fortbildung mögliche Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder und Jugendliche kennen, die sich auch als Gewalt in ersten Liebesbeziehungen zeigen kann.

Pädagogische Fachkräfte werden darin geschult, häusliche Gewalt als Kindeswohlgefährdung besser zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Sie werden in ihrer Entscheidungs- und Handlungskompetenz gestärkt.

Die Themenschwerpunkte der Fortbildung sind:

  • Häusliche Gewalt und die Mitbetroffenheit von Kindern und Jugendlichen
  • Gewalt in ersten eigenen Liebesbeziehungen: Teen Dating Violence 
  • Kindeswohlgefährdung: Gefährdungseinschätzung und Handlungsoptionen
  • Praxisbezogene Fallarbeit mit dem Handlungsleitfaden der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zum Kinderschutz
  • Gelingende Gesprächsführung mit Jugendlichen und Eltern
  • Maßnahmen zum Erhalt der seelischen Gesundheit

Die Fortbildung hat einen Umfang von 6 Stunden und kann an einem Termin oder an zwei Terminen (2 x 3 Stunden) intern an der Schule oder digital organisiert werden.

Kostet die Fortbildung etwas?

Die Fortbildung kann durch die Förderung der AOK Nordost für die Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

… das Miterleben von häuslicher Gewalt in der Kindheit zu einer Verdreifachung der Wahrscheinlichkeit führt, selbst in späteren Partnerschaften häusliche Gewalt zu erleben bzw. zu erdulden?

… diese intergenerationelle Gewalt schon in den ersten Beziehungen im Teenager-Alter zum Tragen kommt („Teen Dating Violence“)? Diese Erfahrungen wurden überwiegend in der 8. und 9. Klasse gemacht. Schülerinnen und Schüler, die in der Familie körperliche Gewalt erlebten, wurden deutlich häufiger Opfer von Teen Dating Violence und haben im Vergleich eine geringere gesundheitsbezogene Lebensqualität (Blättner, Brzank et al, 2013).

Interesse geweckt? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an schule@nordost.aok.de.