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Lungenarztpraxis im Centrum für Gesundheit

Die Lungenarztpraxis im Centrum für Gesundheit betreut AOK-versicherte Patienten mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Ein Schwerpunkt ist die Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma Bronchiale oder COPD (Chronisch opstruktive Lungenerkrankung). AOK-Patienten können sich zur freiwilligen und kostenfreien Teilnahme am AOK-Curaplan für eine Asthma-Bronchiale-Therapie oder COPD-Therapie beraten lassen. Übrigens: Die Pneumologie oder Pulmologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Lungenerkrankungen beschäftigt. Die deutsche Bezeichnung lautet Lungenheilkunde.

Exklusiv für AOK-Versicherte

Dieses Angebot ist exklusiv und kostenfrei für Versicherte der AOK Nordost.

Unsere Lungenarztpraxis

Ariane Kleinelsen, Lungenärztin im Centrum für Gesundheit
Ariane Kleinelsen
Behandelnde Lungenärztin: Ariane Kleinelsen

Adresse
Centrum für Gesundheit (CfG)
Etage 3
Müllerstrasse 143
13353 Berlin

Öffnungszeiten
Mittwoch: 10 bis 17 Uhr
Donnerstag: 10 bis 17 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Anmeldung unter der kostenfreien Rufnummer: 0800 265080-24282
Termin für diese Praxis per E-Mail vereinbaren: Terminvereinbarung

Leistungen unserer Lungenarztpraxis

Worum handelt es sich?

Die Spirometrie (auch Spirographie oder kleine Lungenfunktion) ist ein Lungenfunktionstest zur Messung des Lungen- bzw. Atemvolumens. Mithilfe einer Spirometrie-Auswertung können obstruktive (Verengung der Atemwege) oder restriktive (Behinderung der Entfaltung der Lunge) Lungenerkrankungen erkannt werden.

Was wird gemacht?

Bei der Spirometrie muss der Patient aktiv bei der Lungenfunktionsprüfung mitarbeiten. Die Nase des Patienten wird mit einer Klammer verschlossen. Er atmet mittels eines Mundstück-Schlauch-Systems in das Spirometer, welches die durchströmende Luftmenge misst und aufzeichnet. Auf Anweisung des Arztes muss der Patient die Stärke und Tiefe seiner Atemzüge erhöhen.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • Chronische Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • COPD
  • Lungenfibrose

Worum handelt es sich?

Die Bodyplethysmographie (auch Ganzkörperplethysmographie oder große Lungenfunktion) ist ein Lungenfunktionstest, mit dem das Lungenvolumen gemessen sowie der Atemwegswiderstand und das verbleibende Luftvolumen nach vollständiger Ausatmung (Residualvolumen) bestimmt werden. Insbesondere können mit diesem Lungentest die obstruktiven (Verengung der Atemwege) sowie restriktiven (Behinderung der Entfaltung der Lunge) Lungenerkrankungen diagnostiziert werden.

Was wird gemacht?

Bei der Bodyplethysmographie wird der Patient in eine gläserne Kammer mit einem bekannten Volumen gesetzt. Der Patient atmet über ein Mundstück ein und aus, wobei der Atemstrom und die Druckveränderungen in der Kammer gemessen werden. Im Vergleich zur Spirometrie – der kleinen Lungenfunktion – muss der Patient während der Lungenfunktionsprüfung kaum aktiv mitarbeiten.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • Chronische Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • COPD
  • Lungenfibrose

Worum handelt es sich?

Um Aussagen über die Gesundheit der Lunge treffen zu können, führt der Pulmologe eine Blutgasanalyse (BGA) durch. Sie dient dazu, die Gasverteilung von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut zu ermitteln sowie Aussagen über den pH-Wert und den Säure-Basen-Haushalt zu treffen.

Was wird gemacht?

Dem Patienten wird Blut entnommen, das anschließend labortechnisch untersucht wird.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • Asthma bronchiale
  • COPD
  • Mukoviszidose
  • Lungenemphysem

Worum handelt es sich?

Als Allergie-Test werden alle Untersuchungsverfahren der Allergologie bezeichnet, die zur Aufklärung der Ursache einer Allergie, das heißt zum Auffinden des verantwortlichen Allergens, beitragen.

Was wird gemacht?

Die Allergie-Diagnostik kann zum Beispiel mittels eines Pricktests erfolgen, der auf der Haut des Patienten durchgeführt wird. Innerhalb weniger Minuten kann so festgestellt werden, ob und an welchen Allergien der Patient leidet.

Die Allergiediagnostik wird in zwei Bereiche unterschieden:

  • In-vivo-Diagnostik: wird am bzw. mit dem Patienten durchgeführt
  • In-vitro-Diagnostik: Körperflüssigkeiten des Patienten (zum Beispiel Blut) werden labordiagnostisch untersucht.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • Allergisches Asthma
  • Milbenallergie
  • Nahrungsmittelallergien
  • Pollenallergien

Mehr erfahren zum Thema Allergien

Worum handelt es sich?

Hat ein Allergietest ergeben, dass eine Allergie vorliegt, kann in bestimmten Fällen eine Hyposensibilisierung (auch Desensibilisierung oder spezifische Immuntherapie) mit einer Dauer von drei bis fünf Jahren durchgeführt werden. Sie dient dazu, den Körper schrittweise in steigender Dosis an einen bestimmten Allergieauslöser zu gewöhnen. Ziel ist es, eine allergische Reaktion abzuschwächen oder ganz zu beseitigen.

Was wird gemacht?

Das Allergenextrakt für die Hyposensibilisierung wird in ansteigender Dosierung verabreicht. Es gibt drei Arten der Verabreichung:

  • Spritzen: werden zunächst jede Woche, sobald die sogenannte Erhaltungsdosis erreicht wurde, alle vier bis sechs Wochen verabreicht,
  • Tabletten: müssen in der Regel täglich eingenommen werden,
  • Tropfen: die Dosierung der Tropfen wird individuell festgelegt.

Welche Erkrankungen können behandelt werden?

  • Allergisches Asthma
  • Milbenallergie
  • Tierhaarallergie
  • Pollenallergien
  • Nahrungsmittelallergien
  • Insektengiftallergie
  • Schimmelpilzallergie

Mehr erfahren zum Thema Heuschnupfen und Asthma

Worum handelt es sich?

Die Atemtherapie vermittelt verschiedene Übungen und Techniken zur Verbesserung der Atem- und Lungenfunktion.

Was wird gemacht?

In Sportgruppen oder während einer Reha wird den Patienten die richtige Atemtechnik beigebracht, die körperliche Fitness gesteigert und die Motivation zur stetigen Bewegung vermittelt. Zudem wird dem Patienten gezeigt, wie mit Atemnot und weiteren Begleiterscheinungen umgegangen werden kann.

Welche Erkrankungen oder Anwendungsgebiete kommen dafür in Frage?

  • COPD
  • Asthma bronchiale
  • Chronische Bronchitis
  • Geburtsvorbereitung
  • Aktivierung des Zwerchfells

Mehr erfahren zum Thema Atemtherapie

Worum handelt es sich?

Die Schlafapnoe ist eine Erkrankung, die sich durch zeitweilige Atemaussetzer während des Schlafens bemerkbar macht. Die Stillstände sind mindestens 10 Sekunden lang und treten mehr als 10-mal pro Stunde auf. Meist hält die Schlafapnoe circa 20 bis 30 Sekunden an. Ein Hinweis auf eine Schlafapnoe können Schnarchen, Bluthochdruck oder starke Tagesmüdigkeit sein.

Was wird gemacht?

Um die Schlafapnoe zu diagnostizieren, muss das Schlafverhalten des Patienten analysiert werden. Dies kann entweder in einem Schlaflabor stattfinden oder mittels Messgeräten, die der Patient zu Hause einsetzen kann. So werden unter anderem die Sauerstoffsättigung im Blut, der Puls, der Atemluftstrom sowie die Atembewegungen untersucht.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

Es werden drei Formen der Schlafapnoe unterschieden:

  • Obstruktive Schlafapnoe (85 Prozent der Fälle): Verschiebung der oberen Atemwege während der Einatmung
  • Zentrale Schlafapnoe (10 Prozent der Fälle): Atemzentrum des Gehirns ist durch neurologische Schädigungen oder durch erbliche Veranlagung bedingt beeinträchtigt
  • Gemischte Schlafapnoe (5 Prozent der Fälle): Mischform aus obstruktiver und zentraler Schlafapnoe

Worum handelt es sich?

Die DLCO (engl. Diffusing capacit) oder TLCO (engl. Transfer factor of the lung for carbon monoxide) ermöglicht Rückschlüsse auf den Sauerstoffaustausch in der Lunge. Es kann also festgestellt werden, inwiefern die Lunge Sauerstoff während der Einatmung aufnimmt und Kohlenstoffdioxid abgibt. Verminderte Werte weisen auf eine Erkrankung der Lunge hin.

Was wird gemacht?

Während der Messung der Diffusionskapazität atmet der Patient Testluft ein. Diese ist mit einer gesundheitlich unbedenklichen Menge an Kohlenmonoxid (CO) versetzt. Nach erfolgter Einatmung atmet der Patient die Luft nach 10 Sekunden in eine Messapparatur aus. Die Differenz der CO-Partialdrücke zwischen ein- und ausgeatmeter Luft gibt Auskunft über die Diffusionskapazität der Lunge.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • Sarkoidose
  • COPD
  • Asthma bronchiale
  • Lungenfibrose
  • Lungenemphysem

Worum handelt es sich?

Der Bronchospasmolyse-Test ist eine Lungenfunktionsprüfung und dient der Diagnostik bei Allergikern mit beginnendem Asthma. Der Test wird mit und ohne bronchienerweiternde Substanzen im Rahmen einer Spirometrie durchgeführt.

Was wird gemacht?

Im Rahmen des Tests erhält der Patient nach der ersten Messung ein bronchienerweiterndes Medikament. Weichen die Ergebnisse der Lungenfunktionsprüfung anschließend deutlich von denen der ersten Messung ab, so ist eine Erkrankung der Lunge sehr wahrscheinlich.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • COPD
  • Asthma bronchiale

Worum handelt es sich?

Der Bronchiale Provokationstest (auch Methacholintest) wird in der Allergologie und Pulmologie eingesetzt. Er zählt zu den inhalativen Provokationstests und dient der Messung einer bronchialen Hyperaktivität.

Was wird gemacht?

Während des Tests wird der Patient über einen Vernebler mit Substanzen konfrontiert, die als potenzielle Auslöser der Beschwerden gelten. Wird eine Verkrampfung der Bronchien festgestellt, so leidet der Patient sehr wahrscheinlich an Asthma.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • Asthma bronchiale

Worum handelt es sich?

Bei der Beatmungsentwöhnung (auch Respiratorentwöhnung) nach längerer maschineller Beatmung wird der „Frequenz-Volumen-Atemindex“ bestimmt. Der Index misst das Verhältnis von Tiefe und Frequenz der Atemzüge. Je größer der Wert ist, desto flacher und schneller ist die Atmung. Ziel der Beatmungsentwöhnung ist es, ein Gleichgewicht zwischen der Ent- und Belastung der Atemmuskulatur zu erreichen.

Was wird gemacht?

Mit Hilfe einer Atemmuskelpumpe wird die Atemmuskulatur trainiert, um dem Patienten wieder ein selbständiges Atmen zu ermöglichen. Dadurch sollen Stress und Erschöpfung nach einer Langzeitbeatmung vermieden werden.

Welche Erkrankungen können diagnostiziert werden?

  • COPD
  • Ventilatorinduzierter Zwerchfellschaden

Videosprechstunde

Für unsere Patienten bieten wir in Kooperation mit der Firma Patientus die Möglichkeit einer Videosprechstunde an.

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