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Die AOK unterstützt Ihren Kinderwunsch

Die AOK unterstützt Ehepaare, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, wenn sie auf dem herkömmlichen biologischen Weg keine Kinder bekommen können.

Ursachen für Kinderlosigkeit untersuchen

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht man erst nach Ablauf von zwei Jahren seit Beginn des Versuchs, ein Kind zu zeugen, von einem unerfüllten Kinderwunsch. Mediziner stellen bei rund 90 Prozent aller Betroffenen eine Diagnose, die organische Ursachen verantwortlich macht. Psychische Ursachen werden bei zehn Prozent vermutet. Die Gründe liegen zu etwa gleichen Teilen bei beiden Geschlechtern. Der erste Schritt, um Behandlungswege zu finden, ist deshalb, die Ursachen der Kinderlosigkeit zu klären.

Die AOK unterstützt die individuelle Situation der Ehepaare

Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass eine künstliche Befruchtung erforderlich ist und die Erfolgschancen ausreichend sind, übernimmt die AOK bei verheirateten Paaren die Hälfte der Kosten. Voraussetzungen dafür sind: Frau und Mann haben das 25. Lebensjahr vollendet sowie die Frau hat das 40. und der Mann hat das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet. Außerdem müssen die Samen- und Eizellen der Ehepartner verwendet werden.

An der Insemination nach hormoneller Stimulation, der In-vitro-Fertilisation (IVF) und der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) beteiligt sich die AOK bis zu dreimal, an der Insemination im Spontanzyklus ohne Hormonbehandlung bis zu achtmal. Das gilt auch für Medikamente, die in diesem Zusammenhang verordnet werden.

Vor Beginn einer solchen Behandlung ist eine medizinische und psychosoziale Beratung eines Arztes, der die Behandlung selbst nicht durchführt, zwingend erforderlich. Dieser Arzt stellt auch die Überweisung an die Einrichtung aus, die die Behandlung vornimmt. Die behandelnde Einrichtung erstellt dann einen Behandlungsplan für die künstliche Befruchtung, der vor Behandlungsbeginn bei der AOK eingereicht werden muss. Alle Fragen zu AOK-Leistungen bei einer Kinderwunschbehandlung beantworten Ihnen auch gern die AOK-Kundenberater in einer Geschäftsstelle in Ihrer Nähe.

Erweiterte Kostenübernahme

Die AOK Nordost unterstützt versicherte Ehepaare, indem der bisherige Eigenanteil der ersten drei Zyklen für die In-vitro-Fertilisation (IVF) und die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zusätzlich übernommen wird. Diese Leistung ist jedoch ausgeschlossen, wenn einer der Ehepartner während des Behandlungszeitraums bei einer anderen gesetzlichen Krankenkasse als der AOK Nordost versichert ist.
Die AOK Nordost zahlt jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten.

Das gilt auch für Medikamente, die in diesem Zusammenhang verordnet werden.

Privat vereinbarte Leistungen oder solche, die generell von der Versorgung ausgeschlossen sind (zum Beispiel Kryokonservierung; Arzneimittel, die außerhalb ihrer Zulassung angewendet werden; Produkte, die nicht für eine IVF bzw. ICSI benötigt werden), werden nicht übernommen.

Wichtige Voraussetzungen:

  • Die AOK hat die künstliche Befruchtung vor Beginn der Behandlung genehmigt.
  • Die Ehepartner haben das 25. Lebensjahr vollendet.
  • Die Ehefrau hat das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet, der Ehemann das 50. Lebensjahr noch nicht.
  • Es werden ausschließlich Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet. 
  • Es gibt keine Dritten, die diese Kosten tragen.

Alle Fragen zu AOK-Leistungen bei einer Kinderwunschbehandlung beantworten Ihnen auch gern unsere Mitarbeiter in einem AOK-Servicecenter in Ihrer Nähe oder am AOK-Service-Telefon unter der Rufnummer 0800 2650800 (kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

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