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Jeder Elfte hat Rückenbeschwerden

Im Schnitt rund 21 Tage fielen die AOK-versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordost im vergangenen Jahr krankheitsbedingt aus. Rund jede/r Elfte war mindestens einmal aufgrund der Diagnose Rückenschmerz krankgeschrieben. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOKs.

Krankenstand in Nordost unverändert hoch

Potsdam, 11. März 2020. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist der Krankenstand 2019 im Vergleich zu 2018 mit insgesamt 5,8 Prozent unverändert hoch geblieben. Bundesweit lag er bei 5,4 Prozent und ist damit um 0,1 Prozentpunkte leicht gesunken gegenüber 2018. Im Schnitt rund 21 Tage fielen die AOK-versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordost im vergangenen Jahr krankheitsbedingt aus. Rund jede/r Elfte war mindestens einmal aufgrund der Diagnose Rückenschmerz krankgeschrieben. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOKs.

Auch eine Frage der Tätigkeit und des Geschlechts

Von Rückenschmerz betroffen sind vor allem Beschäftigte mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten. An der Spitze stehen Bus- und Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer sowie Berufe in der Forstwirtschaft mit rund 5,2 Fehltagen pro AOK-versichertem Arbeitnehmer, gefolgt von Straßen- und Tunnelwärterinnen. Letztere fielen im Schnitt rund 5 Tage aufgrund von Rückenbeschwerden aus. Berufe in der Hochschullehre und Forschung verzeichneten sowohl nordost- als auch bundesweit mit rund 0,2 die wenigsten Fehltage.

Neben der Art der Tätigkeit spielen auch Alter und Geschlecht eine Rolle. Bei beiden Geschlechtern steigen mit dem Alter die Fehltage aufgrund von Rückenschmerzen kontinuierlich an. Bei den Männern von 0,7 Fehltagen im Alter von unter 20 Jahren auf 4,4 Fehltage ab 60 Jahren, bei den Frauen von rund 0,6 auf rund 4 Fehltage. Männer ab 60 sind besonders von Rückenschmerz betroffen – sowohl nordost- als auch bundesweit.

Betriebliches Gesundheitsmanagement hilft

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) hilft, Rückenschmerzen zu verringern. Zu den Maßnahmen zählen Rückenkurse, Bewegungspausen, das Erlernen richtiger Hebetechniken, aber auch Stressreduzierung beispielsweise durch organisatorische Veränderungen. Die AOK Nordost unterstützt Betriebe, entsprechende Angebote zu etablieren. Kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet die Gesundheitskasse in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern das Netzwerk KMU – Gesundheitskompetenz an. Hier tauschen sich fast 300 Unternehmen kontinuierlich zum BGM aus.

Anhang

Weitere Informationen unter www.wido.de

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Pressesprecher Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265 080-22202
E-Mail:   presse@nordost.aok.de