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Impfwoche im Centrum für Gesundheit der AOK

Während der Impfwoche werden verschiedene Highlights angeboten: Am Donnerstag, 24. November, ist Hertha-Spieler Per Ciljan Skjelbred zu Gast bei der Impfwoche. Oliver Tautorat vom Prime Time Theater wird als „Kalle der Postbote“ mehrmals auftreten und das Hertha BSC-Maskottchen Herthinho wird am Mittwoch, 23. November von 15 bis 17 Uhr vor Ort sein.

Masern, Mumps & Co. – AOK Nordost will zu Schutzimpfungen motivieren

Berlin, 21.11.2016. Mit einer Impfwoche vom 21. bis 25. November im Centrum für Gesundheit der AOK Nordost* (www.cfg-berlin.de) will die Gesundheitskasse das Thema „Schutzimpfungen“ verstärkt in den Fokus rücken. Schutzimpfungen zählen zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen. Damit sie aber den gewünschten Effekt entfalten können – nämlich alle Menschen vor den entsprechenden Krankheiten zu schützen – müssen möglichst viele  geimpft sein. Man spricht dabei von der sogenannten Durchimpfungsrate. Leider gibt es in Deutschland teils noch große Impflücken, die es zu schließen gilt. Mit Aktionen wie der Impfwoche will die AOK Nordost die Impfquoten bei ihren Versicherten erhöhen.

„Kalle vom Postamt“ und Hertha-Spieler Per Ciljan Skjelbred

Während der Impfwoche werden verschiedene Highlights angeboten: Am Donnerstag, 24. November,  ist Hertha-Spieler Per Ciljan Skjelbred zu Gast bei der Impfwoche. Oliver Tautorat vom Prime Time Theater („Gutes Wedding, schlechtes Wedding“) wird als „Kalle der Postbote“ mehrmals auftreten und das Hertha BSC-Maskottchen Herthinho wird am Mittwoch, 23. November von 15 bis 17 Uhr vor Ort sein. Zusätzlich wird am Mittwoch eine Reiseimpfberatung durch einen Experten des Tropeninstituts der Charité angeboten. Versicherte, die sich impfen lassen, können zudem an einer Tombola teilnehmen. Hier wird es unter anderem zehn mal zwei Freikarten des Theaters und fünf mal zwei Freikarten zum Heimspiel am 10. Dezember von Hertha BSC gegen Werder Bremen sowie einen signierten Hertha-Fußball und ein signiertes Hertha-T-Shirt zu gewinnen geben.

Die AOK Nordost hält  neben den üblichen Schutzimpfungen für ihre Versicherten zusätzlich Reiseschutzimpfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus und Meningokokken bereit. Diese werden normalerweise nicht von den Krankenkassen bezahlt. Außerdem übernimmt sie über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung hinaus auch die Kosten für die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln bei Versicherten, die vor dem 01.01.1971 geboren wurden.  

Highlights der Impfwoche

Auftritte von Oliver Tautorat alias „Kalle vom Postamt“:

·         Dienstag, 22. November, 17 Uhr

·         Donnerstag, 24. November, 16.30 Uhr. Im Anschluss Autogrammstunde verschiedener Schauspieler des Theaters.

Gastauftritt des Hertha-Spielers Per Ciljan Skjelbred:

·         Donnerstag, 24. November, ab 15 Uhr

Beratung durch Dr. Christian Schönfeld vom Tropeninstitut der Charité:

·         Mittwoch, 23. November,  15 bis 18 Uhr.

Interview mit Dr. Martin Terhardt

Kinder- und Jugendarzt, Mitglied der ständigen Impfkommission (STIKO)

Herr Dr. Terhardt, warum ist es so wichtig, die sogenannten Durchimpfungsraten zu erhöhen?

Damit Impfungen ihren gewünschten Effekt erzielen – nämlich alle Menschen vor den entsprechenden Krankheiten zu schützen – müssen möglichst viele geimpft sein. Man spricht hier von der Durchimpfungsrate. Es gibt Menschen, die aus dem einen oder anderen Grund nicht geimpft werden können. Diese sind auf die ‚Herdenimmunität‘ angewiesen. Das bedeutet, wenn alle um sie herum geschützt sind und sich nicht anstecken können, kann auch keiner die Krankheit auf sie übertragen. Der letzte Masernausbruch hat gezeigt, was passiert, wenn die empfohlenen Durchimpfungsraten nicht erreicht sind. In Deutschland haben wir leider noch große Impflücken, besonders in der Gruppe der 15-45Jährigen.

Es gibt ein Sprichwort unter Impfexperten: „Der Erfolg der Impfung ist auch gleichzeitig ihr größter Feind“. Die Krankheiten, die wir zurückdrängen konnten, haben früher sehr viel Leid erzeugt. Darum ist es einerseits toll, dass wir sie schon fast vergessen haben. Andererseits ist es gefährlich, wenn sich die Bevölkerung nicht mehr der Gefahren bewusst ist, die von ihnen ausgehen und damit das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Impfungen schwindet.

Warum soll ich mich gegen harmlose Krankheiten wie Masern und Windpocken impfen lassen?

Masern sind alles andere als harmlos. Mal ganz davon abgesehen, dass es sich dabei um eine schwere Erkrankung handelt, bei der die Betroffenen richtig leiden, kann sie manchmal auch mit fatalen Komplikationen einhergehen. Diese treten zwar selten auf, sind dann aber umso gravierender. So haben gerade Kinder unter einem Jahr ein erhöhtes Risiko, an der sogenannten subakuten sklerosierenden Panenzephalitis zu erkranken, einer Form der Gehirnentzündung, die innerhalb weniger Jahre zum Tod führt. Auch bei den Windpocken können schwere Komplikationen auftreten. Bei vielen Krankheiten impfen wir nicht gegen den normalen Verlauf, sondern eben gegen schwere Komplikationen.

Viele Menschen haben Angst vor Impfschäden. Wie schätzen Sie da das Risiko ein?

Wir impfen gesunde Menschen. Dementsprechend gehen wir außerordentlich sorgfältig mit der Prüfung der Impfstoffe um. Die Hürden für die Zulassung sind extrem hoch. Es dauert 10 Jahre, bis so ein Medikament zugelassen wird. Gerade mal einer von tausend entwickelten Impfstoffen schafft es überhaupt in die klinische Phase, und nur einer von hundert kommt am Ende auf den Markt. Zudem gibt es Behörden und Kommissionen, die laufend die Sicherheit überwachen und auch alte Impfempfehlungen immer wieder auf den Prüfstand stellen. Dabei wird das Risiko der Impfung immer gegen das Risiko der Erkrankung abgewogen. Wenn sich an den Risiken etwas ändert, werden auch die Impfempfehlungen ganz genau angepasst. 

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecherin Gabriele Rähse
Telefon: 0800 265 080 - 22202
presse@nordost.aok.de