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IGS Bertolt Brecht: Schüler ackern für Gesundheit

Ziel der AOK Nordost ist es, den Schulgarten als aktiven Lernort bis 2020 an insgesamt 60 Schulen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern einzurichten.

Schweriner Schule bei GemüseAckerdemie

Schwerin, 26. April 2018. Sie säen, düngen, ernten und essen orangeleuchtende Möhren direkt vom Acker - so lässt sich das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie kurz zusammenfassen. Mit dem Projekt, das zum Landesprogramm „Gute Gesunde Schule“ gehört, erfährt der gute, alte Schulgarten sein Revival. Die Integrierte Gesamtschule Bertolt Brecht in Schwerin ist in diesem Jahr neu unter den teilnehmenden Schulen.

Am heutigen Donnerstag pflanzten 16 Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 16 Jahren die ersten Gemüsearten auf einem circa 60 Quadratmeter großen Acker, gleich neben der Brechtschule im Stadtteil Großer Dreesch. Auf neun Beeten sollen 20 Gemüsearten gedeihen, gehegt, gepflegt und schließlich geerntet und vermarktet werden. Und das macht den jungen Landwirten ordentlich Spaß, wie Robin Stentzel aus der 9C der IGS Bertolt Brecht Schwerin erklärt: „Die GemüseAckerdemie finde ich gut, weil man das gemeinsame Arbeiten im Garten lernt. Dazu entdeckt man das Umgraben, Pflanzen und Ernten. Es ist ein anderer Unterricht, einer der draußen im Freien stattfindet oder in der Werkstatt, wo man etwas für den Schulgarten baut.“

Die AOK Nordost engagiert sich dabei als langjähriger Partner im Landesprogramm „Gute Gesunde Schule“. 2017 ist in Barth die erste Schule in die GemüseAckerdemie in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen worden. Die AOK fördert das Projekt finanziell über mehrere Jahre. Inzwischen sind sieben AckerSchulen im Bundesland beteiligt. Auch in Wöbbelin wird in Kürze gepflanzt – an der Grundschule „Theodor Körner“.

Ziel der AOK Nordost ist es, den Schulgarten als aktiven Lernort bis 2020 an insgesamt 60 Schulen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern einzurichten. Durch den hohen Praxisbezug und die Einbindung in den Lehrplan werden das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie soziale Kompetenzen von Schülern gefördert.

Zusammen mit den Experten der GemüseAckerdemie legen die Kinder und Jugendlichen in klassenübergreifenden Teams einen Schulgarten an, auf dem sie 25 Gemüsearten anbauen. Auch die Eltern werden in das Projekt einbezogen. Das Ergebnis: Frisches Gemüse, das die Kinder wertschätzen, gerne knabbern und vielleicht in eigenen Schülerfirmen verarbeiten oder verkaufen.

Über die GemüseAckerdemie:

Gemüse wächst nicht im Supermarkt. Genau das erkunden Kinder und Jugendliche mithilfe des ganzjährigen Bildungsprogramms, die GemüseAckerdemie. Kitas und Schulen säen, pflegen und ernten auf ihrem eigenen Acker Gemüse und lernen dabei das 1x1 der Landwirtschaft kennen. Ein Jahr lang steckt der Nachwuchs seine Finger ins Beet. Der gemeinnützige Verein Ackerdemia hat das Programm entwickelt mit dem Ziel: Eine junge Generation für eine gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu begeistern - und das mit Erfolg. Inzwischen erreicht die GemüseAckerdemie über 8.000 Kinder und Jugendliche und begrünt mehr als 220 Lernorte in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Die GemüseAckerdemie hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderem vom Bundespräsidenten als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“.

Sie ackern für die Gesundheit – Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C der IGS Bertolt Brecht Schwerin (Foto: AOK Nordost)

Pressekontakt

Ackerdemia e.V.
Ciani-Sophia Hoeder
Mail: presse@ackerdemia.de
Tel.: 030-75 76 52 78 
www.gemüseackerdemie.de 

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Markus Juhls
Pressereferent
Mail: presse@nordost.aok.de
Tel.: 0800 265 080 - 41469